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Seite 3: Aufnahmen vom Receiver übertragen

27.06.2013 | 23:00 Uhr | Thorsten Eggeling

Mit der Mediaport-Software lassen sich Dateien von einem Technisat-Receiver auf den PC übertragen.
Vergrößern Mit der Mediaport-Software lassen sich Dateien von einem Technisat-Receiver auf den PC übertragen.

Wenn der DVB-Receiver über eine externe Festplatte verfügt, können Sie diese an den PC anschließen und die gewünschten Videodateien einfach kopieren. Wie die Dateien genau auf der Festplatte abgelegt sind, ist von Modell zu Modell verschieden. In der Regel liegen die Videos in Unterverzeichnissen und tragen Datum und Namen der Sendung. Wenn möglich, sollten Sie beim Receiver als Dateisystemtyp NTFS oder exFAT wählen. Wenn dieser nur FAT32 bietet, werden die Dateien meist in 2-GB-Segmente aufgeteilt. Das verursacht bei der späteren Umwandlung zusätzliche Arbeit. In der Regel sind die Dateien einfach gesplittet, die zweite und die folgenden Dateien lassen sich daher nicht abspielen oder konvertieren, weil die Informationen am Anfang der Datei fehlen („Header“). Die Dateien lassen sich am einfachsten auf der Kommandozeile mit

copy /b Datei1.ts+Datei2.ts+Datei3.ts Video.ts

zusammenfügen. In dem Beispiel werden die Dateien Datei1.ts, Datei2.ts und Datei3.ts hintereinander in die Datei Video.ts kopiert.

Videorekorder und DVB-T auf dem iPad

Für Geräte mit interner Festplatte bietet beispielsweise der Hersteller Technisat die Software Mediaport kostenlos an. Sie finden das Programm bei den jeweiligen Geräten im Download-Bereich der Webseite (www.tech nisat.com). Damit können Sie die gewünschten Dateien per Netzwerk übertragen. Fehlt eine derartige Software, gibt es meist keine Möglichkeit, an die Dateien heranzukommen. Es hat auch keinen Zweck, die Festplatte auszubauen und an den PC anzuschließen. Fast immer kommt ein spezielles Dateisystem zum Einsatz oder die Dateien sind verschlüsselt.

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