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Drahtloser Spiel-Spaß: Die besten Wirless-Gaming-Mäuse im Test

01.07.2020 | 11:20 Uhr |

Kein Kabel bedeutet mehr Freiheit beim Spielen - wir haben die besten Wireless-Gaming-Mäuse für Sie im Vergleichs-Test.

Es gibt verschiedene Gründe, zu einer Wireless-Gaming-Maus zu greifen: Beispielsweise könnte der Schreibtisch bereits ein einziger Kabelsalat sein oder man fühlt sich durch das Kabel bei den Mausbewegungen zu eingeschränkt. Einen schnellen Überblick aller getesteten drahtlosen Mäuse inklusive Kurz-Fazit & Link zum besten Preis bietet die folgende Bildergalerie.

Das sollten Sie beim Kauf von Wireless-Gaming-Mäusen beachten

Grundsätzlich gibt es aber einige Dinge, die Sie beim Kauf von Wireless-Gaming-Mäusen beachten sollten. Wie für eine kabelgebundene Maus sind allen voran eine für Sie komfortable Form und ein stets präziser sowie zuverlässiger Sensor. Führend ist hier der Hersteller Pixart, der in vielen Modellen vertreten ist. Manche Hersteller kooperieren sogar direkt mit dem Unternehmen, um angepasste Versionen in ihren Modellen einzusetzen, wie zum Beispiel Roccats Owl-Eye-Sensor.

Mittlerweile sollten zum Standard-Repertoire einer Maus für Gamer auch gut erreichbare sowie programmierbare Extra-Tasten gehören. Vor allem MOBA- und MMO-Spieler freuen sich über ein komplettes Tastenfeld an der Außenseite. Aber achten Sie darauf, dass Sie auch mit der Treiber-Software zurechtkommen. Denn manche Programme sind weniger intuitiv und können dazu führen, dass der Umgang mit der Maus zur Qual wird. Besonders gute Software gibt es beispielsweise von Logitech, Corsair und Razer. Eher mittelmäßige Programme müssen Sie vor allem bei vergleichsweise unbekannten Marken befürchten.

Gute Drahtlos-Technik & starker Akku sind ein Muss!

Im Vergleich zu herkömmlichen Gaming-Mäusen mit Kabel gibt es einige weitere Dinge, die Sie bei den Wireless-Pendants beachten sollten. So ist die Drahtlos-Anbindung existenziell und sollte sowohl flott als auch zuverlässig sein. Denn Eingaben müssen beim Spielen immer möglichst ohne Verzögerung umgesetzt werden, damit der Sieg sicher ist. Wireless-Mäuse, die ihre Verbindung via Bluetooth aufbauen, sind hier aufgrund der hohen Eingabelatenz also raus.

Pflicht sollte ein Funkstandard wie zum Beispiel 2,4 GHz sein. Mittlerweile haben verschiedene Hersteller den Funk auch mit meist proprietären Techniken optim iert, damit die Anbindung flotter, störungsfreier und auch energieeffizenter erfolgt. Bei Corsair wäre das beispielsweise Slipstream, bei Logitech Lightspeed oder bei Steelseries Quantum Wireless – alle Übertragungstechniken schnitten in unseren Tests hervorragend ab.

Auch die Akkulaufzeit sollte hoch sein, damit der Nager nicht doch wieder ständig am Ladekabel hängt. Etwas schicker sind hier beispielsweise Ladedocks, auf oder in die Sie die Maus zum Aufladen stellen können. So manches Highend-Modell bietet sogar die Möglichkeit einer kabellosen Aufladung an, was sie zu einer „echten“ Wireless-Gaming-Maus macht - schließlich müssen Sie kein Kabel mehr für die Energieeinspeisung nutzen. In diese Kategorie fallen etwa Razers „Mamba Hyperflux“-Kombination oder Logitechs Powerplay-Technik - beide laden die kompatiblen Mäuse über ein entsprechendes Mauspad in Echtzeit auf. Und das sind die besten Wireless-Gaming-Mäuse des Vergleichstests:

TEST-SIEGER: Razer Basilisk Ultimate

TEST-SIEGER: Logitech G903
Vergrößern TEST-SIEGER: Logitech G903
© Razer

Die Razer Basilisk Ultimate hinterlässt bei uns einen bleibenden Eindruck. Dank ihr wurden auch unsere letzten Vorurteile gegenüber kabelloser Peripherie beseitigt. Denn die Hyperspeed-Technik sorgt dafür, dass wir keinerlei Unterschiede zu einer kabelgebundenen Maus feststellen können. Hinzu kommen eine beeindruckende Laufzeit, flexibel programmierbare Elemente (Beleuchtung und Tasten), ein verstellbares Scrollrad und PTFE-Gleitfüße, die in Kombination mit dem vergleichsweise geringen Gewicht ein flottes Handling der Maus gewähren.
Das mitgelieferte Dock und das leichte, flexible Kabel runden den guten Eindruck ab. Wir können eine klare Kaufempfehlung aussprechen – und mit einem Preis von mittlerweile nur 150 Euro ist die Wireless-Gaming-Maus auch nicht mehr allzu teuer.

Der beste Preis: Razer Basilisk Ultimate    

Zum ausführlichen Test: Razer Basilisk Ultimate

PREIS-LEISTUNGS-SIEGER: Corsair Dark Core RGB SE

PREIS-LEISTUNGS-SIEGER: Corsair Dark Core RGB SE
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© Corsair

Die Corsair Dark Core RGB SE hat einiges an interessanter Technik in sich, wie zum Beispiel die Qi-Ladefunktion, der kabellose Betrieb und eine satt leuchtende RGB-Beleuchtung. Doch leider stecken in der Maus auch noch einige Kinderkrankheiten, wie das eher unkomfortable Design, die zum Teil schlecht erreichbaren Daumentasten und die nicht durchdachte Ladezone. All diese Punkte haben aus unserer Sicht Verbesserungspotenzial in sich: Wir wünschen uns mehr Komfort, leicht erreichbare Tasten und ein geringeres Gewicht.

Bis auf einige wenige Aussetzer spüren wir im Wireless-Betrieb kaum eine Latenz und sind mit der Leistung insgesamt zufrieden. Wir können, abgesehen vom fehlenden Komfort, lange mit der Maus zocken und müssen nach circa 20 Stunden die Maus das erste Mal laden. Natürlich haben wir die Dark Core RGB SE dabei voll ausgereizt und auch eine effektreiche Hintergrundbeleuchtung eingestellt. Für eine Wireless-Maus mit Qi-Aufladung ist der Preis von 89 Euro durchaus gerechtfertigt.

Der beste Preis: Corsair Dark Core RGB SE  

Zum ausführlichen Test: Corsair Dark Core RGB SE

INNOVATIVE TECHNIK: Logitech G903

INNOVATIVE TECHNIK: Logitech G903
Vergrößern INNOVATIVE TECHNIK: Logitech G903
© Logitech

Die  Logitech G903 ist ein echtes Allround-Talent. Sie ist sowohl kabelgebunden als auch kabellos nutzbar und ist zusammen mit der Powerplay-Mausunterlage ein eingespieltes Team. Durch das symmetrische Design können auch Linkshänder in den Genuss dieser Maus kommen. Die elf programmierbaren Tasten sind hierbei auch nicht unwesentlich, genau wie die magnetischen Wechseltasten. Rechts- und Linkshänder müssen dabei auch keine Kompromisse bei der Bedienung eingehen. Extras wie ein präziser Sensor und ein frei wählbarer Bildlauf machen die Maus auch für Gamer interessant. Und das Wichtigste: Der Sensor bietet ein hohes Maß an Präzision. Doch für dieses kleine Kraftpaket ruft Logitech einen stolzen Preis auf: Mit rund 112 Euro kann die Maus ein großes Loch in den Geldbeutel reißen. Außerdem ist die Haptik nicht gerade die edelste.

Besonders deutlich wird die teure Preisgestaltung, wenn man sich die Kosten für das Powerplay-Mauspad vor Augen führt: Für die komfortable und durchaus auch innovative Ladetechnik muss der Käufer noch einmal 129 Euro investieren! Gerade beim Preis des Mauspads fällt uns deutlich auf, dass Logitech seine aktuelle Alleinstellung als Anbieter dieser Ladetechnik für Gaming-Mäuse ausnutzt. Bei mehr Konkurrenz würde mit Sicherheit auch der Preis etwas fallen.

Der beste Preis: Logitech G903  

Zum ausführlichen Test: Logitech G903

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