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12. Machen personalisierte Menüs die Bedienung einfacher?

Was dahinter steckt: Windows 2000 is watching you - der Desktop zählt jede Ihrer Aktionen im Start-Menü mit, etwa wie oft Sie ein Programm oder eine URL aufrufen. Wenn Windows der Meinung ist, dass Sie eine Anwendung zu selten brauchen, versteckt es den Menüpunkt und zeigt stattdessen einen kleinen Doppelpfeil nach unten, hinter dem sich seltener benutzte Programme verbergen. Der Sinn dieser Ausblendung erschließt sich uns nicht: Arbeitet es sich besser, wenn Sie den Gesamtbestand Ihrer installierten Programme im Kopf behalten, statt ihn im Start-Menü auf den ersten Blick zu sehen?

Glücklicherweise können Sie dieses Verhalten im Start-Menü unter "Einstellungen, Taskleiste und Startmenü" mit der Option "Persönlich angepasste Menüs" deaktivieren. Für die Favoriten können Sie unter "Systemsteuerung, Internetoptionen, Extras" die entsprechende Einstellung "Menü für persönliche Favoriten aktivieren" abschalten.

Windows 2000 will es aber noch genauer wissen: In der Systemsteuerung können Sie unter "Software" nicht nur Programme und Systembestandteile hinzufügen und entfernen, sondern auch feststellen, wie oft eine bestimmte Software verwendet wird. Windows 2000 prüft auch das Erstellungsdatum von Dateien, und es komprimiert ältere Dateien, wenn Sie zustimmen. Unter den "Eigenschaften" eines Laufwerks findet sich der Button "Laufwerk bereinigen", der nach Prüfung der Dateien ein Dialogfeld anbietet, um Nutzloses zu entfernen. Hier lassen sich temporäre Dateien löschen oder Dateien ab einem bestimmten Alter komprimieren.

Fazit: Wenn Sie Programme installieren oder Favoriten anlegen, tun Sie das in der Regel zu einem bestimmten Zweck. Das Ausblenden selten benutzter Menüpunkte führt nur dazu, dass Sie rätseln und suchen, wenn Sie ein solches Programm oder einen solchen Favoriten doch einmal benötigen. Personalisierte Menüs finden wir daher nicht nur überflüssig, sondern ärgerlich.

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