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2007: Das iPhone setzt neue Standards im Mobilfunkmarkt

26.09.2015 | 09:12 Uhr |

Das Apple iPhone verändert die mobile Welt.
Vergrößern Das Apple iPhone verändert die mobile Welt.
© Apple

Dann kommt das iPhone. Eigentlich ist dazu bereits alles gesagt und geschrieben worden. Im Januar 2007 kündigt Steve Jobs neben dem neuen iPod-Touch ein internetbasiertes Mobiltelefon an, eben das iPhone . Das iPhone sollte den kompletten Mobilfunkmarkt verändern, es wird zum Prototypen für alle modernen Touchscreen-Smartphones. Das Gerät bietet alle Funktionen eines iPods und kann zusätzlich auch telefonieren, fotografieren und aktiv im Internet arbeiten. Mit der Bedienung über den berührungsempfindlichen Bildschirm schlägt Apple in Funktion und Form völlig neue Wege ein. Das Gerät setzt auf das hauseigene Apple-Betriebssystem iOS und unterstützt mittlerweile Multitasking für Applikationen von Drittanbietern. Apple bringt mehrere Modellgenerationen des iPhone auf den Markt. Im Herbst 2012 soll Gerüchten zufolge das iPhone 5 herauskommen.

Parallel bringt das Unternehmen seinen App Store auf den Markt, eine Plattform, auf der Softwareentwickler ihre von Apple zuvor geprüften und genehmigten Programme nutzen können. Mittlerweile gibt es dort mehr als 500.000 Apps zum Download für das iPhone. Apple bietet Programmierern sein iOS SDK kostenlos mit der Entwicklungsumgebung Xcode an. Zum Veröffentlichen der Apps im App Store ist eine kostenpflichtige Registrierung im iOS Developer Program notwendig. Nachdem die App an Apple gesendet wurde, prüft Apple sie und erteilt anschließend die Freigabe für den App Store - oder auch nicht. Auf diese Weise erhält Apple die gesamte Kontrolle - eine mitunter heftig kritisierte Praxis.

2010: Das iPad wird zum nächsten Meilenstein

2008 ergänzt Apple seine Produktpalette um das MacBook Air, das leichteste und dünnste Mac-Notebook. Weiterhin kommen neue Modelle des iPhones auf den Markt (iPhone 3G mit UMTS und GPS-Empfänger) sowie eine neue Generation der MacBooks, deren Gehäuse aus einem Aluminium-Block gefräst sind.

Mit dem Apple iPad schafft Apple ein neues Marktsegment.
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© Apple

Im Jahr 2010 folgt mit dem iPad ein weiterer Höhepunkt der Apple-Geschichte. Der Tablet-PC wird über einen Touchscreen bedient, misst knapp 25 Zentimeter in der Diagonale und fällt in die Gerätekategorie zwischen Laptop und Smartphone. Das iPad kann zwar weder einen PC noch ein Notebook ersetzen, ist aber optimal zum Konsum von Informationen geeignet, sei es Text, Bild oder Video. Es steht direkt nach dem Einschalten zur Verfügung und ist einfach zu bedienen. Krempelte Apple mit dem iPod die Musikbranche um und mit dem iPhone die Telefonindustrie, so setzt das iPad den klassischen Verlagshäusern zu.

Mittlerweile ist die dritte Generation des iPads auf dem Markt. Das neue iPad unterscheidet sich vom iPad 2 vor allem durch das höher auflösende Display (2048 × 1536 Bildpunkte), mehr Rechenleistung und die Datenübertragungstechnik LTE. In Deutschland kann LTE allerdings nicht verwendet werden, da die hierzulande für LTE verwendeten Frequenzbänder nicht unterstützt werden.

Mit dem iPad hat Apple den Markt für Tablet-PCs wiederbelebt. Denn die Idee vom Tablet PC gibt es bereits seit 2000, forciert vom damaligen Microsoft-Chef Bill Gates. Doch bis zum iPad ist der Markt sehr überschaubar. Das hat sich geändert. Allein zwischen Januar und März 2012 gehen 11,8 Millionen Exemplare des iPads über die Ladentische - ein Plus von 151 Prozent gegenüber 2011. Gartner prognostiziert, dass sich der weltweite Tablet-Markt in 2012 nahezu verdoppelt. Allein Apple wird laut den Marktbeobachtern wohl mehr als 72 Millionen Einheiten absetzen. Android-basierte Systeme werden in 2012 wohl auf ein Volumen von mehr als 37 Millionen Stück kommen, Microsoft sieht Gartner bei knapp fünf Millionen verkauften Geräten.

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