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Razer Deathadder V2 im Test: Bestseller-Maus für 30 Euro mit präzisem Sensor

22.05.2022 | 09:22 Uhr |

Die Razer Deathadder V2 möchte die Legende des überaus erfolgreichen Vorgängers fortsetzen. Deswegen hat Razer die Gaming-Maus nur behutsam optimiert.

Der Test der Razer Deathadder V2 soll zeigen, für wen sich die Gaming-Maus am besten eignet und ob der Nachfolger das Potenzial hat, an seinen erfolgreichen Vorgänger anzuknüpfen. Übrigens gibt es mit der Deathadder V2 Pro mittlerweile eine Wireless-Variante, die wir bereits im Test ( hier klicken ) hatten.

Die beste Gaming-Maus im Test (2022) – ab 17 Euro

Razer Deathadder V2: Optimierungen an den richtigen Stellen

Rein äußerlich wirkt die Razer Deathadder V2 fast identisch zum Vorgänger, der Razer Deathadder Elite. Das macht Sinn, denn schon der Vorgänger konnte mit einer guten Verarbeitung und hohen Ergonomie punkten, die sich für alle drei Grip-Styles eignet. Nur wer recht kleine Hände hat wird im Fingertip- und Claw-Grip stellenweise nicht alle Tasten komfortabel erreichen. Eine programmierbare RGB-Beleuchtung gibt’s im Scrollrad und im Razer-Logo auf der Rückseite.

Die Razer Deathadder V2 kann mit einer hohen Ergonomie punkten, die sich für alle drei Grip-Styles eignet. Nur wer recht kleine Hände hat wird im Fingertip- und Claw-Grip stellenweise nicht alle Tasten komfortabel erreichen.
Vergrößern Die Razer Deathadder V2 kann mit einer hohen Ergonomie punkten, die sich für alle drei Grip-Styles eignet. Nur wer recht kleine Hände hat wird im Fingertip- und Claw-Grip stellenweise nicht alle Tasten komfortabel erreichen.
© Razer

Außerdem ist die Razer Deathadder V2 mit 83 Gramm deutlich leichter geworden, denn der Vorgänger brachte noch 105 Gramm auf die Waage. Neu sind auch die Mausfüße, die nun aus überaus gleitfreudigen PTFE bestehen und somit die Maus deutlich flotter über das Mauspad flitzen lassen. Hervorzuheben ist dabei auch das neue USB-Anschlusskabel namens Speedflex: Es ist spürbar leichter und flexibler als bei der Deathadder Elite. Für die nötige Griffigkeit sorgen dabei strukturierte Gummiflächen an den Außenseiten. All das führt dazu, dass sich die V2 schön reaktionsschnell handhaben lässt, womit sie sich auch fürs kompetitive Zocken eignet.

Hervorzuheben ist auch das neue USB-Anschlusskabel namens Speedflex: Es ist spürbar leichter und flexibler als bei der Deathadder Elite.
Vergrößern Hervorzuheben ist auch das neue USB-Anschlusskabel namens Speedflex: Es ist spürbar leichter und flexibler als bei der Deathadder Elite.
© Razer

Optischer Sensor mit bis zu 20.000 DPI

Auch der Sensor der Razer Deathadder V2 ist neu, denn verbaut ist der selbstentwickelte, optische Focus+. In 50er-Schritten lässt sich die Auflösung auf bis zu 20.000 DPI hochschrauben. Die minimale Lift-Off-Distanz beläuft sich auf 1,2 Millimeter, die Polling-Rate auf den Standard von 1.000 Hertz. Zusammen mit einer hohen Präzision und einer überdurchschnittlichen Beschleunigung lässt der Sensor in Sachen Steuerung kaum Wünsche offen.

Auch der Sensor der Razer Deathadder V2 ist neu, denn verbaut ist der selbstentwickelte, optische Focus+.
Vergrößern Auch der Sensor der Razer Deathadder V2 ist neu, denn verbaut ist der selbstentwickelte, optische Focus+.
© Razer

Die linke und rechte Maustaste nutzt die hauseigenen optischen Schalter, die ein knackiges Schaltgefühl bieten und nach Herstellerangaben auch flotter als mechanische Varianten arbeiten sollen. Einen echten Unterschied spüren wir in der Praxis zwar nicht, aber ein stets flottes und zuverlässiges Auslösen können wir attestieren. Mit einer Lebensdauer von 70 Millionen Betätigungen sollen die Schalter auch länger durchhalten. Schließlich beherbergen sie keine Mechanik, die über die Zeit verschleißen kann.

Taktiles Mausrad, Tasten und Onboard-Speicher

Eine weitere Neuheit bei der Razer Deathadder V2 ist das leicht gerasterte Mausrad, das beim Scrollen einen leichten Widerstand bietet. Das erhöht die Präzision beim Bildlauf, schränkt auf der anderen Seite aber etwas beim schnellen Scrollen ein - allerdings nicht allzu sehr.

Insgesamt verfügt die Maus zusammen mit dem Mausrad über acht programmierbare Tasten.
Vergrößern Insgesamt verfügt die Maus zusammen mit dem Mausrad über acht programmierbare Tasten.
© Razer

Insgesamt verfügt die Maus zusammen mit dem Mausrad über acht programmierbare Tasten. Die Konfiguration wird in der Software Razer Synapse 3 durchgeführt. Makros oder Programmaufrufe sind nebst Zweitbelegungen also kein Problem. Der Onboard-Speicher der Razer Deathadder V2 ist ebenfalls neu und nimmt bis zu fünf Profile auf. So lassen sich diese auch abrufen, wenn Sie sich mit der Gaming-Maus an einem fremden PC befinden. Das Durchschalten der Profile kann nun auch über eine extra Taste an der Unterseite des Nagers erfolgen.

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