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Drahtlos-Variante der Bestseller-Gaming-Maus im Test: Razer Deathadder V2 Pro

10.12.2021 | 11:20 Uhr |

Die Razer Deathadder V2 Pro ist eine der meistverkauften Gaming-Mäuse weltweit - und nun auch als kabellose Variante verfügbar.

Im Test der Razer Deathadder V2 Pro finden wir heraus, ob und welche Funktionen oder Merkmale der neu hinzugefügten Wireless-Anbindung zum Opfer gefallen sind.

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Razer Deathadder V2 Pro: Update eines Klassikers

Laut Razer ist die Deathadder weltweit über zehn Millionen Mal über die Ladentheke gewandert, was sie zu einem von Razers erfolgreichsten Kassenschlagern macht – und das bis heute. Denn Nutzer loben das angenehme, ergonomische Design, die individuellen Anpassungsmöglichkeiten und die tolle Gaming-Leistung.

Die Razer Deathadder V2 Pro liegt vor allem in normalen bis großen Händen gut.
Vergrößern Die Razer Deathadder V2 Pro liegt vor allem in normalen bis großen Händen gut.
© Razer

All diese Tugenden übernimmt die Razer Deathadder V2 Pro. Vor allem in normalen bis großen Händen liegt sie gut. Außerdem wird eine angenehme Positionierung ermöglicht, die sich nicht nur fürs Zocken, sondern auch für alltägliche Dinge wie beim Surfen oder produktiven Arbeiten am PC eignet.

Sichere, schnelle Handhabung

Überraschend finden wir, dass die Razer Deathadder V2 Pro trotz des integrierten Akkus mit 88 Gramm nur sechs Gramm mehr wiegt als die kabelgebundene Variante. Zusammen mit den Mausgleitern aus 100-prozentigem PTFE und den gummierten Seitengriffen ergibt sich ein überaus schnelles, aber auch stets sicheres Handling der Gaming-Maus.

Mit den Mausgleitern aus 100-prozentigem PTFE und den gummierten Seitengriffen ergibt sich ein überaus schnelles, aber auch stets sicheres Handling der Gaming-Maus.
Vergrößern Mit den Mausgleitern aus 100-prozentigem PTFE und den gummierten Seitengriffen ergibt sich ein überaus schnelles, aber auch stets sicheres Handling der Gaming-Maus.
© Razer

Flexibel einsetzbar: Hyperspeed, Bluetooth oder Kabel

Als Drahtlos-Anbindung kommt die hauseigene Hyperspeed-Technik zum Einsatz, die im Test fehlerfrei und quasi latenzfrei arbeitet. Für reaktionsschnelle Shooter können wir die Razer Deathadder V2 Pro also bedenkenlos empfehlen. Der dafür nötige Nano-USB-Dongle lässt sich sogar in der Maus verstauen. Alternativ lässt sich die Razer aber auch via Bluetooth nutzen, was das Einsatzgebiet immens erweitert – genau wie die Akkulaufzeit, die dann auf etwa 170 Stunden ansteigt im Vergleich zu den ohnehin schon beeindruckenden 70 Stunden via Hyperspeed. Jedoch spüren wir bei der Nutzung von Bluetooth eine leichte Latenz bei unseren Eingaben.

Als Drahtlos-Anbindung kommt die hauseigene Hyperspeed-Technik zum Einsatz, die im Test fehlerfrei und quasi latenzfrei arbeitet.
Vergrößern Als Drahtlos-Anbindung kommt die hauseigene Hyperspeed-Technik zum Einsatz, die im Test fehlerfrei und quasi latenzfrei arbeitet.
© Razer

Beeindruckende Akkulaufzeiten

Wem die hervorragenden Akkulaufzeiten immer noch zu kurz sind, der kann die Razer Deathadder V2 Pro auch via mitgelieferten, überaus leichten und flexiblen USB-Kabel betreiben und die Maus dabei auch noch aufladen. Problem dabei ist nur, dass der Stecker so speziell geformt ist, dass sie keine anderen Micro-USB-Kabel daran anschließen können. Also passen Sie gut auf das Original-Kabel auf! Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Deathadder V2 Pro über die unterseitigen Kontakte über ein RGB-beleuchtetes Dock aufzuladen. Das wird aber nicht mitgeliefert und kostet aktuell stolze 60 Euro.

Wie gewohnt erlaubt die intuitiv aufgebaute Treiber-Software Razer Synapse eine Vielzahl von Einstellungen, um die Maus möglichst optimal auf die eigenen Bedürfnisse zu optimieren.
Vergrößern Wie gewohnt erlaubt die intuitiv aufgebaute Treiber-Software Razer Synapse eine Vielzahl von Einstellungen, um die Maus möglichst optimal auf die eigenen Bedürfnisse zu optimieren.
© Razer

Optischer Sensor und optische Schalter

Die Razer Deathadder V2 Pro nutzt den optischen Sensor Focus+ sowie optische Mausschalter, die auch in vielen anderen Modellen des Herstellers verbaut werden. Das bedeutet, dass die Gaming-Maus absolut präzise und zuverlässig arbeitet und sich die Klicks schön knackig anfühlen. Das Mausrad ist strukturiert für einen besseren Grip und bietet einen angenehmen Widerstand beim Scrollen. Uns fällt hier lediglich auf, dass das Mausrad nicht mehr beleuchtet ist, was sich verschmerzen lässt.

Vielfältige Einstellmöglichkeiten via Razer Synapse

Wie gewohnt erlaubt die intuitiv aufgebaute Treiber-Software Razer Synapse eine Vielzahl von Einstellungen, um die Maus möglichst optimal auf die eigenen Bedürfnisse zu optimieren – egal ob Makros, Tastenbelegungen oder Leuchteffekte. Fünf Profile lassen sich direkt auf der Razer Deathadder V2 Pro speichern, bei Bedarf lassen sich die Programmierungen auch in der Cloud sichern. Zusätzlich ist auch die Synchronisation mit anderen Razer-Geräten oder sogar Philips Hue möglich.

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