Viel Bandbreite für mehrere PCs

Teilen macht bekanntlich Freude. Deshalb bietet es sich an, die 768 Kbps, die Sie mit ADSL aus dem Internet ziehen können, auf mehrere Rechner zu verteilen. Wenn Sie ein Netzwerk an den ADSL-Zugang anschließen wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

1. Sie können das ADSL-Modem direkt an den Uplink-Port eines 10-Mbps-oder Dualspeed-Hubs anschließen. Auf jedem Netzwerk-Rechner muss dann ein PPPoE-Treiber installiert sein. Bei dieser Lösung kann allerdings immer nur ein Rechner auf einmal per ADSL ins Internet.

2. Sie rüsten einen PC mit einer zweiten Netzwerkkarte aus - er wird zum ADSL-Server fürs Netzwerk. Eine Karte hängt dann am ADSL-Modem, die zweite Karte ist per BNC-Anschluss oder Hub mit den übrigen Rechnern verbunden. Auf dem ADSL-Server muss ein Software-Router laufen, etwa die Freeware Jana für Win 95/98 und NT 4 oder die englischsprachige Shareware Wingate für Win 95/98/ME, NT 4 und 2000. So können sich mehrere Rechner ins Internet einwählen.

Anstelle des Software-Routers können Sie auch das Internet Connection Sharing von Windows 98 SE, ME und 2000 verwenden. Wie's geht, steht in der PC-WELT 5/2000 im Artikel "Gratis surfen" ab Seite 252.

3. Sie nutzen einen Hardware-Router für ADSL. Die Lösung ist teurer, aber meist bequemer zu installieren. Und Sie bietet mehr Funktionen, etwa Firewall und Network Address Translation. Die Geräte kosten ab rund 400 Mark. Anbieter sind unter anderem Elsa, Linksys, Netgear und die Telekom.

Nutzen Sie für Ihr Netzwerk eine ADSL-Flatrate, müssen Sie den rechtlichen Aspekt beachten. Näheres dazu unter "ADSL: Ist Flatrate im Netzwerk zulässig?".

ADSL: Ist Flatrate im Netzwerk zulässig?

Download von Jana für Windows

30-Tage-Testversion unter www.wingate.com

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