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13. Explorer: Die Netzwerk-Bremse

16.11.2007 | 08:01 Uhr | Christian Löbering

Das bremst: Das System mag so schnell sein wie es will, wenn der Explorer zögert oder gar hängt, sind Wartezeiten unausweichlich. Ursache sind oft Einträge in der Registry oder auch nur in Verknüpfungen, die auf nicht mehr gültige Pfade verweisen. Dabei meldet der Explorer sich bei lokal fehlenden Ressourcen umgehend, nicht so bei falschen Netzwerkpfaden. Je länger Sie ein Windows in einem Netzwerk laufen lassen, desto wahrscheinlicher stehen Sie irgendwann vor unerklärlichen Denkpausen der Windows-Shell. Ungültige Netzwerk-Links, ungültige Verweise auf Software-Komponenten im Netz (insbesondere bei Shell-Erweiterungen) und ungültige Shell-Folder auf Netzlaufwerken können zu minutenlangen Aussetzern bis hin zum Explorer-Absturz führen.

Das hilft: Der Fehler ist immer dort zu lokalisieren, wo der Explorer konkret hängt – entweder in einem Ordner, der den kaputten Link enthält, oder im jeweiligen Kontextmenü mit dem defekten Eintrag. Als erste Maßnahme hilft es, den Verursacher auf Dateiebene oder in der Registry zu löschen. Besser ist es natürlich, den falschen Pfad zu korrigieren.

14. Explorer: Bremsende Detailansicht

Das bremst: Der Explorer neuerer Windows-Versionen kann inzwischen zahlreiche Meta-Informationen zu Musik- sowie Bilddateien einlesen und in den Spalten der Detailansicht darstellen. Wenn die Ordner Dateien in zweistelliger Zahl enthalten, ist das kein Problem. Bei sehr vielen Dateiobjekten ist der Explorer aber schnell überfordert. Ein flüssiges Navigieren oder Bearbeiten der Dateiliste scheitert an der sich zäh aktualisierenden Darstellung.

Das hilft: Schalten Sie über das Menü „Ansicht“ vorübergehend auf die schnelle Listenansicht um. Wer die informativere Detailansicht in jedem Fall bevorzugt, sollte via „Ansicht, Details auswählen“ auf die eine oder andere Spalte verzichten.

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