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Test: Die besten Gaming-Mäuse ab 17 Euro im direkten Vergleich

04.11.2021 | 10:20 Uhr |

Wir haben die besten und beliebtesten Gaming-Mäuse im Praxis-Test und verraten, welche Modelle sich für welchen Spieler-Typ eignen.

Kaum ein PC-Eingabegerät ist so wichtig wie die Maus. Insbesondere für Gamer spielt ein zuverlässiges sowie umfangreiches ausgestattetes Modell eine elementare Rolle. Wir sagen Ihnen, auf was Sie beim Kauf einer guten Gaming-Maus achten sollten. Einen schnellen Überblick aller getesteten Mäuse inklusive Kurz-Fazit & Link zum besten Preis bietet die folgende Bildergalerie:

Was zeichnet also eine gute Gaming-Maus aus? Eine gute Gaming-Maus sollte in erster Linie über eine gute Verarbeitung und über robuste Schalter verfügen, schließlich sind sie höheren und längeren Belastungen ausgesetzt als reguläre Mäuse: Häufige und schnelle Klickfolgen, plötzliche Bewegungsänderungen und auch mal den ein oder anderen Wutanfall, wenn es im Spiel mal nicht so gut läuft.

Hohe Abtastrate = gute Gaming-Maus?

Lassen Sie sich nicht vom Hersteller-Marketing blenden: Eine gute Gaming-Maus muss nicht über abertausende DPI (oder CPI) verfügen. Hier kommt es auf ihre persönliche Vorliebe an. Gute Modelle bieten sowieso an, die Auflösung im laufenden Betrieb über eine eigene Taste zu ändern. Oft lassen sich diese Stufen auch selbst im Treiber programmieren.

Die besten Gaming-Mauspads im Test

Wir haben für Euch die besten Gaming-Mäuse 2021 im Test - von der Luxus-Maus bis hin zum Schnäppchen für preisbewusste Gamer ist für jeden was dabei. Und wenn Euch das immer noch nicht genug Auswahl ist, werft einen Blick in unseren ausführlichen Test-Artikel - da gibt's noch mehr Modelle!

► Die besten Gaming-Mäuse ab 11 Euro im Test:
www.pcwelt.de/2188834

► Die besten Gaming-Tastaturen 2021:
youtu.be/PH5JaGipeWI

► Die besten Gaming-Headsets 2021:
youtu.be/_9K3wPlh31U

Einleitung (0:00)

► Razer Basilisk Ultimate bei Amazon (0:39):
amzn.to/34yAyqv

► Sharkoon Drakonia 2 bei Amazon (3:01):
amzn.to/3hF1nlB

► Cooler Master MM710 bei Amazon (4:32):
amzn.to/2Ltu5GO

► Asus ROG Chakram bei Amazon (5:47):
amzn.to/3xnCrWl

► Logitech G203 bei Amazon (7:51):
amzn.to/3qLFp4A

► Corsair Katar Pro XT bei Amazon (9:08):
amzn.to/2TvYg7D

► Mad Catz RAT Air bei Amazon (10:33):
amzn.to/36dwcbV

► Roccat Kain 200 Aimo bei Amazon (12:47):
amzn.to/3yt1S90

Ein weiterer wichtiger Wert ist die sogenannte Polling-Rate, die die Hersteller in Hertz angeben. Diese Angabe informiert Sie darüber, wie oft in der Sekunde die Maus dem System mitteilt, wo sie sich aktuell befindet. Eine 1000-Hertz-Polling-Rate bedeutet also, dass das Gerät 1000-mal in der Sekunde berichtet, wo sie jetzt ist. Das wiederum entspricht einer schnellen Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Idealerweise lässt sich die Polling-Rate auch herunterregeln, um die Maus auch an älteren Systemen betreiben zu können.

Nur weil eine Maus eine hohe DPI-Zahl beherrscht, bedeutet das nicht, dass es sich um eine gute Gaming-Maus handeln muss.
Vergrößern Nur weil eine Maus eine hohe DPI-Zahl beherrscht, bedeutet das nicht, dass es sich um eine gute Gaming-Maus handeln muss.

Auf die individuelle Handhaltung kommt es an

Wenn Sie im „Palm Grip“ spielen, also Ihre Hand komplett auf der Maus ablegen, dann greifen Sie zu einer breiten, hohen Maus. Gamer mit „Claw Grip“, die mit angewinkelten Fingern und der unteren Handflächen daddeln, greifen zu schmaleren und mittelhohen Modellen. „Finger Tip Grip“-Spieler zocken am besten mit schmalen sowie flacheren Mäusen, da sie sowieso fast nur mit den Fingerspitzen spielen. Gummierte Griffflächen bieten sich auch noch an, um im Eifer des Gefechts nicht den Halt zu verlieren.

Tastatur- und Maus-Treiber optimal einrichten

Das i-Tüpfelchen bildet ein „Weight Tuning System“: Hier verändern Sie mit Hilfe von kleinen Gewichten die Schwere der Maus. Ein kleines aber feines Detail ist das USB-Kabel. Wenn Sie auf die Langlebigkeit Ihres Gaming-Nagers wertlegen, dann achten Sie darauf, dass das Kabel „gesleevt“ ist, also geflochten respektive mit Textil ummantelt ist – das schützt sehr gut vor Kabelbruch!

Veranschaulicht von Razer: Die verschiedenen Grip-Styles, also Bedienweisen der Maus.
Vergrößern Veranschaulicht von Razer: Die verschiedenen Grip-Styles, also Bedienweisen der Maus.
© Razer

Zusatztasten, Speicher und Beleuchtung

Je nach Spiele-Genre und eigener Vorliebe bieten sich mehr oder weniger Zusatztasten an. Besonders bei MMO- oder MOBA-Gamern bieten sich gleich ganze Zahlenfelder an der linken Außenseite an, die sich schnell über den Daumen bedienen lassen. Darauf lassen sich auch ganze Tastenfolgen im Treiber programmieren. Idealerweise lassen sich die Befehle auch noch in unterschiedliche Profile speichern, um so mehrere Spiele oder Anwendungen abdecken zu können.

Optische Maus versus Laser-Maus - Welche ist besser?

Teurere Gaming-Mäuse bieten oft eine RGB-Beleuchtung an, damit Sie das Gerät individuell an Ihre optischen Wünsche anpassen können.
Vergrößern Teurere Gaming-Mäuse bieten oft eine RGB-Beleuchtung an, damit Sie das Gerät individuell an Ihre optischen Wünsche anpassen können.

Ein Onboard-Speicher ermöglicht es, Ihre Einstellungen auch an fremden oder neuen PCs zu nutzen. Bei der Beleuchtung entscheidet wieder der Geschmack: Teurere Modelle bieten RGB-LEDs, um die Maus an das restliche Gaming-Equipment anzupassen, günstigere Mäuse verfügen oft nur über eine oder gar keine Leuchtfarbe.

Und das sind die besten Gaming-Mäuse des Vergleichstests:

TEST-SIEGER: Razer Basilisk Ultimate

TEST-SIEGER: Razer Basilisk Ultimate
Vergrößern TEST-SIEGER: Razer Basilisk Ultimate
© Razer

Die Razer Basilisk Ultimate hinterlässt bei uns einen bleibenden Eindruck. Dank ihr wurden auch unsere letzten Vorurteile gegenüber kabelloser Peripherie beseitigt. Denn die Hyperspeed-Technik sorgt dafür, dass wir keinerlei Unterschiede zu einer kabelgebundenen Maus feststellen können. Hinzu kommen eine beeindruckende Laufzeit, flexibel programmierbare Elemente (Beleuchtung und Tasten), ein verstellbares Scrollrad und PTFE-Gleitfüße, die in Kombination mit dem vergleichsweise geringen Gewicht ein flottes Handling der Maus gewähren. Das mitgelieferte Dock und das leichte, flexible Kabel runden den guten Eindruck ab. Wir können eine klare Kaufempfehlung aussprechen, sofern ihr Geldbeutel so viel hergibt. Denn der Preis von rund 190 Euro ist happig, trotz der gezeigten Leistung

Zum ausführlichen Test: Razer Basilisk Ultimate

PREIS-LEISTUNGS-SIEGER: Sharkoon Drakonia II

PREIS-LEISTUNGS-SIEGER: Sharkoon Drakonia II
Vergrößern PREIS-LEISTUNGS-SIEGER: Sharkoon Drakonia II
© Rapoo

Für einen Straßenpreis von gerade einmal 40 Euro erhalten wir eine Gaming-Maus im ergonomischen Design mit einem High-End-Sensor, RGB-Beleuchtung und einem Weight-Tuning-System. Für all das würde die Konkurrenz für ein solches Leistungs-Paket deutlich höhere Preise aufrufen. Auch wenn die Oberflächenbeschaffenheit und das Design nicht jedermanns Geschmack trifft, können wir dennoch sagen, dass die Drakonia II ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und nicht nur für Einsteiger bestens geeignet ist.

Zum ausführlichen Test: Sharkoon Drakonia II

TOP DESIGN: Cooler Master MM710

TOP DESIGN: Cooler Master MM710
Vergrößern TOP DESIGN: Cooler Master MM710
© Cooler Master

Die Cooler Master MM710 ist eine der leichtesten Gaming-Mäuse auf dem Markt. Zusammen mit dem leichten, flexiblen Anschlusskabel und den PTFE-Gleitfüßen ist ein besonders ermüdungsfreies und flottes Gaming möglich, was dieses Modell somit auch für kompetitives Spielen qualifiziert. Außerdem ist das Modell auch noch staub- und spritzwassergeschützt - und die Waben sorgen für eine angenehme Belüftung. Wer all diese Punkte besonders wertschätzt, kommt einfach nicht an dieser Maus vorbei.

Wer allerdings sehr große Hände hat und außerdem mit links seine Gaming-Maus führt, der dürfte nicht ganz so zufrieden mit der Maus sein. Außerdem ist das Design der MM710 nicht jedermanns Sache. Doch zu einem Preis von knapp 50 Euro ist die Cooler Master MM710 definitiv eine Empfehlung wert, denn der Pixart-Sensor verrichtet einen super Job und ist in der Regel nur in deutlich teureren Mäusen anzutreffen.

Zum ausführlichen Test: Cooler Master MM710

ATTRAKTIVER PREIS: Logitech G203 Lightsync

ATTRAKTIVER PREIS: Logitech G203 Lightsync
Vergrößern ATTRAKTIVER PREIS: Logitech G203 Lightsync
© Logitech

Im Test der Logitech G203 Lightsync wurde schnell klar, dass die Gaming-Maus für die breite Masse entworfen wurde. Trotzdem hat sie einiges zu bieten, wie einen präzisen optischen Sensor, sechs programmierbare Tasten inklusive extra DPI-Umschalter sowie eine einstellbare RGB-Beleuchtung. Zudem ist sie mit 85 Gramm ziemlich leicht und aufgrund der kompakten Größe mit fast allen Grip-Styles bedienbar. Klar ist es nicht die edelste Gaming-Maus, die uns jemals untergekommen ist, da sie komplett aus Plastik besteht und die Mausklicks einen leicht schwammigen Eindruck hinterlassen. Auch Gamer mit besonders großen Händen dürfte die G203 Lightsync etwas zu klein sein. Doch für nur 25 Euro ist die Logitech ein super Allrounder und beispielsweise auch für Einsteiger uneingeschränkt zu empfehlen.

Zum ausführlichen Test: Logitech G203 Lightsync

INNOVATIVE TECHNIK: Asus ROG Chakram

INNOVATIVE TECHNIK: Asus ROG Chakram
Vergrößern INNOVATIVE TECHNIK: Asus ROG Chakram
© Asus

Die Wireless-Maus Asus ROG Chakram bietet gleich drei Verbindungsmodi: 2,4-Gigahertz-Funk über den mitgelieferten USB-Dongle, Bluetooth LE und kabelgebunden über das USB-C-Anschlusskabel – da ergeben sich so viele Einsatzmöglichkeiten. Dann ist da noch die Möglichkeit, die Chakram kabellos über den mittlerweile doch sehr weit verbreiteten Qi-Standard zu laden. Erwähnenswert ist dabei, dass es genügt, die Maus 15 Minuten zu laden, um sie weitere 12 Stunden zu nutzen. Dann gibt es hier an der linken Außenseite einen programmierbaren Joystick, der sich analog oder digital betreiben lässt – ideal für die Steuerung von Flugzeugen, zum Beispiel.

Die Gehäuseabdeckung ist magnetisch und lässt sich abnehmen, um darunter beispielsweise den USB-Dongle zu verstauen oder die Plakette, um dort das eigene Logo zu integrieren. Auch die Haupt-Maustasten sind magnetisch und lassen sich ohne Werkzeug abnehmen, um die Schalter darunter schnell und einfach zu tauschen, Ersatz-Schalter werden mitgeliefert. Aber dabei müssen wir feststellen, dass sich die entfernbaren Teile nicht sehr hochwertig anfühlen und recht dünn ausfallen und die RGB-Beleuchtung etwas durch die hintere, semi-transparente Abdeckung getrübt wird. Der optische Sensor Pixart 3335 löst mit maximal 16.000 DPI auf und gibt keinen Grund zum Meckern. Und zu guter Letzt: Das Design der Maus eignet sich für Palm- und Fingertip-Grip-Spieler. Insgesamt hat die Chakram einfach so viel innovatives in Kombination zu bieten, was wir bei anderen Gaming-Mäusen nicht finden. Dass der ganze Spaß mit 140 Euro nicht ganz günstig ist, sollte klar sein.

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