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32-Bit-Optionen: Der 32-Bit-Dateizugriff

Anforderung

Zeitaufwand

Der 32-Bit-Dateizugriff ist die entscheidende 32-Bit-Option unter Windows für Workgroups 3.11, die bereits auf Windows 95 vorgreift. Der 32-Bit-Dateizugriff arbeitet mit dem virtuellen 32-Bit-Dateisystem VFAT. "Virtuell" bedeutet in diesem Fall, daß sämtlichen Programmen der direkte Zugriff auf das Dateisystem nur vorgegaukelt wird. Genau wie Windows 95 steuert Windows 3.11 dabei den Festplatten-Controller ohne die langsameren DOS-und Bios-Funktionen. Sind in der Systemsteuerung unter "Virtueller Speicher" sowohl der 32-Bit-Festplattenzugriff als auch der 32-Bit-Datei-zugriff aktiviert, arbeitet Windows nicht nur mit einer ungleich schnelleren Dateitabelle, sondern steuert den Festplatten-Controller komplett ohne DOS- und Bios-Funktionen. Außerdem entfällt das Hin- und Herschalten vom 32-Bit-in den 16-Bit-Modus - und das bedeutet weiteren Zeitgewinn. Windows 3.11 kann den 32-Bit-Dateizugriff nicht initialisieren, wenn sich beim Start geöffnete Dateien auf dem Laufwerk befinden. Der Grund für diese Einschränkung: Windows übernimmt das komplette Dateisystem in seine VFAT und muß daher sichergehen, daß alle Cluster-Zuordnungen der FAT abgeschlossen und integer sind.

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