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1. Nicht vergessen: Eine Bootdiskette ist auch unter Windows XP wichtig

16.04.2004 | 09:34 Uhr |

Auch wenn sich die Installation von Win XP jederzeit von CD und in manchen Firmennetzwerken über das Netzwerk starten lässt, empfehlen wir Ihnen, eine Startdiskette anzulegen. Schließlich kommt es immer wieder vor, dass die Windows-CD im entscheidenden Moment nicht auffindbar ist oder das CD-Laufwerk den Datenträger nicht lesen will.

Im Vergleich zu Windows 98/ME ist das Anlegen einer Bootdiskette unter Win XP nicht mehr ganz so einfach - anscheinend misst Microsoft dieser Startvariante keine große Bedeutung bei.

1. Legen Sie eine leere Diskette in das Laufwerk, öffnen Sie den "Arbeitsplatz", klicken Sie mit rechts auf das Diskettenlaufwerk-Symbol, und wählen Sie den Befehl "Formatieren".

2. Im gleichnamigen Dialogfeld klicken Sie auf die Schaltfläche "Starten", um mit der Formatierung der Diskette zu beginnen. Achten Sie unbedingt darauf, dass hier die Option "MS-DOS-Startdiskette erstellen" deaktiviert ist.

3. Legen Sie die Windows-XP-Installations-CD in das CD- oder DVD-Laufwerk ein, wechseln Sie im Windows-Explorer in das Verzeichnis "I386", und kopieren Sie die Dateien NTDETECT.COM und NTLDR auf die zuvor formatierte Diskette.

4. Im Windows-Explorer wechseln Sie zum Laufwerk C: und kopieren die im Stammverzeichnis gespeicherte Datei BOOT.INI ebenfalls auf die Diskette.

5. Beschriften Sie den Datenträger mit einer aussagekräftigen Bezeichnung - etwa "XP-Boot-Disk" - und aktivieren Sie den Schreibschutz der Diskette.

Sollten Sie in die missliche Lage geraten, dass sich Windows XP weder von Festplatte noch von CD starten lässt, legen Sie die Bootdiskette ein. Nach einer kurzen Wartezeit wird das Betriebssystem initialisiert, und Sie haben Zugriff auf die im Folgenden beschriebenen Reparatur- und Wiederherstellungsfunktionen.

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