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3D-Desktop mit Compiz Fusion

16.04.2008 | 13:43 Uhr |

Mit Compiz Fusion zaubern Sie schicke 3D-Effekte auf Ihren Desktop; wenn Sie zusätzlich den Emerald Windowmanager installieren, erhalten Sie Themes, die sich vor Windows Vista nicht zu verstecken brauchen. Installieren Sie zunächst folgende Pakete von der Installations-DVD: compiz-fusion-plugins-main, compiz-fusion-plugins-extra, compizconfig-settings-manager, compiz-emerald und compiz-emerald-themes. KDE-Benutzer installieren noch das Paket opensuse-xgl-settings-10.3.2-1.1.noarch.rpm.

Unter Gnome aktivieren Sie Compiz über das Programm „gnome-control-center“, das Sie im Hauptmenü über „Kontrollzentrum“ öffnen. Dort klicken Sie auf den Eintrag „Desktop Effekte“.

KDE-Anwender verwenden das Programm Xgl-setup unter „Anwendungen, System, Konfiguration“. Falls Sie noch keine proprietären Treiber für Nvidia oder ATI-Grafkkarten installiert haben, können Sie das unter „Drivers“ nachholen. In der Registerkarte „Compiz Fusion (experimental)“ aktivieren Sie die Compiz/Fusion-Desktop-Effekte, die allerdings leistungsfähige Karten der neuesten Generation voraussetzen. In der ersten Registerkarte „Compiz“ aktivieren Sie nur die einfachsten Effekte, die mit den meisten Grafikkarten funktionieren sollten, und aktivieren Xgl dann mit „Enable“. Wenn Sie das Tool zum ersten Mal verwenden, müssen Sie danach den Rechner neu starten.

Das Compiz Fusion-Icon finden Gnome-Benutzer unter „Weitere Anwendungen, System“, KDE-Benutzer unter „Anwendungen, System, Weitere Programme“. Über dessen Kontextmenü schalten Sie etwa bequem zwischen dem 3D-Windowmanager Compiz und den normalen Gnome- oder KDE-Windowmanagern hin und her, wählen den Emerald Window-Decorator aus oder verwalten Compiz Fusion über „Settings Manager“ sowie Emerald über den „Emerald Theme Manager“. Falls etwas schief läuft, können Sie an der Konsole mit dem Befehl „gnome-xgl-switch --disable-xgl“ Compiz jederzeit wieder ausschalten.

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