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2006: Kapazitive Touchscreens

09.04.2011 | 07:01 Uhr | Benjamin Schischka

iPhone 4 und Android
Vergrößern iPhone 4 und Android
© 2014

Was machte damals das iPhone zu etwas Besonderem? Nein, es war definitiv nicht der coole Präsentator in seinem schwarzen Rollkragenpullover - sondern der magische, kapazitive Touchscreen, der durch körpereigene, elektrische Impulse die Position unserer Finger bestimmen konnte.
Bereits 1999 wurde die Technologie von Dr. Andrew Hsu von Synaptics patentiert und ihr Handy-Debut hatten die Touchscreens 2006 auf dem LG Prada. Doch das iPhone machte die Technologie massentauglich und führte dazu, dass mittlerweile auf dem Handy getippt, gewischt, gestreichelt und geschlagen wird.

"Apple hat den kapazitiven Touchscreen nicht erfunden, doch der Einbau eines solchen Displays in das erste iPhone hat das Gesicht des Smartphones auf dem Markt komplett verändert", sagt Ben Lang, Chefredakteur von CarryPad, einer Webseite, die sich auf mobile Internet-Geräte spezialisiert hat. "Apple hat erkannt, dass man mit einem robusten, alltagstauglichen Bildschirm und einer intelligenten Software-Tastatur fast die gesamte Vorderseite eines Handys als intuitive Bedienoberfläche nutzen könnte. Ein sogenanntes Soft-Keyboard kann bei Bedarf ausgeblendet werden und schafft so Raum für eine großzügige Benutzeroberfläche."

Mittlerweile erwarten wir von jedem neuen, coolen, mobilen Gerät, dass es über einen Touchscreen verfügt. Die später eingeführte Multitouch-Funktion hat Smartphones und ihre großen Brüder wie das iPad zu den angesagtesten Geräten des neuen Millenniums gemacht.

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