Richten Sie sich auf Wartezeiten ein

Sie wollen ADSL? Glauben Sie ja nicht, dass morgen der Anschluss freigeschaltet ist und die ADSL-Hardware in der Post liegt, wenn Sie heute bei der Telekom anrufen und ADSL bestellen. Unsere Erfahrungen lesen Sie unter "T-DSL-Bestellung: Die Telekom lässt warten".

Die Telekom arbeitet nach eigenen Aussagen momentan hart daran, den Antragsstau bei ADSL zu beseitigen. Bis zum Frühjahr sollen sich die bisher monatelangen Wartezeiten auf ein erträgliches Maß reduzieren.

Auch bei der Konkurrenz sind lange Wartezeiten die Regel. Der Grund für die Verzögerung ist fehlende ADSL-Hardware. Die Hersteller kommen mit der Produktion nicht mehr nach - zudem ist ein Hauptlieferant der Telekom wegen finanzieller Probleme ausgefallen. Deshalb verzögert sich die Lieferung der ADSL-Hardware nicht nur für die Nutzer, sondern vor allem für die Vermittlungsstellen.

Ist ADSL bei Ihnen schon jetzt oder bald verfügbar, gehen Sie am besten zu einem Händler, der die Angebote der Telekommunikationsfirmen vertreibt - also zum Beispiel für T-DSL in einen T-Punkt-Laden. So haben Sie bei Problemen mit Ihrer Bestellung einen persönlichen Ansprechpartner.

Danach heißt es warten: auf die Bestätigung Ihrer Bestellung, auf einen Freischalttermin und auf die ADSL-Hardware. Lassen Sie sich die erfolgte Freischaltung des ADSL-Anschlusses noch einmal telefonisch bestätigen. Denn auch wenn Sie zum schriftlich angekündigten Freischalttermin Ihre ADSL-Hardware erhalten haben, heißt das nicht, dass für Sie in der Vermittlungsstelle schon ein freier ADSL-Port bereitsteht. Installieren Sie Ihre ADSL-Hardware am besten erst nach dem Freischalten.

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