2590984

Razer Blackwidow V3: Dritte Generation des Gaming-Tastatur-Klassikers im Test

14.06.2021 | 09:30 Uhr |

Die Razer Blackwidow V3 ist die dritte Neuauflage der Gaming-Tastatur, die mit neuen Features aufwarten kann.

Im Test muss die Gaming-Tastatur Razer Blackwidow V3 beweisen, ob sich der Anbieter aus Singapur das Feedback der ersten beiden Generationen zu Herzen genommen und in das neue Modell integriert hat.

Gaming-Tastatur-Test 2021: 34 Modelle ab 30 Euro im Vergleich plus Kauf-Beratung

Razer Blackwidow V3: Schlicht und edel

Die Razer Blackwidow V3 ist eine Full-Size-Tastatur in einem eher schlichten Design, Kenner dürften die Parallelen zur Ur-Blackwidow durchaus erkennen. Das komplett in Schwarz gehaltene Äußere ohne allzu auffällige Akzente könnte sich also auch gut im Büroumfeld machen. Für die Robustheit und ein hochwertiges Auftreten sorgt eine matte Aluminium-Oberplatte, die einen stabilen Untergrund bietet und sich auch beim Tippen positiv bemerkbar macht.

Da Razer bei den Tastenkappen auf ABS-Kunststoff setzt, das im Double-Shot-Verfahren gegossen wird, ergeben sich nicht nur eine längere Lebensdauer und eine tolle Ausleuchtung der Tastenbeschriftungen, sondern auch ein angenehm sattes Tippgefühl.
Vergrößern Da Razer bei den Tastenkappen auf ABS-Kunststoff setzt, das im Double-Shot-Verfahren gegossen wird, ergeben sich nicht nur eine längere Lebensdauer und eine tolle Ausleuchtung der Tastenbeschriftungen, sondern auch ein angenehm sattes Tippgefühl.
© Razer

Apropos: Da Razer bei den Tastenkappen auf ABS-Kunststoff setzt, das im Double-Shot-Verfahren gegossen wird, ergeben sich nicht nur eine längere Lebensdauer und eine tolle Ausleuchtung der Tastenbeschriftungen, sondern auch ein angenehm sattes Tippgefühl. Aber was macht das Double-Shot-Verfahren so besonders? Hierbei wird der ABS-Kunststoff um ein speziell geformtes Stück Metall oder Kunststoff gegossen, was die Keycaps dicker und damit robuster macht.

Hauseigene mechanische Schalter

Die Razer Blackwidow V3 ist mit den mechanischen Razer-Green-Schaltern ausgestattet, die sich in der Schaltcharakteristik am ehesten mit den Cherry MX Blue vergleichen lassen, da auch sie beim Auslösen hörbar Klicken und man vorher einen kleinen Widerstand beim Schalten überwinden muss. Allerdings lassen sich die Razer Green potenziell etwas flotter bedienen, weil Sie mit 50 Gramm Betätigungskraft nicht nur weniger Druck ausüben müssen (MX Blue brauchen 56 Gramm), sondern auch der Schaltpunkt ist bereits nach 1,9 anstelle von 2,2 Millimetern erreicht. Bei beiden beläuft sich der Gesamtweg jedoch auf vier Millimeter.

Die Razer Blackwidow V3 ist mit den mechanischen Razer-Green-Schaltern ausgestattet, die sich in der Schaltcharakteristik am ehesten mit den Cherry MX Blue vergleichen lassen, da auch sie beim Auslösen hörbar Klicken und man vorher einen kleinen Widerstand beim Schalten überwinden muss.
Vergrößern Die Razer Blackwidow V3 ist mit den mechanischen Razer-Green-Schaltern ausgestattet, die sich in der Schaltcharakteristik am ehesten mit den Cherry MX Blue vergleichen lassen, da auch sie beim Auslösen hörbar Klicken und man vorher einen kleinen Widerstand beim Schalten überwinden muss.
© Razer

Im Test fühlten sich die Razer Green also flotter an als MX Blue, auch das Klicken ist etwas lauter – ob das jetzt aber gut ist, müssen Sie für sich entscheiden. Außerdem sitzen die Tastenkappen etwas stabiler, da Razer nicht nur die klassische Kreuzaufnahme nutzt, sondern zusätzlich auch noch Doppelwände integriert. Die Lebensdauer der Schalter gibt Razer mit 80 Millionen an, was über den 50 Millionen der Cherry MX Blue liegt. Die Schalter sind einzeln RGB beleuchtet und bieten somit alle möglichen Effekte dank der Synchronisations-Technik Razer Chroma.

Multimedia-Funktionen über Multifunktionsregler

Bei der Razer Blackwidow V3 integriert der Hersteller endlich eine Lautstärkewalze in der rechten oberen Ecke, daneben auch noch eine einzelne Taste. Denn mit der Walze können Sie nicht nur die Klangintensität intuitiv regeln, sondern das Duo auch so programmieren, um durch Lieder zu schalten oder sie zu pausieren sowie zum Beispiel die Helligkeit der Tastenbeleuchtung zu regeln. Nicht übel, damit spart Razer auch Platz – aber trotzdem hätten wir uns dafür dann doch extra Tasten gewünscht. Denn daran spart Razer, Funktionen wie Makros lassen sich auch nur über Doppelbelegungen aktivieren.

Bei der Razer Blackwidow V3 integriert der Hersteller endlich eine Lautstärkewalze in der rechten oberen Ecke, daneben auch noch eine einzelne Taste.
Vergrößern Bei der Razer Blackwidow V3 integriert der Hersteller endlich eine Lautstärkewalze in der rechten oberen Ecke, daneben auch noch eine einzelne Taste.
© Razer

Der Razer Blackwidow V3 liegt auch noch eine abnehmbare Handgelenkauflage bei, die auf den Pressefotos eine Kunstlederpolsterung vermuten lässt. Doch tatsächlich handelt es sich nur um ein Stück Plastik, das sich alles andere als hochwertig anfühlt. Es erfüllt zwar den Zweck, die Handgelenke zu stützen, doch gemütlich ist was anderes.

Der Razer Blackwidow V3 liegt auch noch eine abnehmbare Handgelenkauflage bei, die auf den Pressefotos eine Kunstlederpolsterung vermuten lässt. Doch tatsächlich handelt es sich nur um ein Stück Plastik, das sich alles andere als hochwertig anfühlt.
Vergrößern Der Razer Blackwidow V3 liegt auch noch eine abnehmbare Handgelenkauflage bei, die auf den Pressefotos eine Kunstlederpolsterung vermuten lässt. Doch tatsächlich handelt es sich nur um ein Stück Plastik, das sich alles andere als hochwertig anfühlt.
© Razer

PC-WELT Marktplatz

2590984