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2. Nachrüsten: Nicht unter 256 MB einsteigen

Wie viele Fotos auf eine Speicherkarte passen, hängt von der eingestellten Bildqualität, vom Dateiformat, von der Komprimierung und vom jeweiligen Motiv ab. Ein Beispiel: Ein niedrig auflösendes Foto mit 1024 x 768 Pixel enthält 786.432 Bildpunkte. Da jeder vom Fotosensor der Kamera aufgenommene Pixel in den drei RGB-Grundfarben (Rot, Grün und Blau) gespeichert wird, ergibt sich dadurch für das unkomprimierte Bild ein Platzbedarf von etwa 2,3 MB.

Durch die JPEG-Komprimierung reduziert sich das anfallende Datenvolumen beim Speichern. So ist beispielsweise ein Foto, das mit einer 5-Megapixel-Kamera mit höchstmöglicher Auflösung bei bester Qualitätseinstellung aufgenommen und als JPEG-Datei gespeichert wurde, zwischen 1,9 und 2,8 MB groß. Für dasselbe Bild im RAW-Format müssen Sie dagegen mit 10 MB rechnen, im TIFF-Format sogar mit knapp 15 MB.

In der Regel genügend Speicherkapazität zu einem erschwinglichen Preis bieten 256-MB-Karten: Darauf bekommen Sie im JPEG-Format mit höchster Qualitätseinstellung zwischen 75 (8-Megapixel-Kamera) und 110 (5-Megapixel-Kamera) Aufnahmen.

Neben den Kameraherstellern bringen übrigens auch zahlreiche weitere Anbieter Speicherkarten auf den Markt – teilweise zu deutlich günstigeren Preisen. Neben den Produkten von Lexar Media (www. lexarmedia.com), Kingston (www.kingston.com) oder Sandisk (www.sandisk.com) und von bekannten Zubehörproduzenten wie Hama (www.hama.de) oder Verbatim (www.verbatim. com) gibt’s auch viele No-Name-Karten.

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