2569173

Test: Razer Viper Ultimate: leichte & symmetrische Wireless-Gaming-Maus im Test

26.02.2021 | 11:20 Uhr |

Die Razer Viper Ultimate präsentiert sich im Test als sehr gute Gaming-Maus, die sich beidhändig und kabellos bedienen lässt.

Während des Tests der Razer Viper Ultimate fällt schnell auf, dass wir hier nicht viel zu meckern haben: Die Razer-Maus ist schön leicht, eignet sich sowohl für Rechts- als auch Linkshänder und arbeitet nicht nur kabelgebunden, sondern auch im Wireless-Modus ausgesprochen präzise.

Drahtloser Spiel-Spaß: Die besten Wirless-Gaming-Mäuse im Test

Razer Viper Ultimate: Leicht + kabellos = flotte Handhabung

Die Razer Viper Ultimate bringt nur 74 Gramm auf die Waage, und das trotz eines integrierten Akkus – damit darf sie sich also durchaus zu den Leichtgewichten auf den Markt zählen. Bei den Gleitfüßen setzt Razer auf 100-prozentiges PTFE, das für seine guten Gleiteigenschaften bekannt ist. Beides zusammen führt dazu, dass sich die Wireless-Gaming-Maus sehr flott bedienen lässt. Dabei lässt der Hersteller auch nicht den nötigen Grip aus den Augen, da beidseitig geriffelte Gummieinsätze integriert wurden. Ebenfalls geriffelt ist das Scrollrad, das in Kombination mit der Rasterung des Rades sehr präzise, aber nur bedingt schnelle Bildfolgen ermöglicht.

Die Razer Viper Ultimate bietet ein symmetrisches Design und ist recht schlank womit sie sich gut für den Finger-Tip-Gripstyle eignet.
Vergrößern Die Razer Viper Ultimate bietet ein symmetrisches Design und ist recht schlank womit sie sich gut für den Finger-Tip-Gripstyle eignet.
© Razer

Weitere Besonderheiten: Die Maus ist mit 57,6 Millimeter Breite recht schmal und mit 37,8 Millimeter Höhe nur durchschnittlich hoch, womit sie sich eher für Gamer eignet, die im Finger-Tip-Grip zocken. Außerdem ist sie symmetrisch aufgebaut und verfügt über zwei zusätzliche Daumentasten auf der rechten Außenseite, damit auch Linkshänder in den Genuss der Extra-Tasten kommen – sehr schön! Allerdings eignet sich die Razer Viper Ultimate damit eher weniger für Gamer mit großen Händen.

Optische Technik: Sensor und Maustasten

Für die linke und rechte Maustaste der Razer Viper Ultimate setzt der Hersteller auf die hauseigenen optischen Schalter, die 25 Prozent schneller auslösen sollen als bei anderen Wireless-Gaming-Mäusen. Testen können wir das leider nicht, aber die Klicks wurden immer ohne jegliche Verzögerungen umgesetzt. Auch die Schaltcharakteristik ist schön satt und erlaubt flotte Klickfolgen.

Die Razer Viper Ultimate lässt sich dank des geringen Gewichts und der PTFE-Gleitfüße flott bewegen.
Vergrößern Die Razer Viper Ultimate lässt sich dank des geringen Gewichts und der PTFE-Gleitfüße flott bewegen.
© Razer

Auch der Sensor Razer Focus+ arbeitet mit einer optischen Technik und kommt auch bei der Razer Basilisk Ultimate zum Einsatz. Nach wie vor profitieren Gamer also von überdurchschnittlichen Leistungswerten: maximal 20.000 DPI, 650 IPS und einer Auflösungsgenauigkeit von 99,6 Prozent. Beim Zocken können Sie sich also auf hochpräzise, schnelle und fehlerfreie Bewegungen verlassen.

Kabellose Anbindung und Lade-Dock

Die kabellose Kommunikation mit dem PC erfolgt bei der Razer Viper Ultimate über die hauseigene, vom TÜV Süd PSB geprüfte Hyperspeed-Technik, die besonders flott und zuverlässig arbeiten und sich damit auch für eSportler eignen soll. Auch hier können wir die Marketing-Aussagen nicht mit eigenen Testdaten untermauern, aber von Latenzen, Fehlern oder Verbindungsabbrüchen haben wir absolut nichts bemerkt. Es war auch kein Unterschied zu merken, als wir die Maus mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel betrieben haben. Das Kabel ist im Übrigen mit Stoff ummantelt und sehr flexibel sowie leicht, sprich es erfolgt kein Nachziehen der Maus.

Das mitgelieferte Lade-Dock bietet eine RGB-Beleuchtung, lädt die Razer Viper Ultimate auf und kann den USB-Empfänger beherbergen.
Vergrößern Das mitgelieferte Lade-Dock bietet eine RGB-Beleuchtung, lädt die Razer Viper Ultimate auf und kann den USB-Empfänger beherbergen.
© Razer

Um die Wireless-Verbindung herzustellen muss dann nur noch ein Nano-USB-Empfänger an den PC gesteckt werden. Alternativ lässt sich dieser auch im mitgelieferten Lade-Dock unsichtbar integrieren. Dieses bietet zusätzlich nicht nur eine RGB-Beleuchtung an der Unterseite, sondern auch die Möglichkeit, die Razer Viper Ultimate über die beiden goldfarbenen Kontakte aufzuladen, während ein Magnet für den nötigen Halt sorgt. Das sorgt für frische Energie und eine standesgemäße Präsentation der Gaming-Maus - wie auf einem kleinen Podest. Für den Transport lässt sich der USB-Dongle übrigens auch in der Maus selbst verstauen, was wir sehr praktisch finden. Der integrierte Akku soll laut Razer über 70 Stunden halten, was wir tatsächlich bestätigen können.

RGB-Beleuchtung und Programmierung

Die Razer Viper Ultimate ist in Sachen RGB-Beleuchtung etwas zurückhaltender als die Razer Basilisk Ultimate, da sie nur an der Rückseite über ein entsprechend illuminiertes Razer-Logo verfügt. Selbiges ist mit anderen Razer-Chroma-Produkten synchronisierbar, alternativ lassen sich auch eigene Effekte und Farben in der Synapse-Software einstellen.

An den Seiten integriert Razer geriffeltes Gummi für den nötigen Grip.
Vergrößern An den Seiten integriert Razer geriffeltes Gummi für den nötigen Grip.
© Razer

Insgesamt stehen acht Tasten zur Verfügung, die sich alle nach Lust und Laune programmieren lassen, beispielsweise auch mit Makros oder auch Shortcuts zum Öffnen Ihrer wichtigsten Programme oder Funktionen. Alle Einstellungen lassen sich dabei nicht nur in der Razer-Cloud, sondern auch auf dem Onboard-Speicher in insgesamt fünf verschiedenen Profilen speichern.

PC-WELT Marktplatz

2569173