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3. Ist unter Windows 2000 das Einrichten von Hardware einfacher?

Was dahinter steckt: Windows 2000 unterstützt die Standards ACPI, PCI 2.1, ISA Plug und Play und besitzt eine umfangreiche Datenbank mit nicht PlugundPlay-kompatibler Hardware. Damit ist es in der Lage, die meisten Geräte selbst zu erkennen. Microsoft behauptet, insgesamt über 7000 Treiber mitzuliefern. Das bedeutet natürlich nicht Treiber für 7000 Geräte, ist aber eine stattliche Anzahl.

Genauso wie unter Windows 9x können Sie aber auch die automatische Erkennung ignorieren und selbst Hardware hinzufügen. Das Verfahren ist seit Windows 95 bekannt: Zunächst sucht Windows selbständig nach neuer Hardware, dann gibt es Ihnen die Gelegenheit, selbst den entsprechenden Treiber auszuwählen. Sollte etwas nicht funktionieren, startet Windows 2000 im Geräte-Manager den Hardware-Ratgeber, wenn Sie auf "Problembehandlung" klicken. Das Spektrum an Informationen, das dieser Ratgeber bietet, reicht von wertvoll bis vollkommen nutzlos. Sein größtes Verdienst sind allgemeine Hinweise auf typische Flüchtigkeitsfehler beim Einrichten neuer Hardware: Es kommt zwar vielleicht nicht so oft vor, dass man vergisst, den Drucker mit Strom zu versorgen, aber dass der neu erworbene Tintenstrahldrucker noch keine Patrone enthält, kann schon eher passieren.

Fazit: Die PlugundPlay-Fähigkeiten von Windows 2000 machen einen ausgesprochen guten Eindruck - es sind die besten aller verfügbaren Windows-Versionen.

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