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Wissenswertes: Technik

11.12.2003 | 14:51 Uhr |

Wissenswertes: Technik

Digitalverstärker

Herkömmliche Verstärker verarbeiten das Tonsignal bislang analog, indem sie Spannung und Strom verstärken. Digitalverstärker hingegen verwandeln das Tonsignal in einzelne, sehr kurze Impulse, die sie verstärken und erst direkt am Lautsprecherausgang wieder in analoge Signale wandeln.

Das Verfahren arbeitet mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad als analoge Verstärker, die die Hälfte der eingesetzten Energie verschwenderisch in Wärme umsetzen. Digitale Verstärker wie in der getesteten Panasonic-Anlage dagegen haben einen Wirkungsgrad von 90 Prozent und mehr und kommen dadurch mit wesentlich weniger Kühlung und Strom aus. Das schont Geldbeutel und Platzreserven im Wohnzimmer.

Lautsprecher

Die Lautsprecher einer Heimkino-Anlage sind am anfälligsten für Fehler. Das liegt an ihrer komplizierten Aufgabe: Sie müssen ein Signal mit Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hertz von elektrischer Energie in Schall-Energie umwandeln. Diese Wandlung schafft kein Lautsprecher perfekt - erst recht nicht, wenn für die Boxen insgesamt nur ein eher knappes Budget zur Verfügung steht, wie das bei Komplettanlagen üblicherweise der Fall ist. Die Fehler lassen sich am einfachsten am Frequenzgang erkennen.

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