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Steelseries Rival 650 Wireless: Kabellose Variante der beliebten Gaming-Maus im Test

07.02.2020 | 11:10 Uhr |

Schnipp, schnapp, Kabel ab: Bei der Steelseries Rival 650 Wireless integriert der Hersteller eine Drahtlos-Anbindung, um Gamern mehr Freiheiten zu bieten.

Die Steelseries Rival 650 Wireless ist die Wireless-Variante der ebenfalls von uns getesteten Vorgängerin mit Kabel . Dank einer flotten Funkanbindung soll aber dennoch eine genauso schnelle Reaktionszeit möglich sein wie bei der Steelseries Rival 600 .

TEST-FAZIT: Steelseries Rival 650 Wireless

Die Steelseries Rival 650 Wireless beeindruckt mit einem innovativen und hervorragenden Sensoren-Duo, einer flexiblen RGB-Beleuchtung und einer tadellosen sowie flott arbeitenden Drahtlos-Anbindung. Zudem ist der Akku recht ausdauernd und lässt sich auch schnell wieder aufladen. Zusätzlich können das Gewicht und den Schwerpunkt der Maus individuell an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen.

Im Vergleich zur quasi baugleichen, dafür aber eben kabelgebundenen Rival 600, verlangt Steelseries für die Rival 650 Wirelss einen stolzen Aufpreis von knapp 40 Euro. Die Wireless-Variante kostet aktuell um die 105 Euro, während der Vorgänger nur noch 66 Euro kostet. Das finden wir zu viel, nur weil die Maus jetzt kabellos ist. Wer also auf die Wireless-Anbindung verzichten kann, der greift zum günstigeren, aber in Sachen Leistung genauso guten Vorgängermodell.

Pro:

+ zwei Sensoren für hohe Präzision
+ flotte und störungsfreie Wireless-Übertragung
+ Gewicht und Schwerpunkt veränderbar
+ ausdauernder Akku mit Schnellladetechnik

Contra:

- Aufpreis im Vergleich zum kabelgebundenen Modell zu hoch

Steelseries Rival 650 Wireless mit zwei Sensoren

Auch bei der Steelseries Rival 650 Wireless kommt das Sensoren-Duo namens TrueMove 3 zum Einsatz, die eine hohe Präzision ermöglichen. Beim zweiten Sensor handelt es sich um einen speziellen Tiefensensor, der nur für die zuverlässige Erkennung der Lift-Off-Distanz (0,5 bis 2 Millimeter) zuständig ist. Das bedeutet für uns folgendes: Wenn der Sensor einen bestimmten Abstand zum Untergrund erreicht, hört er auf die Oberfläche abzutasten und der Mauszeiger steht still. Das soll ungewollte Bewegungen des Mauszeigers beim Anheben und Ablegen der Maus verhindern.

Neben einer 8-Zonen-RGB-Beleuchtung setzt Steelseries auf das Sensoren-Duo TrueMove 3. Der zweite Sensor kümmert sich nur um die Lift-Off-Distanz.
Vergrößern Neben einer 8-Zonen-RGB-Beleuchtung setzt Steelseries auf das Sensoren-Duo TrueMove 3. Der zweite Sensor kümmert sich nur um die Lift-Off-Distanz.
© Steelseries

Der erste Sensor ist ein optisches Modell mit einem 1-zu1-Tracking, der zusammen mit Pixart entwickelt wurde und schon in der Rival 310 zum Einsatz kam. Die maximale Auflösung beläuft sich auf 12.000 DPI, die IPS-Rate auf 350. Natürlich lassen sich die DPI in verschiedene Stufen aufteilen und per Knopfdruck schnell umschalten. Im Test erweist sich das Sensoren-Duo als durchweg präzise und hat uns auch in hitzigen Gefechten nicht enttäuscht.

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Flotte Drahtlos-Anbindung

Dank der sogenannten Quantum-Wireless-Technik (auf Funl-Basis) beläuft sich die Reaktionszeit wie bei kabelgebundenen Mäusen auf nur eine Millisekunde. Möglich machen das ein potenter 32-Bit-ARM-Prozessor und integrierte Frequenzoptimierungen, die ständig nach der besten Frequenz suchen. Das macht die Anbindung auch weniger störanfällig, beispielsweise gegenüber anderen Funknetzen.

Die Daumentasten finden wir etwas ungünstig positioniert, außerdem ist der Druckpunkt recht schwammig.
Vergrößern Die Daumentasten finden wir etwas ungünstig positioniert, außerdem ist der Druckpunkt recht schwammig.
© Steelseries

Der integrierte Akku bietet eine Laufzeit von 24 Stunden – im Test können wir das in etwa bestätigen. Sollte der Saft aber dennoch ausgehen, genügt eine Ladezeit von 15 Minuten, um weitere zehn Stunden zu zocken. Geladen wird über das mitgelieferte USB-Kabel. Der Akku macht die Maus aber auch schwerer: Die Steelseries Rival 650 Wireless bringt mit 121 Gramm rund 25 Gramm mehr auf die Waage als die kabelgebundene Variante.

Fachbegriffe zur Maus verständlich erklärt

Veränderbares Gewicht und Zusatztasten

Dank insgesamt acht mitgelieferter Gewichte zu je vier Gramm lässt sich der Schwerpunkt und das Gewicht der Rival 650 Wireless auch flexibel konfigurieren. Es sind insgesamt 256 Konfigurationen möglich, um die Maus an den eigenen Grip-Style und die persönlichen Vorlieben anzupassen. Was uns an der Maus nicht allzu sehr gefällt sind die Daumentasten. Die sind recht ungünstig positioniert und haben einen mäßigen Druckpunkt, sodass uns die Bedienung recht schwerfällt.

Bei der Steelseries Rival 650 Wireless lassen sich das Gewicht und der Schwerpunkt dank mitgelieferter Gewichte verändern.
Vergrößern Bei der Steelseries Rival 650 Wireless lassen sich das Gewicht und der Schwerpunkt dank mitgelieferter Gewichte verändern.
© Steelseries

Auf RGB hat Steelseries natürlich nicht verzichtet: Wie bei der Rival 600 können Sie über insgesamt acht voneinander unabhängig RGB-Zonen individuell programmieren. Die Beleuchtung anderer Steelseries-Geräte, die „PrismSync“ beherrschen, lassen sich mit der Maus synchronisieren. Die Einstellungen nehmen Sie über das Programm Steelseries Engine vor - wie auch das Einstellen der DPI oder von Makros und Profilen.

 

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