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2. Microsofts zweiter Versuch: Vielversprechend

Seit Ende 2002 ernten Microsofts Bestrebungen, einen neuen Markt zu eröffnen, allerdings wieder Aufmerksamkeit. Mit dem Betriebssystem Windows Media Center Edition macht der Software-Konzern den Fernseher zur Steuerzentrale der Unterhaltungsgeräte im Wohnzimmer.

Der Benutzer schaltet mit der Fernbedienung durch ein Menü, das auf dem Fernsehmonitor dargestellt wird. So bedient er Videorecorder, DVD-Player, Stereo- Anlage, Fernsehprogramm, Filmprojektor und Radio. Die nötigen Daten werden von einem Computer geliefert, der mit dem Fernseher verbunden ist; der Fernsehbildschirm dient also als Schnittstelle zur gewünschten Anwendung.

Microsoft arbeitet mit einer Reihe von Computerherstellern zusammen, die ihre Geräte mit der vorinstallierten Windows Media Center Edition verkaufen. Die deutsche Firma Wortmann bietet einen marktüblich ausgestatteten PC mit der Produktbezeichnung MCWS 3000 A7-2.6 zum Preis von rund 1100 Euro an, inklusive Betriebssystem ( www.terra.de/mediacenter ).

Das Besondere an der Media Center Edition ist ihre Bedienung: Das System ähnelt eher dem Infocomputer einer Multimedia-Ausstellung als einem typischen Windows- Arbeitsrechner. Über das Hauptmenü wählen Sie mit einer übersichtlichen Fernbedienung, ob Sie einen Film anschauen, aufnehmen oder abspielen möchten. Sie durchstöbern Ihre digitale Musiksammlung, wählen das gewünschte Musikalbum aus oder starten ein Radioprogramm, während Sie Bilder betrachten und gegebenenfalls bearbeiten, die Sie zuvor auf der Festplatte gespeichert haben.

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