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Test: Endgame Gear XM1r - Neuauflage der Gaming-Maus für Profis

11.08.2021 | 12:03 Uhr |

Die Gaming-Maus Endgame Gear XM1r ist ein Update der XM1 mit Optimierungen an den richtigen Stellen.

Wir testen mit der Endgame Gear XM1r eine leichte Gaming-Maus, die dem Vorgänger XM1 in vielen Dingen ähnelt, aber auch mit entscheidenden Neuerungen aufwarten kann - etwa dem optischen Sensor Pixart PAW3370 mit einer Abtastrate von bis zu 19.000 DPI.

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Endgame Gear XM1r: Symmetrisches Design

Die Endgame Gear XM1r ist symmetrisch aufgebaut, allerdings fehlen Linkshändern entsprechende Daumentasten. Das Design ähnelt sehr der Endgame Gear XM1, die vor ein paar Jahren erschienen ist: Die Form verschmälert sich zur Mitte hin und wird zur Rückseite hin breiter.

Die Endgame Gear XM1r ist symmetrisch aufgebaut, allerdings fehlen Linkshändern entsprechende Daumentasten.
Vergrößern Die Endgame Gear XM1r ist symmetrisch aufgebaut, allerdings fehlen Linkshändern entsprechende Daumentasten.
© Endgame Gear

Damit eignet sich die Maus sehr gut für den Palm-Grip. Völlig ungeeignet ist die Endgame Gear XM1r für andere Grips-Styles aber nicht – es sei denn, Sie haben besonders kleine Hände, denn dann könnten Sie die Daumentasten mitunter schwer erreichen. Übrigens ist die Gaming-Maus nicht nur in mattem Schwarz oder Weiß, sondern auch in einem glänzenden, durchsichtigen Gehäuse verfügbar.

Übrigens ist die Gaming-Maus nicht nur in mattem Schwarz oder Weiß, sondern auch in einem glänzenden, durchsichtigen Gehäuse verfügbar.
Vergrößern Übrigens ist die Gaming-Maus nicht nur in mattem Schwarz oder Weiß, sondern auch in einem glänzenden, durchsichtigen Gehäuse verfügbar.
© Endgame Gear

Reibungslose Handhabung

An der Unterseite der Endgame Gear XM1r befinden sich vier PTFE-Gleitflächen, sogar Ersatz liefert der Hersteller mit. In Kombination mit dem recht geringen Gewicht von rund 70 Gramm gleitet die Maus mühelos und ohne zu kratzen über das Mauspad. Positiv spielt hier auch das 1,9 Meter lange, gesleevte USB-Anschlusskabel rein, das sich in der Praxis als überaus flexibel und leicht erweist und die Gaming-Maus nicht nachzieht.

An der Unterseite der Endgame Gear XM1r befinden sich vier PTFE-Gleitflächen, sogar Ersatz liefert der Hersteller mit.
Vergrößern An der Unterseite der Endgame Gear XM1r befinden sich vier PTFE-Gleitflächen, sogar Ersatz liefert der Hersteller mit.
© Endgame Gear

Aktueller High-End-Sensor

Bei der Endgame Gear XM1r setzt der Hersteller auf den optischen Sensor Pixart PAW3370, der noch recht jung auf dem Markt ist. Wir hatten den Sensor schon in anderen Modellen im Test und können hier keinen Grund zur Kritik finden – er taugt selbst fürs kompetitive Gaming. Er bietet eigentlich eine einstellbare DPI-Abtastrate von 50 bis 19.000 DPI, allerdings lässt sich ab Werk nur zwischen vier Stufen umschalten: 400, 800, 1.600 und 3.200. Der Wechsel lässt sich etwas umständlich über eine extra Taste auf der Unterseite der Maus erledigen. Eigene DPI-Level sollen sich außerdem über die bald erscheinende Software ändern lassen. Zusätzlich lässt sich auch die Polling-Rate von 125 bis 1.000 Hertz verändern, und zwar ebenfalls über dedizierte Tasten an der Unterseite.

Insgesamt verfügt die Endgame Gear XM1r über sechs Maustasten. Die beiden Haupt-Maustasten setzen auf die neuen GM-8.0-Schalter von Kailh.
Vergrößern Insgesamt verfügt die Endgame Gear XM1r über sechs Maustasten. Die beiden Haupt-Maustasten setzen auf die neuen GM-8.0-Schalter von Kailh.
© Endgame Gear

Tasten und Mausrad

Insgesamt verfügt die Endgame Gear XM1r über sechs Maustasten. Die beiden Haupt-Maustasten setzen auf die neuen GM-8.0-Schalter von Kailh. Laut Endgame Gear sollen diese Switches sogar handselektiert sein und eine konsistente Betätigungskraft von 55 bis 60 Gramm bieten sowie einen angenehmen, knackigen Klick. Tatsächlich lösen sie satt und angenehm, ohne dass man dafür allzu viel Kraft aufwenden müsste. Für die beiden Daumentasten kommen TTC-Schalter zum Einsatz, die im Vergleich zum Vorgänger für ein knackigeres Gefühl und eine längere Lebensdauer optimiert wurden. Auch diese fühlen sich top an – sehr gut!

Das1,9 Meter lange, gesleevte USB-Anschlusskabel erweist sich in der Praxis als überaus flexibel und leicht, das die Gaming-Maus nicht nachzieht.
Vergrößern Das1,9 Meter lange, gesleevte USB-Anschlusskabel erweist sich in der Praxis als überaus flexibel und leicht, das die Gaming-Maus nicht nachzieht.
© Endgame Gear

Das leicht gerasterte Scrollrad fühlt sich ebenfalls gut an: Es dreht leise, aber bietet eine anständige Menge an Taktilität und das kombiniert mit der Gummibeschichtung und Texturierung sorgt für ein Mausrad, das sich einfach zu bedienen und sehr konsistent anfühlt. Unserer Meinung nach lässt sich das Mausrad ohne großen Kraftaufwand klicken, was mitunter zu Fehleingaben führen könnte.

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