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10 typische Probleme bei Android-Handys lösen

08.08.2016 | 13:57 Uhr |

Wenn das Android-Gerät streikt, der Speicher aus allen Nähten platzt, der Akku den Geist aufgibt oder Apps abstürzen, ist guter Rat teuer. Wir haben die Lösungen für die zehn häufigsten Probleme für Sie parat.

Damit Sie sich bei kleineren Hardwareoder Softwareproblemen nicht gleich ein neues Smartphone anschaffen müssen, erklären wir Ihnen, wie Sie die häufigsten Probleme bei Android-Smartphones beheben können.

Problem 1: Zu wenig interner Speicherplatz verfügbar

Ist der freie Speicherplatz Ihres Smartphones auf ein Minimum geschrumpft, dann ist es Zeit, unnötige Daten zu löschen: Die Android-App Clean Master findet überflüssigen Ballast und räumt ihn weg. Zudem meldet sie andere Anwendungen, die nicht gut funktionieren und so an der CPU-Power und dem Akku nagen. Sie können fast allen Vorschlägen von Clean Master bedenkenlos folgen. Nur bei der „Erweiterten Bereinigung“ sollten Sie aufpassen: Hier bietet Clean Master an, auch Nutzerdateien wie große, selbstgedrehte Videos oder doppelte Fotos zu löschen. Zumindest weist die App darauf hin, dass sich die Daten nicht wiederherstellen lassen.

Die App Clean Master räumt auf Ihrem Smartphone mit überflüssigem Datenmüll auf und beschleunigt das System, indem sie auch Platz im Arbeitsspeicher schafft. So können Sie anschließend wieder neue Apps installieren.
Vergrößern Die App Clean Master räumt auf Ihrem Smartphone mit überflüssigem Datenmüll auf und beschleunigt das System, indem sie auch Platz im Arbeitsspeicher schafft. So können Sie anschließend wieder neue Apps installieren.

Falls immer noch nicht genug freier Platz verfügbar sein sollte, müssen Sie selbst nach Speicherfressern Ausschau halten. Haben Sie die dicken Apps erst gefunden, können Sie diese häufig auf eine eingelegte SD-Karte verschieben. Starten Sie dazu die „Einstellungen“-App von Android und tippen Sie auf „Speicherplatz & USB“. Hier listet Android die Speicherbelegung geordnet nach verschiedenen Gruppen wie Apps, Fotos oder Downloads. Eine verdächtig große Gruppe sollten Sie antippen. Android zeigt dann weitere Details an. Möchten Sie eine App auf die SD-Karte verschieben, um den internen Speicher zu entlasten, so geht das über „Einstellungen > Apps“. Ist die Option „Auf SD-Karte verschieben“ bei einer App ausgegraut, verbietet die App diese Möglichkeit.

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Problem 2: Akkuleistung des Handys lässt immer weiter nach

Damit Sie nicht alle paar Stunden nach einer Steckdose Ausschau halten müssen, empfiehlt es sich, einem schwachen Smartphone-Akku mit diesen Schritten auf die Sprünge zu helfen: Zunächst reduzieren Sie in den Einstellungen manuell die Bildschirmhelligkeit. In Innenräumen ist eine verringerte Helligkeit völlig ausreichend. Wenn Sie ins Freie gehen, können Sie die Helligkeit wieder leicht erhöhen.

Überdies lässt sich die Ortung deaktivieren, solange Sie keine Navigation oder Ähnliches planen. Falls doch, so können Sie zumindest die Präzision verringern. Passen Sie hierzu die Ortungsart unter „Einstellungen –> Standort –> Modus“ an. Wählen Sie die „Energiesparfunktion“, damit das Smartphone nur via aktivem WLAN und 3G-Netz Ihren Standpunkt sucht.  Wenn Sie unterwegs über das 3G-Netz im Internet surfen, benötigen Sie kein WLAN. Also sollten Sie diese Funktion ausschalten. Denn gehen Sie an Wohnhäusern, Restaurants oder öffentlichen Hotspots vorbei, dann scannt das Smartphone ständig die WLAN-Netze – und das verbraucht unnötig Strom.

Weil Sie in der Regel nachts schlafen und nicht gestört werden wollen, können Sie sogar den Flugmodus Ihres Handys aktivieren. Anschließend werden alle Funkverbindungen, darunter auch Bluetooth und NFC, die Sie im Normalfall stets deaktiviert haben sollten, gekappt. Denken Sie zudem unbedingt daran, die Vibration beim Tippen und die Tastentöne auszustellen. Google hat mit Android 6 Lollipop auch eine neue Akkutechnik namens Doze vorgestellt. Diese kommt zum Tragen, wenn Sie Ihr mobiles Device vom Ladegerät trennen, dieses nicht bewegen und der Bildschirm nicht aktiv ist. In diesem Fall geht das Smartphone oder Tablet in den Stromsparmodus, und das Betriebssystem unterbindet auch die Netzwerkkommunikation der Apps. Sobald Sie das Gerät wieder aufwecken, funktionieren alle Apps weiter wie gewohnt. Ab Werk bieten Ihnen Android 5 und darunter keinen besonderen Energiesparmodus. Unter „Einstellungen –> Akkuschonfunktion“ können Sie jedoch zumindest die Synchronisation der im Hintergrund laufenden Anwendungen ausschalten.

Problem 3: Die Rechenleistung lässt zu wünschen übrig

Mit dem Startup Manager verhindern Sie den automatischen Start von Apps, die Sie nicht zwingend immer benötigen. So beschleunigen Sie die Rechenleistung.
Vergrößern Mit dem Startup Manager verhindern Sie den automatischen Start von Apps, die Sie nicht zwingend immer benötigen. So beschleunigen Sie die Rechenleistung.

Verschlechtert sich die Rechenleistung Ihres Smartphones mit der Zeit immer weiter, kann das verschiedene Ursachen haben. Oft lässt sich das Problem einfach beheben.

Benötigt Ihr Androide auffällig lange, um zu starten, liegt das meist an einem vollgestopften Autostart. Über die „normalen“ Einstellungen haben Sie jedoch keine Möglichkeit, den Autostart anzupassen. Hierfür sind spezielle Apps erforderlich, wie beispielsweise der „ Startup Manager “. Unter dem Reiter „User“ sehen Sie alle von Ihnen installierten Apps, die automatisch gestartet werden. Tippen Sie auf das Minussymbol neben einem Eintrag, um das Programm aus dem Autostart zu nehmen. Auf der Registerkarte „System“ sind die vorinstallierten Autostart-Einträge gelistet, die automatisch mit dem Betriebssystem gestartet werden. Diese sollten Sie allerdings nur deaktivieren, wenn Sie genau wissen, zu welcher Anwendung sie gehören und was sie bewirken. Sonst könnte es zu Funktionsstörungen kommen.

Darüber hinaus wird Android durch Programme langsamer, die oftmals ohne Ihr Wissen im Hintergrund aktiv sind, obwohl Sie diese überhaupt nicht benötigen. Hintergrundprozesse wirken sich unter Umständen negativ auf die Systemleistung aus, weil diese die CPU und den RAM-Speicher belasten. Der Arbeitsspeicher füllt sich ziemlich schnell, je mehr Apps installiert sind und gleichzeitig laufen. Im Hintergrund – und damit auch dauerhaft aktiv – sind natürlich die Systemapplikationen wie etwa der Launcher oder die Benutzeroberfläche. Löschen Sie die aktiven Prozesse der System-Apps, könnte dies zum Absturz führen. Daneben sind Programme mit Internetanbindung aktiv, weil sie dauerhaft Daten aus dem Netz einholen und Sie so mit Neuigkeiten versorgen. Hierzu gehören beispielsweise bekannte und beliebte Apps wie Whatsapp , Facebook und Wetter-Apps. Zur schnellen und simplen Behebung von Tempoproblemen kann auch schon ein Task-Manager wie Advanced Task Killer genügen. Nach dem Öffnen der App haben Sie sogleich einen Überblick über alle derzeit aktiven Anwendungen. Wenn Sie das Häkchen rechts neben den Programmen entfernen, werden sie vom Beenden verschont. In den Einstellungen lässt sich dazu das Bereinigungsintervall anpassen: Sie können wählen, ob die App alle paar Stunden die aktiven Apps beendet oder sogar bei jedem ausgeschalteten Bildschirm.

Problem 4: Einzelne Apps stürzen ab oder reagieren nicht mehr

Wenn Apps streiken, gibt es verschiedene Lösungsansätze, mit denen Sie das Problem beheben können. Die Leerung des Cache-Speichers ist eine davon.
Vergrößern Wenn Apps streiken, gibt es verschiedene Lösungsansätze, mit denen Sie das Problem beheben können. Die Leerung des Cache-Speichers ist eine davon.

Ihre Lieblings-App stürzt ab, bleibt andauernd hängen oder lässt sich gar nicht erst starten? Geschieht es zum ersten Mal, dass sich die App aufgehängt hat oder sich nicht mehr öffnen lässt, hilft oft ein Neustart des Smartphones. Sollte das Problem wiederkehren, informieren Sie sich im Google Play Store darüber, ob ein Update für die Anwendung verfügbar ist, denn häufig sind die Probleme den Herstellern bereits bekannt. Ist dies nicht der Fall, versuchen Sie es mit einer Leerung des App-Caches. Das erreichen Sie unter „Einstellungen -> Optionen -> Anwendungsmanager“. Wählen Sie hier die entsprechende App aus und tippen Sie diese an. Unter dem Punkt „Cache“ finden Sie die Schaltfläche „Cache Leeren“. Sollten die Probleme aufgrund von zu wenig Speicherplatz aufgetreten sein, so funktioniert die App jetzt wieder. Allerdings ist dies nur eine kurzfristige Lösung, weil sich der Cache-Speicher mit der Zeit wieder mit Anwendungsdaten füllt. Wenn auch dieser Ansatz das Problem nicht dauerhaft behebt, löschen Sie im Anwendungsmanager die kompletten App-Daten. Dabei gehen jedoch alle Daten verloren, die in Kombination mit dieser Applikation auf Ihrem Smartphone gespeichert wurden. Wenn alle diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, bleibt Ihnen lediglich noch die De- und Neuinstallation der Applikation. Allerdings ist es immer ratsam, den jeweiligen App-Entwickler zusätzlich über das Problem zu informieren.

Problem 5: Datenvolumen immer zu schnell aufgebraucht

Um Ihr mobiles Datenvolumen zu schonen, erlauben Sie dem Google Play Store die Installation von App-Updates nur bei aktiver WLAN-Verbindung.
Vergrößern Um Ihr mobiles Datenvolumen zu schonen, erlauben Sie dem Google Play Store die Installation von App-Updates nur bei aktiver WLAN-Verbindung.

Wenn Sie viele Apps auf Ihrem Smartphone haben, zehren allein die Updates gehörig am Datenvolumen. Erlauben Sie deshalb ein automatisches Update nur noch über WLAN. Dazu öffnen Sie die Play-Store-App und tippen auf die drei Linien links oben. Dadurch öffnet sich das App-Menü, in dem Sie auf „Einstellungen“ gehen. Wählen Sie jetzt „Automatische App- Updates“. Hier haben Sie die Möglichkeit, die automatischen Updates komplett abzustellen. Zahlreiche Apps holen sich aktuelle Daten aus dem Netz, um jederzeit aktuelle Infos bereitzustellen: Normalerweise müssen Sie diese automatische Synchronisierung beim Einrichten der App oder des Kontos freigeben. Damit der Datenverkehr nur dann stattfindet, wenn Sie im WLAN sind, sollten Sie die automatische Sync-Funktion abschalten oder für bestimmte Apps verbieten. Dies erledigen Sie in den Android-Einstellungen im Menü „Konten“. Dort können Sie per Schalter in der obersten Zeile die automatische Sync-Funktion für alle Apps abstellen. Oder Sie tippen eine bestimmte App an, klicken im folgenden Schritt auf ihr Menü – die drei Punkte rechts oben – und wählen daraufhin „Konto entfernen“.

Bestimmte Apps lassen sich nicht einzeln von der Synchronisierung ausnehmen, wie etwa die Google-Apps oder die vorinstallierten Apps des Smartphone-Herstellers.

In den Einstellungen legen Sie unter „Datenverbrauch“ fest, ob Apps Ihre Hintergrunddaten nur bei WLAN-Verbindung laden dürfen oder auch im mobilen Netz.
Vergrößern In den Einstellungen legen Sie unter „Datenverbrauch“ fest, ob Apps Ihre Hintergrunddaten nur bei WLAN-Verbindung laden dürfen oder auch im mobilen Netz.

Sie können bestimmten Apps zudem verbieten, im Hintergrund Daten über das mobile Internet zu laden. Dabei geht es beispielsweise um Benachrichtigungen oder Update-Informationen, die die App online bezieht, wenn Sie sie nicht nutzen. Öffnen Sie dazu Einstellungen und gehen Sie im Punkt „Drahtlos und Netzwerke“ auf „Datenverbrauch“. Manchmal findet sich dieser Menüpunkt auch unter „Mehr“ oder „Erweitert“. Scrollen Sie in diesem Menü nach unten, können Sie den Datenverbrauch der aufgeführten Apps innerhalb eines Monats sehen. Tippen Sie jetzt die App an, deren Hintergrunddaten Sie begrenzen wollen. Ganz unten finden Sie den Menüpunkt „Hintergrunddaten beschränken“. Wird die Option aktiviert, so lädt die App diese Daten nur herunter, wenn das Smartphone mit einem WLAN verbunden ist.

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Problem 6: Die WLAN-Verbindung lässt zu wünschen übrig

Prüfen Sie den WLAN-Status in den Einstellungen unter „Drahtlos & Netzwerke -> WLAN“. Verbinden Sie, wenn notwendig, Ihr Smartphone erneut.
Vergrößern Prüfen Sie den WLAN-Status in den Einstellungen unter „Drahtlos & Netzwerke -> WLAN“. Verbinden Sie, wenn notwendig, Ihr Smartphone erneut.

Wenn Sie trotz WLAN-Verbindung nicht schnell im Internet surfen können, gehen Sie folgendermaßen vor: Öffnen Sie die Einstellungs-App auf Ihrem Smartphone und berühren Sie unter „Drahtlos & Netzwerke“ den Punkt „WLAN“. Tippen Sie auf das jeweilige WLAN-Netzwerk, über das Sie surfen wollen. Sie sehen darauf- hin den Status Ihrer Verbindung. Beim Status „Nicht Verbunden“ müssen Sie sich von neuem in Ihr WLAN-Netz einwählen und das zugehörige Passwort eingeben. Sollte auch dies nicht funktionieren, liegt das Problem wahrscheinlich beim Router: Starten Sie diesen neu. Sollte trotzdem keine Verbindung zustande kommen, kontaktieren Sie den Internetanbieter. Wenn der Router erfolgreich neu gestartet ist, Sie Ihr Handy jedoch trotzdem nicht im WLAN anmelden können, hilft nur noch ein Neustart des Mobilgeräts. Anschließend wählen Sie sich erneut mit dem Sicherheitsschlüssel im WLAN ein.

Problem 7: Anmeldung mit dem Google-Konto funktioniert nicht

Für die Anmeldung an einem neuen Android-Smartphone müssen Sie immer Ihre Google-Zugangsdaten angeben oder ein neues Konto anlegen. Sollten Sie nicht über eine E-Mail-Adresse mit der Endung „ gmail.com “ verfügen, sondern über eine, die mit „ googlemail.com “ abschließt, kann das zu einem Problem bei der Anmeldung führen. Der Vorgang wird dann mit einer Fehlermeldung unterbrochen. Dies lässt sich allerdings einfach lösen: Ersetzen Sie hierzu Ihre E-Mail-Adresse „ beispiel@googlemail.com “ durch „ beispiel@gmail.com" .

Problem 8: Entsperrmuster des Smartphones vergessen

Sobald Sie fünf Mal das falsche Muster eingegeben haben, erscheinen eine Warnmeldung sowie die Schaltflächen „Muster vergessen“ und „Sicherungs-PIN“.
Vergrößern Sobald Sie fünf Mal das falsche Muster eingegeben haben, erscheinen eine Warnmeldung sowie die Schaltflächen „Muster vergessen“ und „Sicherungs-PIN“.

Mit einem Entsperrmuster verhindern Sie den unbefugten Zugriff auf Ihr Smartphone: Doch was ist zu tun, wenn Sie dieses vergessen? Wenn Sie fünf Mal das falsche Muster auf das Display gezeichnet haben, erscheint ein Fenster mit der Meldung „Sie haben 5 Mal vergeblich versucht, das Gerät zu entsperren. Versuchen Sie es in 30 Sekunden erneut.“ Außerdem werden die Schaltflächen „Muster vergessen“ sowie „Sicherungs-PIN“ eingeblendet.

Die einfachste Möglichkeit ist in diesem Fall, die sogenannte Sicherungs-PIN einzugeben. Diese haben Sie festgelegt, als Sie das Muster zum Entsperren Ihres Geräts eingerichtet haben. Tippen Sie auf die Schaltfläche und geben Sie Ihren persönlichen Zahlencode ein.

Die Mustersperre lässt sich darüber hinaus mithilfe des Google-Kontos, mit dem Sie auf dem Android-Gerät angemeldet sind, umgehen. Tippen Sie dafür auf „Muster vergessen“ und geben Sie danach Ihre Gmail-Adresse sowie das zugehörige Passwort ein. Sollten Sie das Passwort Ihres Google-Kontos nicht mehr wissen, können Sie es auf dieser Seite zurücksetzen. Wenn auf dem Gerät das mobile Internet deaktiviert sein sollte, so funktioniert dieser Lösungsansatz nicht. Auch ist die Entsperrfunktion über das Google-Konto nicht für sämtliche Geräte verfügbar. Manche Huawei- oder Nexus-Smartphones bieten beispielsweise das Feature nicht an.

Wenn nichts anderes mehr hilft, müssen Sie das Gerät auf den Werkszustand zurücksetzen. Dafür fahren Sie es im Wartungsmodus erneut hoch. Je nach dem Gerätehersteller variieren die Tastenkombinationen dafür. Allgemein gilt hier allerdings, dass das Gerät ausgeschaltet sein muss, bevor es im Recovery-Modus starten kann. Bei Samsung-Geräten drücken Sie gleichzeitig die „Lauter-Taste“, den Home-Button und den Power-Button. Nachdem sich das Gerät angeschaltet hat, lassen Sie den Power-Button los und halten die „Lauter-Taste“ sowie den Home-Button weiter gedrückt. Wenn Sie Besitzer eines HTC- oder Nexus-Smartphones sind, gelangen Sie mittels der Kombination der „Leiser- Taste“ und der Ein-/Ausschalttaste ins Recovery-Menü. Danach müssen Sie beide Tasten zeitgleich mehrere Sekunden lang gedrückt halten. Die Navigation innerhalb des Menüs ist bei allen Geräten und Herstellern gleich: Mit den Lautstärketasten wechseln Sie zur Option „Factory Reset“. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Power-Taste. Beachten Sie aber bitte, dass bei dem Vorgang alle Daten auf Ihrem Smartphone verloren gehen und nicht wiederhergestellt werden können, sollten Sie nicht regelmäßig ein Backup gemacht haben.

Tipp: Die besten Werkzeuge für Ihr Android-Smartphone

Problem 9: Smartphone-Display nach Sturz gesprungen

Ihr Smartphone ist auf den Boden gefallen und dabei ist das Display gesprungen: Die Materialkosten sind beim Displaytausch am höchsten. Hier müssen Sie je nach Modell mit Preisen zwischen 80 und 200 Euro rechnen. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie die Reparatur auch selbst durchführen und sich dabei Geld sparen. Falls Sie das Display tauschen müssen, greifen Sie möglichst zu einem Ersatzdisplay, das schon fertig montiert mit Rahmen geliefert wird. Denn in der Oberschale sind Glas, LC-Display und Tastenfeld miteinander verklebt. Wenn man diese Einheit mit einem Fön langsam erwärmt, bekommt man die Teile zwar notfalls auseinander, es besteht dabei aber die Gefahr, dass die dünnen Flexikabel zum Tastenfeld Schaden nehmen. Hier ist also besondere Sorgfalt geboten.

Wer sich die Reparatur nicht selbst zutraut, der kann auch die Dienste einer Werkstatt in Anspruch nehmen, etwa bei https://handyreparatur123.de . Auf der genannten Webseite finden Sie außerdem Infos zu den Reparaturkosten. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, zunächst einmal über einen Kostenvoranschlag abschätzen zu lassen, ob sich die Reparatur noch lohnt.

Problem 10: Wasserschaden nach Regenguss oder Badeausflug

Bei einem Wasserschaden kann schnelles und richtiges Handeln das Gerät retten. Entfernen Sie als Erstes den Akku des Geräts sowie alle anderen lösbaren Teile. Legen Sie diese danach mit dem Handy zum Trocknen an einen warmen Platz und warten Sie etwa 24 Stunden. Sie können die Teile beispielsweise in ein Handtuch wickeln und auf die Heizung legen.

Verwenden Sie zum Trocknen auf keinen Fall einen Fön. Dies könnte nämlich Wassertropfen weiter ins Innere des Geräts drücken. Es ist wichtig, dass alle Teile vollständig getrocknet sind, bevor Sie das Smartphone wieder zusammenbauen.

Evolution gegen Revolution: Während Samsung sein neues Top-Modell nur behutsam verbessert, bringt LG mit dem modular erweiterbaren G5 eine echte Innovation auf den Markt. Aber welches Smartphone kann mehr überzeugen? Bleibt Samsung die Nummer eins im Android-Markt oder gelingt LG mit dem G5 ein echter Coup? Darüber diskutieren Dennis und Takis in unserer aktuellen Tech-up-Folge.

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