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14. Nicht benötigte DLL-Dateien aufspüren und löschen

29.01.2004 | 12:40 Uhr |

Bei nahezu jeder Software-Installation werden neue DLL-Dateien im System verankert. Das Problem mit diesen Dynamic Link Libraries: Beim Entfernen eines Programms bleiben allzu oft Rückstände zurück. Diese DLL-Leichen verlangsamen das System, da Windows sie oft startet, obwohl die dazugehörige Anwendung gar nicht mehr vorhanden ist und auch kein anderes Programm darauf zugreift.

Um zu überprüfen, welche unnötigen DLL-Dateien sich auf Ihrem Rechner breit machen, sollten Sie in regelmäßigen Abständen einen Blick in die Registry werfen. Achtung: Gehen Sie beim Löschen von DLLDateien vorsichtig zu Werke, um nicht aus Versehen eine wichtige Systemkomponente zu entfernen.

1. Im Registrierungs-Editor wechseln Sie zum Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Soft ware\Microsoft\Windows\CurrentVersion \SharedDLLs".

2. In der rechten Fensterhälfte sehen Sie nun alle von mehreren Programmen genutzten DLL-Dateien nebst Speicherorten. Für Sie relevant ist hier die Angabe in der Spalte "Wert". Ist bei einer DLL die Zahl "(0)" zu sehen, bedeutet dies, dass die Datei von keinem Programm mehr genutzt und deswegen gefahrlos gelöscht werden kann. Da sich in der Registry aber keine Dateien löschen lassen, müssen Sie sich Dateinamen und Speicherort der fraglichen DLLDateien notieren.

3. Um eine nicht mehr benötigte DLL-Datei zu löschen, starten Sie den Windows-Explorer und wechseln in das Verzeichnis, in dem die Datei gespeichert ist. Markieren Sie die Datei, und drücken Sie die "Entf"-Taste, um die markierte Datei in den Papierkorb zu verschieben. Nach diesem Muster entfernen Sie alle überflüssigen DLL-Dateien von Ihrem System. Sollte sich eine Datei nicht löschen lassen, wird sie gerade von Windows oder einer anderen Anwendung genutzt. Probieren Sie es nach einem Neustart des Systems noch einmal aus.

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