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Corsair Ironclaw RGB im Test: Wuchtige Gaming-Maus für große Hände

28.05.2019 | 11:11 Uhr |

Mit der Ironclaw RGB bringt Corsair eine ergonomische Gaming-Maus mit Zwei-Zonen-RGB-Beleuchtung, einem zuverlässigen Sensor und insgesamt sieben programmierbaren Tasten auf den Markt. Trotz des recht wuchtigen Korpus ist die Maus angenehm leicht. Doch wie schneidet der große Nager im Praxis-Test ab?

Die MOBA-taugliche Gaming-Maus Corsair Ironclaw RGB hat recht umfangreiche Funktionen zu bieten, ohne dem Nutzer ein riesen Loch in den Geldbeutel zu reißen. Denn für gerade einmal 60 Euro bekommen wir nicht nur einen zuverlässigen Sensor, sondern auch „höchste Präzision“ - so verspricht es zumindest der Hersteller.

TEST-FAZIT: Corsair Ironclaw RGB

Flotte Maustasten, ein präziser Pixart-Sensor und eine angenehme, ergonomische Form – die Corsair Ironclaw RGB hat nahezu alles zu bieten, was Sie fürs Zocken brauchen. Ein Nachteil könnte jedoch sein, dass die Maus eher für große Hände geeignet ist und auch die Software dürfte etwas intuitiver gestaltet sein. Alternativ könnte auch ein kurzes Tutorial nach der Installation weiterhelfen. Dafür ist der Preis fair, denn die Gaming-Maus ist bereits für rund 60 Euro erhältlich.

Pro:

+ präziser Sensor

+ programmierbare Tasten

+ angenehmer Grip

Contra:

- recht verschachtelte Software

- lockeres Mausrad

Wohlgewählte Materialien

Gerade für Nutzer mit großen Händen dürfte die Corsair Ironclaw RGB die richtige Wahl sein. Denn aufgrund des recht großen Korpus (80 x 45 x 130 Millimeter) und der angenehmen, ergonomischen Form, liegt die Gaming-Maus nahezu ideal in unserer Hand. Bei Nutzern mit kleineren Händen dauert es jedoch eine Zeit, bis sie mit der wuchtigen Maus einigermaßen zurechtkommen. Zudem tragen die gut gewählten Materialien zum Komfort bei. Denn auf der Oberseite kommt Kunststoff mit einer Softtouch-Oberfläche zum Einsatz. Und an den Seiten des Nagers befinden sich jeweils strukturierte Gummielemente, welche für den nötigen Grip sorgen.
Wer nun Sorge hat, dass die Ironclaw RGB aufgrund der Größe recht schwer sein könnte, den dürfen wir beruhigen - sie bringt gerade einmal 105 Gramm auf die Waage.

Der recht große Korpus eignet sich vor allem für große Hände.
Vergrößern Der recht große Korpus eignet sich vor allem für große Hände.
© Corsair

Die besten Gaming-Mäuse im Test

Flotte Maustasten und präziser Sensor

Dank eines Auslösewiederstand von 60 Gramm und einem kurzen Auslöseweg von 45 Millimeter, kommen unsere Mausklicks schnell und sauber an. Ideal also auch für schneller Games wie Shooter. Wir müssen auch nicht mit Fehleingaben rechnen. Und auch der Druckpunkt der Daumentasten sowie der DPI-Schalter fällt äußerst knackig aus. Lediglich das Mausrad neigt bei schnellem Scrollen dazu, nicht für die komplette Strecke den Bildlauf umzusetzen. Und auch die Geräuschentwicklung fällt vergleichsweise laut aus.

Im Jahr 2019 natürlich inklusive: Eine programmierbare 2-Zonen-RGB-Beleuchtung.
Vergrößern Im Jahr 2019 natürlich inklusive: Eine programmierbare 2-Zonen-RGB-Beleuchtung.
© Corsair

Corsair setzt für die Ironclaw RGB auf den optischen Sensor Pixart PMW 3391. Dieser verfügt über eine native Abtastrate von bis zu 18.000 DPI und übliche 1.000 Hertz. In der Praxis fallen unsere Eingaben daher rasch und genau aus. Und über die beiden Schalter oberhalb des Mausrads können wir die vier voreingestellten DPI-Stufen auswählen. Diese sind ab Werk zwar vorgegeben, jedoch lässt uns die kostenlose iCUE-Software Änderungen daran vornehmen. Sehr praktisch: Die drei blauen LED-Streifen auf der linken Außenseite, zeigen uns an, welche Stufe wir aktuell ausgewählt haben.

Beim Sensor setzt Corsair auf das optische Modell Pixart PMW 3391, das in der Praxis mit fehlerfreier Übertragung und hoher Präzision begeistert.
Vergrößern Beim Sensor setzt Corsair auf das optische Modell Pixart PMW 3391, das in der Praxis mit fehlerfreier Übertragung und hoher Präzision begeistert.
© Corsair

iCUE-Software

Mit der kostenlosen Software iCUE können wir nicht nur die Beleuchtung der Gaming-Maus ändern, sondern wir können auch Tasten neu programmieren. Dabei stehen uns für die Illumination verschiedene Effekte wie zum Beispiel Regenbogen oder Pulseffekte zur Verfügung. Zudem lassen sich über die Funktion iCUE mehrere kompatible Geräte farblich synchronisieren und an das aktuelle Spielgeschehen anpassen. Springt das virtuelle Alter Ego beispielsweise ins Wasser, färbt sich die entsprechende Peripherie bläulich und bietet einen Welleneffekt. Allerdings muss iCUE die Spiele explizit unterstützen.

Die drei LED-Balken auf der linken Außenseite informieren Sie darüber, auf welcher DPI-Stufe Sie sich gerade befinden.
Vergrößern Die drei LED-Balken auf der linken Außenseite informieren Sie darüber, auf welcher DPI-Stufe Sie sich gerade befinden.
© Corsair

Die sieben Maustasten können wir unabhängig voneinander programmieren und dabei mit Makros versehen. Leider fällt die Software zwar recht umfangreich, aber wenig selbsterklärend aus, sodass wir viel ausprobieren müssen. Eine intuitivere Bedienung wäre hier eindeutig von Vorteil gewesen.

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