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12. Explorer: Grenzen der Shell-Erweiterungen

16.11.2007 | 08:01 Uhr | Christian Löbering

Das bremst: Mit Shell-Erweiterungen integrieren sich zahllose Programme direkt in die Windows-Oberfläche. Beispiele sind etwa die Kontextmenüs für Musikdateien oder Packer-Archive im Explorer, so dass der Anwender nicht erst eine Software wie Winamp oder Winrar aufrufen muss. Das ist bequem und erspart dem Anwender das Wissen um die zuständige Software. Außerdem verträgt der Explorer ohne ersichtliche Leistungseinbußen eine ganze Menge solcher Erweiterungen. Anders sieht es aus, wenn in der Vielzahl von Kontextmenü-Einträgen der Überblick verloren geht. In besonderen Fällen können Shell-Erweiterungen auch zum ernsten Leistungsproblem werden.

Das hilft: In der Regel können Sie bei der Installation der Software entscheiden, ob und mit welchen Shell-Erweiterungen sich ein Programm in den Explorer einklinken soll. Nachträglich hilft meist der Blick in die Programm-„Optionen“, um überflüssige Kontextmenüs dieser Software wieder zu entsorgen. Andernfalls löschen Sie über die „Ordneroptionen“ des Explorers unter „Dateitypen“ einzelne Erweiterungen (2000, XP). Unter Vista hilft gar nur der Weg in die Registry.

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