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Test: Corsair Katar Pro XT - ultraleichte Gaming-Maus zum günstigen Preis

17.03.2021 | 11:20 Uhr |

Mit der Corsair Katar Pro XT bringt der Hersteller seine erste Gaming-Maus in der Federgewichts-Klasse auf den Markt.

Im Test der Corsair Katar Pro XT zeigen sich die Stärken und Schwächen der 40-Euro-Maus. Von letzteren finden wir sogar vergleichsweise wenig.

Die besten Gaming-Mäuse im Vergleichs-Test

Corsair Katar Pro XT: Corsairs erste ultraleichte Gaming-Maus

Die Corsair Katar Pro XT wiegt nur 73 Gramm und ist damit die leichteste Gaming-Maus des Herstellers. Dabei setzt Corsair auch nicht auf das weit verbreitete Waben-Design der Mitbewerber, sondern auf leichte Materialien. Mit den Abmessungen 116 (L) x 64 (B) x 38 (H) Millimeter ist sie auch noch recht kompakt und eher bauchig, womit sie vor allem für Gamer gedacht ist, die im Finger- oder Claw-Grip zocken. Wer lieber seine komplette Hand auflegt (Palm-Grip-Style) sollte keine allzu großen Hände haben, denn dafür ist sie eher weniger ausgelegt. Und lassen Sie sich nicht täuschen: Die Corsair besitzt zwar ein symmetrisches Design, doch fehlen ihr zusätzliche Daumentasten auf der rechten Außenseite, damit auch Linkshänder in den vollen Genuss der Maus kommen können.

Die Corsair besitzt zwar ein symmetrisches Design, doch fehlen ihr zusätzliche Daumentasten auf der rechten Außenseite, damit auch Linkshänder in den vollen Genuss der Maus kommen können.
Vergrößern Die Corsair besitzt zwar ein symmetrisches Design, doch fehlen ihr zusätzliche Daumentasten auf der rechten Außenseite, damit auch Linkshänder in den vollen Genuss der Maus kommen können.
© Corsair

An der Unterseite befinden sich zwei große PTFE-Gleitflächen, die in Kombination mit dem geringen Gewicht ein reibungsloses und flottes Handling der Corsair Katar Pro XT ermöglichen. Für den nötigen Halt sorgen dabei die strukturierten Außenseiten der Gaming-Maus.

Für den nötigen Halt sorgen dabei die strukturierten Außenseiten der Gaming-Maus.
Vergrößern Für den nötigen Halt sorgen dabei die strukturierten Außenseiten der Gaming-Maus.
© Corsair

Damit auch alles schön flott vom System umgesetzt wird, beläuft sich die Polling-Rate auf standesgemäße 1.000 Hertz. Das mit Stoff ummantelte USB-Anschlusskabel ist besonders leicht und zugfrei, um ungewollte Bewegungen durch ein Nachziehen des Kabels zu unterbinden – und das können wir alles nur bestätigen. Ansonsten ist die Verarbeitung top und trotz des geringen Gewichts wirkt die Maus nicht billig. Selbst auf eine programmier- und mit iCue synchronisierbare RGB-Beleuchtung müssen Sie nicht verzichten, die sich im Mausrad befindet.

Das mit Stoff ummantelte USB-Anschlusskabel ist besonders leicht und zugfrei, um ungewollte Bewegungen durch ein Nachziehen des Kabels zu unterbinden.
Vergrößern Das mit Stoff ummantelte USB-Anschlusskabel ist besonders leicht und zugfrei, um ungewollte Bewegungen durch ein Nachziehen des Kabels zu unterbinden.
© Corsair

Optischer Sensor und programmierbare Tasten

Beim optischen Sensor der Corsair Katar Pro XT handelt es sich um den Pixart PMW3391, der beispielsweise auch bei der rund 20 Euro teureren Corsair M65 RGB Elite zum Einsatz kommt. Die maximale Abtastrate beträgt 18.000 DPI und damit mehr als genug für den Gamer-Alltag. Die DPI lassen sich in Einerschritten anpassen und neben den Beleuchtungseinstellungen auf dem Onboard-Speicher sichern, die Umschaltung zwischen den DPI-Stufen erfolgt über eine extra Taste hinter dem Scrollrad.

Leider lassen sich auf dem internen Speicher aber nicht die Programmierungen der insgesamt sechs Tasten speichern, also zum Beispiel Makros oder andere Tastenzuweisungen – schade! Wer also mit der Maus an einen fremden PC wechselt, muss sich seine Tastenprogrammierungen neu anlegen.

Beim optischen Sensor der Corsair Katar Pro XT handelt es sich um den Pixart PMW3391, der beispielsweise auch bei der teureren Corsair M65 RGB Elite zum Einsatz kommt.
Vergrößern Beim optischen Sensor der Corsair Katar Pro XT handelt es sich um den Pixart PMW3391, der beispielsweise auch bei der teureren Corsair M65 RGB Elite zum Einsatz kommt.
© Corsair

iCue und Praxistest

Alle Einstellungen der Corsair Katar Pro XT lassen sich in der Treiber-Software iCue vornehmen, die alle kompatiblen Produkte des Herstellers bündelt. Neben der Programmierung der Tasten, Beleuchtung und DPI steht auch eine Oberflächenkalibrierung zur Verfügung, um die Maus auf den jeweiligen Untergrund hin zu optimieren.

Wie bereits beschrieben ist die Corsair Katar Pro XT ein echtes Federgewicht und lässt sich flott führen, ohne dabei Angst haben zu müssen, dass sie einem aufgrund der guten Gleiteigenschaften auskommt. Vor allem in schnellen Spielen wie First-Person-Shootern sind dann schnelle Reaktionen möglich. Wer auf besonders präzise Eingaben setzt, für den könnte die Corsair Katar Pro XT sogar etwas zu leicht sein – allerdings lässt sich in diesem Fall beispielsweise auch die DPI-Stufe nach unten schrauben, um diesen Effekt wieder aufzuheben.

In iCue lässt sich auch eine Oberflächenkalibrierung vornehmen.
Vergrößern In iCue lässt sich auch eine Oberflächenkalibrierung vornehmen.

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