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Test: Roccat Kain 200 Aimo - drahtlose Gaming-Maus mit optimiertem Klick

14.08.2020 | 11:20 Uhr |

Die Roccat Kain 200 Aimo bietet mit dem „Titan Click“ einen verbesserten Maus-Klick, einen großen Akku und eine spezielle Oberfläche, die schweißige Hände verhindern soll. Mehr im Test.

Die Roccat Kain 200 Aimo ist eine Wireless-Gaming-Maus und komplettiert somit das aktuelle Kain-Line-up des Hamburger Gaming-Peripherie-Anbieters. Im Test finden wir heraus, ob sich das Klick-Erlebnis dank "Titan"-Technik verbessert und wie Roccat die Drahtlos-Anbindung in der Praxis umgesetzt hat - und ob der Wireless-Modus auch voll Gaming-tauglich ist.

Die besten Gaming-Mäuse im Vergleichs-Test

Roccat Kain 200 Aimo: Titan Click für ein neues Klick-Gefühl

Die Roccat Kain 200 Aimo verfügt ebenfalls über die sogenannte „Titan Click“-Mechanik für die beiden Haupt-Maustasten, bei der die beiden jeweils unabhängig voneinander an einem Scharnier befestigt und gefedert sind. In Kombination mit den haltbaren Omron-Switches ergibt sich so ein spürbar anderes, sprich besseres Klickgefühl als mit so ziemlich allen anderen Gaming-Mäusen auf den Markt - unbedingt ausprobieren!

Der Titan Click von Roccat im Detail.
Vergrößern Der Titan Click von Roccat im Detail.
© Roccat

Design und Komfort: Alles beim Alten – was gut ist!

Generell hat sich bei der Roccat Kain 200 Aimo bis auf die Wireless-Anbindung im Vergleich zur Kain 120 Aimo kaum etwas geändert – und das ist auch gut so. Denn nach wie vor liegt das leicht bauchige, zur linken Außenseite hin etwas höher ansteigende Design, sehr gut in der Hand. Die „Hybrid Performance“-Beschichtung ist ebenfalls wieder mit von der Partie und wir schwitzen kaum unter der Hand.

Die Roccat Kain 200 Aimo ist das Wireless-Modell der Serie.
Vergrößern Die Roccat Kain 200 Aimo ist das Wireless-Modell der Serie.
© Roccat

Weitere Details zum eingesetzten Sensor, Mausrad, zur Software und weiteren Ausstattung gibt es in unserem Test der Kain 120 Aimo.

Wireless-Anbindung ohne spürbare Verzögerungen

Was aber neu ist: Im Lieferumfang der Roccat Kain 200 Aimo befindet sich auch ein USB-Nano-Dongle, zum Einsatz kommt der altbewährte 2,4-GHz-Funkstandard. In Kombination mit einem leistungsfähigen Microprozessor im Inneren der Gaming-Maus ergibt sich so eine Bedienung ohne spürbare Verzögerungen. Schade ist nur, dass sich der USB-Dongle nicht in der Maus selbst verstauen lässt.

Die Roccat Kain 200 Aimo verfügt über zwei programmierbare Daumentasten an der linken Außenseite.
Vergrößern Die Roccat Kain 200 Aimo verfügt über zwei programmierbare Daumentasten an der linken Außenseite.
© Roccat

Für den Drahtlos-Betrieb ist ein überdurchschnittlich großer Akku mit einer Kapazität von 1000 mAh verbaut, der bis zu 50 oder 35 Stunden (aktivierte oder deaktivierte Beleuchtung) erlauben soll. In der Praxis kommen wir bei aktiviertem RGB auf etwas über 30 Stunden, ohne eingeschalteten LEDs auf knapp 46 Stunden – nicht übel in der Preisklasse. Natürlich lässt sich die Roccat Kain 200 Aimo auch mit dem beigelegten, gesleevten USB-Kabel betreiben und aufladen. Nur setzt Roccat hier auf einen speziell geformten Micro-USB-Stecker, der den Einsatz markenfremder Kabel verhindert. Damit zwingt Sie der Hersteller zur Nutzung des Originalkabels - solche Extratouren sollte sich der Hersteller zukünftig sparen.

Das Design der Roccat Kain 200 Aimo ermöglicht ein angenehmes Handling.
Vergrößern Das Design der Roccat Kain 200 Aimo ermöglicht ein angenehmes Handling.
© Roccat

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