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2. Von Shops profitieren: Lohnt sich für beide Seiten

Inzwischen gibt es eine wahre Flut an Partnerprogrammen. Das ist nicht weiter erstaunlich, denn bei dem Geschäftsmodell profitieren in der Regel beide Teilnehmer. Programmbetreiber wie Otto.de oder Neckermann.de erhalten ohne viel Aufwand neue Kundschaft, die der Affiliate an sie weiterreicht. Und sie zahlen für die Neukunden erst dann, wenn diese einen nachweisbaren Gewinn eingebracht haben. Das ist wesentlich effizienter als andere Werbeformen im Internet.

Auch der Affiliate profitiert von dem Geschäft. Er bekommt für die Empfehlung eine bestimmte Provision. Je mehr Kunden er auf die Seiten des Programmbetreibers bringt, desto größer ist die Chance, dass sich sein Gewinn vergrößert. Ein Geschäftsrisiko besteht für den Website-Betreiber nicht, schlimmstenfalls wird kein Umsatz generiert. Sind die Empfehlungs-Links zudem thematisch relevant und nicht zu zahlreich, so macht der Website-Besitzer damit ohne größeren Aufwand seine Homepage für Besucher attraktiver.

Für den Homepage-Betreiber hängt der Erfolg eines Affiliate-Programms vor allem von zwei Dingen ab: Zunächst einmal vom Thema seiner Website, denn bestimmte Themen lassen sich einfach besser vermarkten als andere. So sind Websites, die sich mit Büchern, CDs, Computern und Software beschäftigen, bei vielen Werbepartnern begehrter als solche über Metallverarbeitung, Kunststoffverpackungen oder medizinische Fußpflege. Der Grund: Schnell verkäufliche Güter lassen sich darüber besser absetzen. Aber auch Sportartikel, Lebensmittel und Reisen werden über Partnernetzwerke vertrieben.

Mindestens genauso wichtig wie das Thema sind jedoch die Besucherzahlen auf Ihrer Homepage. Je mehr Traffic die Site produziert, desto besser. Ein sehr hoher Traffic kann ein schwer vermarktbares Thema unter Umständen wettmachen.

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