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4. CPU-Upgrade: Effektiv, aber nicht immer sinnvoll

18.10.2002 | 10:10 Uhr |

Ob es sich noch lohnt, Ihren alten PC aufzupolieren, hängt entscheidend von Ihrer CPU ab, denn sie ist der Dreh- und Angelpunkt in Ihrem System. Oft sind die Upgrade-Möglichkeiten hier stark eingeschränkt. Unserer Einschätzung nach lohnt sich ein Upgrade nur für Rechner mit Slot 1 oder A beziehungsweise Sockel A,370 oder 423. Haben Sie noch ein Sockel-5-oder Sockel-7-Modell, fahren Sie in der Regel besser, wenn Sie sich einen neuen PC kaufen.

Sie haben Ihr System gründlich gecheckt (Punkt 3) und daraufhin die CPU zum Austauschkandidaten Nummer 1 erklärt? Legen Sie noch nicht gleich los! Nehmen Sie Ihren Prozessor erst einmal genau unter die Lupe. Wir haben für unsere Upgrade-Tests zwei sehr gute Tools verwendet: Sandra Standard 2002 und PC Mark 2002 (beide finden Sie auf der aktuellen Heft-CD oder auf www.pcwelt.de).

Auf dem Prüfstand: Bevor Sie aufrüsten, sollten Sie die CPU gründlich testen. Sandra Standard 2002 bietet dazu die Benchmarks "CPU Arithmetic Benchmark" und "CPU Multi-Media Benchmark".

Die für den Prozessor relevanten Benchmarks heißen bei Sandra 2002 "CPU Arithmetic Benchmark" sowie "CPU Multi-Media Benchmark" und bei PC Mark 2002 "CPU Tests". Prüfen Sie vor dem Upgrade, welche CPU-Modelle für Sie überhaupt in Frage kommen: Mit einer antiquarischen Hauptplatine können Sie nämlich oft nur auf ebenfalls uralte CPU-Typen zurückgreifen. Ob sich da ein Upgrade überhaupt lohnt, ist fraglich. Schließlich sind mit einem CPU-Wechsel Kosten, Aufwand und ein gewisses Risiko verbunden. Prinzipiell empfehlen wir ein CPU-Upgrade nur, wenn Sie dadurch die Taktrate mindestens verdoppeln können und der neue Prozessor 1 Gigahertz oder mehr Takt bietet.

Für Spiele-Freaks kann der Prozessor nicht schnell genug sein, mit weniger als 1,5 Gigahertz sollten sie sich aber keinesfalls zufrieden geben. Details dazu gibt's im akuellen Heft im Artikel "Mehr CPU-Power".

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