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Zotac Geforce GTX 285 Amp! Edition (Platz 10)

04.11.2009 | 16:59 Uhr | Michael Schmelzle,

Grafikkarte: Zotac Geforce GTX 285 Amp! Edition im Test
Vergrößern Grafikkarte: Zotac Geforce GTX 285 Amp! Edition im Test
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Fazit: Schnelle Karte für Leute, die hohe Auflösung bei bester Bildqualität genießen wollen. Der Aufpreis dieses getunten Modells von 20 Euro gegenüber einer normal getakteten Grafikkarte lohnt allerdings nicht.

Der High-End-Grafikchip Geforce GTX285 (Herstellerbezeichnung: GT200b) ist der Nachfolger des Geforce GTX280 (GT200). Beim 285er hat Nvidia den Fertigungsprozess von 65 auf 55 Nanometer verkleinert. Dies ist die markanteste Veränderung zum Vorgänger, die neben einer kleineren Chipgröße auch einen etwas genügsameren Stromverbrauch mit sich bringt. Auch sind etwas höhere Taktraten (650 statt 600 MHz) möglich. Das vorliegende Modell wurde obendrein vom Hersteller noch etwas übertaktet, der Kern arbeitet mit 702 MHz.

3D-Leistung: Der altbekannte DirectX-9-Benchmark 3D-Mark 06 errechnete 15.828 Punkte! Eine ungetunte 285er schaffte im Testcenter 15.711, die überholte Geforce GTX280 14.830 3D-Marks. Noch geringer sind die Unterschiede bei der aktuellen DirectX-10-Version des Benchmarks: Im 3D-Mark Vantage brachte die AMP-Version der Zotac-Karte 11.978 Punkte zustande, ein ungetuntes Modell kam auf 11.926 3D-Marks. In der Praxis sind die Unterschiede erst gar nicht zu bemerken und teilweise nur im Nachkommabereich auf dem Papier nachzuweisen. Zwei Beispiele:

World in Conflict (höchste Bildqualität, DirectX 10, 2560 x 1600 Pixel) lief mit 36 Bildern/s, also nur ein Bild pro Sekunde flotter als eine Grafikkarte mit normalem Chiptakt. Crysis (höchste Bildqualitätsstufe, DirectX 10, 1600 x 1200 Bildpunkte) lief auf der Zotac Geforce GTX286 AMP! Edition mit 28,49 Bildern/s, bei einer ungetunten 285 mit 28,02 Bildern/s.

Ausstattung: 1024 MB schneller GDDR3-Speicher sind für alle aktuellen 3D-Spiele und auch für die kommenden Titel von 2009 und 2010 großzügig bemessen. Die Grafikkarte besitzt zwei Dual-DVI-Schnittstellen für analoge und digitale Bildschirme und Auflösungen bis zu 2560 x 1600 Bildpunkten. Zudem ist eine Video-Buchse vorhanden, die ein analoges Signal für Videogeräte (etwa Fernseher, Videorekorder und Beamer) ausgibt. Im Lieferumfang finden Sie einen DVI-VGA- (für analoge Monitore) sowie einen DVI-HDMI-Adapter, um einen digitalen Fernseher anstecken zu können. Das Tonsignal wird nur dann mitgeliefert, wenn Sie das SP-DIF-Kabel (im Lieferumfang enthalten) an die Soundkarte Ihres PCs anschließen.

Ausführlicher Testbericht: Zotac Geforce GTX 285 Amp! Edition im Test
Zotac Geforce GTX285 Amp! Edition im Preisvergleich

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