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Logitech G915 im Test: Drahtlose Gaming-Tastatur für anspruchsvolle PC-Spieler

02.02.2021 | 11:20 Uhr |

Die Logitech G915 ist flach, edel und kabellos – und kostet über 200 Euro. Ob sich das lohnt, zeigt der Test.

Mit der Logitech G915 haben wir eine mechanische Gaming-Tastatur im Test, die sich vor allem an anspruchsvolle Zocker richtet. Das flache Format, die hochwertigen Materialien und tadellose Verarbeitung sowie die kabellose Anbindung geben der G915 ein stilsicheres Auftreten.

Die besten Gaming-Tastaturen im Test

Logitech G915: Edle Full-Size-Tastatur

Die Logitech G915 Lightspeed ist die Full-Size-Variante der bereits getesteten G915 TKL (zum Artikel) . Schon damals waren wir begeistert von der edlen Haptik, die durch die tadellose Verarbeitung und den Einsatz von hochwertigen Materialien erreicht wird. So setzt Logitech auch bei der normal großen Version auf eine Oberplatte aus der Aluminiumlegierung 5052, deren Hauptbestandteile aus Chrom und Magnesium bestehen und sich als überaus robust gegenüber Korrosion erweist. So kommt die eigentlich sehr flache (22 mm) Gaming-Tastatur auf ein Gewicht von doch recht stattlichen 1.025 Gramm. Mehr Details zur Ausstattung erhalten Sie im weiter oben verlinkten Test der TKL-Variante.

Makros lassen sich in insgesamt drei verschiedenen Profilen im Onboard-Speicher sichern - eine Neuheit im Vergleich zur TKL-Variante.
Vergrößern Makros lassen sich in insgesamt drei verschiedenen Profilen im Onboard-Speicher sichern - eine Neuheit im Vergleich zur TKL-Variante.
© Logitech

Da auf der Logitech G915 etwas mehr Platz ist als auf der 80-Prozent-Variante "TKL", integriert der Hersteller vier zusätzliche Tasten an der linken Oberseite. Die Tasten mit der Beschriftung M1 bis M3 erlauben das Aktivieren von hinterlegten Profilen, mit der MR-Taste lassen sich Makros in Echtzeit aufnehmen und in den drei Profilen speichern. Ein Onboard-Speicher stellt sicher, dass Sie die Profile auch an fremden PCs aufrufen können.

Mechanische Low-Profile-Switches

Um die flache Bauweise der Logitech G915 zu ermöglichen, setzt der Hersteller auf die hauseigenen GL-Schalter. Es gibt insgesamt drei Varianten mit verschiedenen Schaltcharakteristiken: taktil, linear und „clicky“. Wir haben letztere Variante im Test: Durch das taktile Auslösen, bei dem der Gamer einen kleinen Widerstand überwinden muss, bis die Eingabe registriert wird, sind präzise Eingaben möglich. Zusätzlich werden alle Eingaben mit einem sanften Klicken quittiert. In den Schaltern sitzt noch eine satte RGB-Beleuchtung, die sich in der Software programmieren lässt.

Die Low-Profile-Schalter vom Typ GL in der Übersicht. Unser Testmodell ist mit den GL Clicky ausgestattet.
Vergrößern Die Low-Profile-Schalter vom Typ GL in der Übersicht. Unser Testmodell ist mit den GL Clicky ausgestattet.
© Logitech

Mechanische Tastaturen - Grundlagenwissen

Wireless-Anbindung Lightspeed

Bei der kabellosen Anbindung der Logitech G915 kommt ebenfalls wieder die Technik Lightspeed zum Einsatz, die im Test keinen Grund zur Kritik gibt und flott sowie stabil reagiert. Für den Aufbau der Anbindung müssen Sie nur den mitgelieferten USB-Nano-Dongle an den PC stecken. Mit an Bord ist auch wieder Bluetooth, um die Gaming-Tastatur auch an vielen anderen Geräten wie Tablets, Notebooks oder dem Smart-TV einsetzen lässt – sehr schön!

Die Logitech G915 ist ein durch und durch edles Tippbrett mit einer satten RGB-Beleuchtung.
Vergrößern Die Logitech G915 ist ein durch und durch edles Tippbrett mit einer satten RGB-Beleuchtung.
© Logitech

Laut dem Hersteller soll der integrierte Akku der Logitech G915 rund 30 Stunden bei aktivierter Beleuchtung durchhalten. Wir kommen auf rund 25 Stunden, was wir noch in Ordnung finden. Die Aufladung erfolgt über ein mitgeliefertes Micro-USB-Kabel. Das funktioniert einwandfrei, aber bei so einer teuren Gaming-Tastatur hätten wir USB-Typ-C erwartet.

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