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1. Spy-/Adware-Programme per Datenbank identifizieren

Problem :
Sie möchten vor dem Installieren einer Software wissen, ob sie Schnüffel-Software enthält.

Lösung :
Nutzen Sie die Online-Datenbank unter www.pestpatrol.com/Search/. Der englischsprachige Dienst wird ständig aktuell gehalten und kennt somit nahezu alle Tools, die dafür bekannt sind, den Anwender auszuspionieren.

Tipps : Geben Sie in das Suchformular den Namen der Software ein, die Sie für verdächtig halten. Ist die Software nicht in der Datenbank enthalten, erhalten Sie als Ergebnis den Satz "No documents matched the query". Die Software ist also höchstwahrscheinlich unproblematisch. Erhalten Sie als Ergebnis eine Seite, bei der hinter dem Begriff "Category" die Begriffe Adware oder Spyware auftauchen, sollten Sie vom Download der Software absehen. Spy-/Adware kommt übrigens vor allem bei Free- und Shareware vor, die aus den USA stammt.

In Deutschland entwickelte Software enthält selten Schnüffelmodule. Es gibt durchaus Adware ohne Spy-Funktionen: Der Browser Opera zum Beispiel blendet in der kostenfreien Variante Werbebanner ein. Der Hersteller verspricht aber auf der Web-Seite www.opera.com/support/search/supsearch.dml?index=453 , das Benutzerverhalten nicht auszuspionieren.

Die Musiktauschbörse Kazaa hingegen gibt unter www.kazaa.com/us/help/faq/howis_kazaa_free.htm offen zu, dass ihre kostenlose Software Komponenten mitbringt, die bestimmte Benutzeraktivitäten protokolliert. Für 29,95 Dollar bietet der Hersteller eine Ad- und Spyware-freie Version an.

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