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4. Bequemer bearbeiten - Datentypen der Registry

26.08.2010 | 08:36 Uhr | Hermann Apfelböck, Thorsten Eggeling, Christian Löbering

Damit Sie die Registry leichter bearbeiten können, kennt Regedit mehrere Dateitypen: So stellt es geeignete Werte als Zeichenfolgen oder DWORD-Werte dar (32-Bit-Zahl ohne Vorzeichen, aus dem Bereich 0 bis 65535) und bietet beim Doppelklick darauf das am besten geeignete Werkzeug an, also etwa einen Zeichenfolgen-Editor oder einen, mit dem Sie ein DWORD wahlweise als Dezimal- oder Hexadezimalzahl eintragen können. Dass es sich intern dennoch immer um binäre Datenstrukturen handelt, erkennen Sie am Kontextmenüpunkt „Binärdaten ändern“, der zu jedem Eintrag gehört. Kann Regedit in einem Eintrag keinen speziellen Datentyp erkennen, ist die Bearbeitung als Binärdaten beim Doppelklick die voreingestellte Aktion.

Daneben existieren noch weitere Datentypen, etwa QWORD, eine 64-Bit-Zahl ohne Vorzeichen. Die meisten davon werden Ihnen kaum begegnen – und wenn doch, dann nicht in einer Situation, wo Sie diese manuell bearbeiten müssen.

Zwei spezielle Unterarten der Zeichenfolgen sind ab und zu zu finden:

Mehrteilige Zeichenfolgen sind im Registry-Editor mit REG_MULTI_SZ bezeichnet. Sie bestehen aus mehreren Zeilen, und Regedit stellt bei Doppelklick automatisch für sie eine spezielle Komponente zum Bearbeiten zur Verfügung.

Erweiterte Zeichenfolgen: Dieser zweite spezielle Typ wird als REG_EXPAND_SZ ausgegeben. Erweiterte unterscheiden sich von normalen Zeichenfolgen nur in der Art, wie auslesende Programme die enthaltenen Daten geliefert bekommen: Ist darin eine Variable enthalten, etwa „%windir%“ für das Windows-Verzeichnis, wird sie automatisch aufgelöst, etwa zu „C:\Windows“.

pcwReg2 unterstützt beide Datentypen nicht direkt – Sie müssen jeweils den Registry-Editor aufrufen, um sie bearbeiten zu können.

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