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Quarantäne-Bereich richtig nutzen

08.08.2011 | 11:41 Uhr |

Nachdem Sie Bufferzone Pro konfiguriert haben, läuft jeder Internet-Browser, den Sie nutzen, automatisch im geschützten Bereich. Das bedeutet, dass virenverseuchte Internetseiten, unbemerktes Übertragen von Schädlingen beim einfachen Besuch einer Seite oder ähnliche Gefahren Ihrem Windows nichts mehr anhaben können.

Jede Datei, die Sie aus dem Internet laden, landet standardmäßig in der Schutzzone. Eine ausführbare Datei wird innerhalb der Schutzzone gestartet. Wenn es sich um ein Installationspaket handelt und Sie das Schutzverhalten nach unserer Empfehlung angepasst haben, erscheint beim Aufruf ein Bufferzone-Fenster. Mit einem Klick auf „Outside“ installieren Sie das Programm ganz normal, mit einem Klick auf „Inside“ innerhalb der Schutzzone.

Mehr Sicherheit durch das richtige Windows-Konto

Übrigens: Ob ein laufendes Programm geschützt ist, erkennen Sie am roten Rahmen um das Fenster. Das ist allerdings bei speziellen Design-Fenstern wie bei Google Chrome nicht zu erkennen. Hier hilft ein Blick in das Hauptfenster von Bufferzone Pro, das alle geschützt laufenden Programme auflistet.

Um ein Programm zu entfernen, das Sie in der Schutzzone installiert haben, klicken Sie im Hauptfenster von Bufferzone Pro auf den Verweis unten im Fenster. Im sich dann öffnenden Fenster markieren Sie den Eintrag des Programms, das Sie entfernen möchten.
Vergrößern Um ein Programm zu entfernen, das Sie in der Schutzzone installiert haben, klicken Sie im Hauptfenster von Bufferzone Pro auf den Verweis unten im Fenster. Im sich dann öffnenden Fenster markieren Sie den Eintrag des Programms, das Sie entfernen möchten.

Programme aus der Schutzzone de-installieren: Software, die Sie innerhalb der Schutzzone installiert haben, können Sie natürlich nicht über das normale Fenster „Software“ (Windows XP) oder „Programme und Funktionen“ (Windows Vista, 7) in der Systemsteuerung von Windows vom PC entfernen. Dafür bietet Bufferzone Pro eine eigene Funktion an. Öffnen Sie dazu das Hauptfenster von Bufferzone Pro, und klicken Sie dort auf „Uninstall BufferZone programs“. Im folgenden Fenster markieren Sie in der Liste das Programm, das Sie de-installieren wollen, und klicken auf „Uninstall“. Daraufhin erscheint häufig das Fenster, in dem Sie entscheiden müssen, ob das De-Installationsprogramm inner- oder außerhalb von Bufferzone laufen soll. Klicken Sie hier auf „Inside“.

Die besten Passwort-Helfer

Software geschützt starten: Standardmäßig laufen Internet-Browser, viele Chat- und Datentauschprogramme automatisch in der Schutzzone. Wenn Sie ein bestimmtes Programm niemals auf Ihr blankes Windows loslassen möchten, können Sie diese Liste erweitern. Öffnen Sie dazu das Hauptfenster von Bufferzone Pro, und klicken Sie auf „Edit BufferZone programs“. Daraufhin erhalten Sie die Liste der Programme, die immer in der Schutzzone laufen. Nach einem Klick auf das grüne „+“ können Sie einen neuen Programmnamen hinzufügen.

Ob eine Datei in der Bufferzone-Schutzzone ist, sehen Sie am zusätzlichen Bufferzone-Symbol. Um die Datei herauszubefördern, klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an und wählen aus dem dann aufklappenden Menü diesen Punkt aus.
Vergrößern Ob eine Datei in der Bufferzone-Schutzzone ist, sehen Sie am zusätzlichen Bufferzone-Symbol. Um die Datei herauszubefördern, klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an und wählen aus dem dann aufklappenden Menü diesen Punkt aus.

Dateien in Schutzzone weisen und herausholen
Dateien, die in der Schutzzone liegen, weisen ein zusätzliches Bufferzone-Symbol auf. Solche Dateien befinden sich aber nicht tatsächlich an der Stelle, an der angezeigt wird, sondern im Verzeichnis „C:\Virtual“. Was Sie sehen, ist eine Verknüpfung zu der jeweiligen Datei. Sie können Dateien aus der Schutzzone herausholen und in sie verbannen.

Raus: Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verknüpfung mit dem Bufferzone-Symbol und wählen „Move outside of BufferZone“. Daraufhin wird die Datei aus dem Ordner der Schutzzone heraus an die Stelle der Verknüpfung verschoben und die Verknüpfung gelöscht. Die Datei steht dann nicht mehr unter der Kontrolle von Bufferzone. Wenn Sie sie öffnen, wird sie ohne weitere Rückfrage direkt in Ihrem Windows-System gestartet.

Rein: Umgekehrt können Sie Dateien auch in die Bufferzone verbannen. Klicken Sie sie dazu mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie im aufklappenden Menü „Move into BufferZone“. Daraufhin wird die Datei nach „C:\Virtual“ verschoben und an der alten Stelle eine Verknüpfung mit dem Bufferzone-Symbol erstellt.

Typische Windows-7-Fehler ausmerzen

Übrigens: Wenn Sie in Ihrer Bufferzone häufig Programme starten, bei denen Ihr Virenwächter Alarm schlägt, können Sie entweder diese Programme oder gleich den ganzen Ordner „C:\Virtual“ als Ausnahmen hinzufügen (siehe Kapitel 1). Bedenken Sie aber: Wie jede Software kann auch Bufferzone Lücken haben, die durch zukünftige Schadprogramme ausgenutzt werden können. Wachsamkeit bleibt also wichtig.

Schutzzone sichern/wiederherstellen: Sie können die Dateien und installierten Programme, die sich derzeit in der Bufferzone befinden, in einer Abbilddatei („Snapshot“) speichern und bei Bedarf wiederherstellen. Öffnen Sie dazu das Hauptfenster von Bufferzone, und klicken Sie auf „Create BufferZone snapshot“. Falls gerade Programme in der Schutzzone laufen, erscheint ein Fenster. Klicken Sie in ihm auf „Terminate all“, um die Bufferzone-Programme zu schließen. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem Sie das Speicherziel und den Dateinamen der zu erstellenden Abbilddatei festlegen (Endung: „.bz“) und dann auf „Speichern“ klicken. Je nach Umfang Ihres „Virtual“-Ordners kann der Vorgang einige Minuten dauern.

PC durchleuchten mit Diagnose-Tools

Um einen zuvor angelegten Snapshot wiederherzustellen, öffnen Sie das Hauptfenster von Bufferzone Pro und klicken dort auf „Restore Bufferzone snapshot“. Dann wählen Sie die gewünschte BZ-Datei aus und klicken auf „Öffnen ➞ Ja“. Daraufhin wird Ihre Bufferzone wieder auf den Stand des Snapshots versetzt. Alle Änderungen, die Sie seither gemacht haben, werden gelöscht.

Schutzzone leeren: Wenn Sie Bufferzone stark nutzen, sollten Sie Ihren „Virtual“-Ordner von Zeit zu Zeit leeren. Damit entfernen Sie die Programme, die in der Schutzzone installiert sind, dort liegende Dateien und alle Systemveränderungen, die durch die enthaltenen Programme umgelenkt wurden. Öffnen Sie dazu das Hauptfenster des Programms, und klicken dort auf „Empty BufferZone“. Im folgenden Fenster setzen Sie alle drei möglichen Haken und klicken auf „OK“. Danach ist Ihre Schutzzone wie neu.

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