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2. Die goldene Regel: Wann sich ein Upgrade lohnt

18.10.2002 | 10:10 Uhr |

Ein Upgrade ist eine Gratwanderung: Das Verhältnis von Kosten und Nutzen muss am Schluss stimmen. Prinzipiell sollte Sie das Nachrüsten keinesfalls mehr als die Hälfte dessen kosten, was Sie für einen aktuellen Standard-PC berappen müssten.

Andernfalls lohnt sich der finanzielle und zeitliche Aufwand nicht. Schließlich ist es bei alten PCs wie mit alten Autos: Jedes Einzelteil wird zunehmend altersschwach und anfällig - auch die Komponenten, die Sie bei einem wohl überlegten Upgrade nicht austauschen.

Generell lässt sich sagen, dass Sie einen PC, der älter als vier Jahre ist, besser aufs Altenteil schicken sollten. Sie müssten sonst die meisten Bauteile austauschen, um die alte Krücke wieder halbwegs flott zu bekommen. Und das wäre im Vergleich zu einem neuen PC unverhältnismäßig teuer. Und der hat noch zwei Jahre Garantie!

Passen Sie auf, dass Sie nicht das Opfer des gefürchteten Domino-Effekts werden, der die Upgrade-Kosten in die Höhe treibt. Bedenken Sie bei der Kostenplanung unbedingt mögliche Folgekosten - manchmal zieht der Tausch einer schwachen Komponente den nächsten Zukauf hinterher. So könnte beispielsweise mit einer aktuellen CPU eine neue Hauptplatine und damit mehr oder anderes RAM fällig werden. Oder Sie brauchen für eine stärkere Grafikkarte beziehungsweise Zweitfestplatte ein anderes Netzteil, damit einen weiteren Lüfter und wegen dieser Laufgeräusche zusätzlich Dämmmatten. Im aktuellen Heft gehen wir jeweils auf die Folgekosten ein, so dass Sie genau planen können.

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