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Razer Blackshark V2 Pro im Test: Wireless-Gaming-Headset mit sehr gutem Klang

03.03.2021 | 11:20 Uhr |

Das Razer Blackshark V2 Pro im Test übernimmt die Tugenden der Nicht-Pro-Variante und wird kabellos - allerdings zu einem heftigen Aufpreis.

Im Test des Razer Blackshark V2 Pro zeigt sich, dass sich im Vergleich zur kabelgebundenen Variante nicht viel geändert hat - was im Prinzip sehr gut ist. Doch für die Wireless-Anbindung bittet der Hersteller fürstlich zur Kasse.

Die besten Wireless-Gaming-Headsets im Vergleich

Razer Blackshark V2 Pro: Nachfolger ohne Kabel

Im Vergleich zum Razer Blackshark V2 (zum Test vom August 2020) gibt es äußerlich und innerlich nur sehr wenig, das sich geändert hat – und das ist auch gut so! Der Tragekomfort ist weiterhin sehr hoch, nur das Gewicht ist von 262 auf 320 Gramm gestiegen, was sich auf den integrierten Akku zurückführen lässt. Trotzdem wird das Gaming-Headset auch nach längerer Zeit nicht unangenehm schwer. Apropos: Die Aufladung des Akkus erfolgt über ein mitgeliefertes Micro-USB-Kabel, wir hätten uns aber zeitgemäßes USB-Typ-C gewünscht, vor allem in Hinblick auf den hohen Preis. Mehr Details erhalten Sie im weiter oben verlinkten Test der kabelgebundenen Version.

Alle Bedienelemente des Razer Blackshark V2 Pro befinden sich an der linken Ohrmuschel.
Vergrößern Alle Bedienelemente des Razer Blackshark V2 Pro befinden sich an der linken Ohrmuschel.
© Razer

Drahtlose Verbindung ohne hohe Latenzen

Weiterhin sorgen 50-Millimeter-Treiber für den Sound im Razer Blackshark V2 Pro, sogar den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss spart Razer nicht ein. Ein entsprechendes Kabel liefert der Hersteller auch mit. Wirklich neu ist nun aber die integrierte Wireless-Verbindung, die auf die hauseigene Hyperspeed-Technik setzt und im 2,4-GHz-Netz funkt. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie den mitgelieferten Dongle am PC anschließen Wie schon bei den anderen Wireless-Produkten des Herstellers lässt sich im kabellosen Betrieb keine Verzögerung feststellen und wir konnten keine Verbindungsabbrüche feststellen. Das sollte auch so sein, denn Razer vermarktet das Gaming-Headset deutlich auch an E-Sportler.

Der Lieferumfang des Razer Blackshark V2 Pro umfasst neben einer Tasche auch ein 3,5-Millimeter-Klinken- und ein Micro-USB-Kabel sowie den USB-Dongle für den Wireless-Betrieb. Das Mikrofon lässt sich komplett abnehmen.
Vergrößern Der Lieferumfang des Razer Blackshark V2 Pro umfasst neben einer Tasche auch ein 3,5-Millimeter-Klinken- und ein Micro-USB-Kabel sowie den USB-Dongle für den Wireless-Betrieb. Das Mikrofon lässt sich komplett abnehmen.
© Razer

Die Akkulaufzeit beläuft sich laut Razer auf 24 Stunden, ein Energiesparmodus deaktiviert das Headset nach einer wählbaren Zeit, wenn es nicht genutzt wird. Eine kleine LED neben dem Micro-USB-Anschluss ist auch der Indikator für den aktuellen Akkustand und blinkt ab gewissen Grenzwerten, beispielsweise durchgehen in Rot, wenn nur noch 30 Prozent Akku übrig sind. Wer den genauen Ladestand möchte, der muss einen Blick in die Software Synapse 3 werfen. In unseren Tests kamen wir tatsächlich knapp auf die angegebene Akkulaufzeit. Das ist nicht übel, doch es gibt Modelle, die deutlich länger durchhalten.

Der Tragekomfort des Gaming-Headsets ist sehr hoch.
Vergrößern Der Tragekomfort des Gaming-Headsets ist sehr hoch.
© Razer

Realistischer Raumklang dank THX Spatial Audio

Ein weiteres Highlight des Razer Blackshark V2 Pro ist die Implementierung von THX Spatial Audio. Der Raumklang wirkt realistisch und lässt eine recht genaue Lokalisierung von Geräuschquellen zu. Nur muss Razer auch ein entsprechendes Profil für das jeweilige Spiel anbieten – aktuell sind es nur 18 Titel. Es gibt zwar auch ein Upmixing von Stereosound, der allerdings nicht an die angebotenen Klangprofile rankommt. Wer noch etwas feintunen möchte, der kann das dank eines Equalizers und einer Kalibrierung.

Die 50-Milllimeter-Treiber sorgen für einen tollen Klang.
Vergrößern Die 50-Milllimeter-Treiber sorgen für einen tollen Klang.
© Razer

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