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Intel 670p im Test: Flotte QLC-SSDs mit verbesserter Gesamtschreibleistung

02.03.2021 | 15:23 Uhr | Michael Schmelzle

Test: Mit der 670p steigert Intel die Datenraten und erhöht die Lebensdauer der SSD-Serien mit QLC-Flashspeicher.

Unsere amerikanische Schwesterpublikation PCWorld hat die brandneue QLC-SSD Intel 670p im Test - die Performance kann unterm Strich überzeugen. Zudem ist die SSD-Platine der 670p nur einseitig mit NAND-Chips bestückt, eignet sich also besonders gut fürs SSD-Upgrade von Notebooks. Bei der 670p verbaut Intel 3D-Flashspeicher mit 144 Schichten aus der hauseigenen Produktion. Unverändert bleibt der Formfaktor M.2 sowie die Schnittstelle via PCI Express 3.0 x4.

Den dynamischen SLC-Cache will Intel bei der 670p verbessert haben - er soll nicht mehr so schnell volllaufen wie bei der Vorgänger-Serie 660p. Intel bietet die 670p mit 512 GB, 1 TB und 2 TB Speicherplatz an. Die Gesamtschreibleistung steigt auf 185, 370 sowie 740 TB. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 89, 154 sowie 329 Dollar. Die sequenzielle Lese- und Schreibleistung für die 670p-Serie gibt Intel mit 3500 respektive 2700 MB/s an. Wie der Test zeigt, erreicht die Intel 670p 2 TB mit 3493 sowie 2688 MB/s annähernd die angegebenen Datenraten:

Intel 670p: sequenzielles Lese- und Schreibtempo
Vergrößern Intel 670p: sequenzielles Lese- und Schreibtempo

Auch bei der Kopiergeschwindigkeit großer Datenmengen macht die Intel-SSD eine gute Figur gegenüber dem Konkurrenzumfeld. Für 48 Gigabyte braucht sie nur 322 Sekunden und ist damit nur unwesentlich langsamer als die Samsung 980 Pro:

Intel 670p: Kopiertest mit einer Datengröße von 48 GB
Vergrößern Intel 670p: Kopiertest mit einer Datengröße von 48 GB

Doch was passiert, wenn der Schreib-Cache überläuft? Dann tritt die Schwäche einer SSD mit QLC-Flashspeicher deutlich zutage, das Schreibtempo bricht von anfangs 1792 auf nur noch 320 MB/s ein:

Intel 670p: Test mit 450 GB großem Datenpaket, um den Schreib-Cache voll zu belasten
Vergrößern Intel 670p: Test mit 450 GB großem Datenpaket, um den Schreib-Cache voll zu belasten

Fazit: Intel 670p 2TB im Test

"Die 670p ist eine sehr gute NVMe-SSD, und der Fakt, dass Intel 2 TB auf einer Platinenseite unterbringt macht die SSD zu einer attraktiven Upgrade-Alternative für Notebooks. Die unverbindliche Preisempfehlung ist hingegen etwas happig angesichts der vergleichsweise niedrigen Gesamtschreibleistung. Hinzu kommt die nicht mehr ganz taufrische PCIe-3.0-Anbindung sowie die langsame Datenrate beim Volllaufen des Schreib-Caches." 
Hinweis: Dieser Test ist eine Übersetzung unserer Schwesterpublikation pcworld.com, hier geht es zum Originaltext zum Nachlesen.

 

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