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Weitere nützliche Funktionen und praktisches Zubehör

20.02.2009 | 10:09 Uhr | Verena Ottmann

Motivprogramme: Für bestimmte Situationen hilfreich
Ein guter Kompromiss zwischen dem voll automatischen und dem manuellen Modus sind die Motiv- oder Belichtungsprogramme. Dabei handelt es sich um speziell an bestimmte Lichtsituationen angepasste Bildparameter, die Ihnen das Fotografieren erleichtern.
Aktivieren Sie beispielsweise das Motivprogramm "Porträt", werden Hauttöne besonders hervorgehoben, und der Fokus liegt eher in der Bildmitte. Dazu kommt ein kleiner Blendenwert, um den Hintergrund unscharf zu halten. Beim Motivprogramm "Feuerwerk" setzt die Kamera dagegen eine lange Belichtungszeit ein (was ohne Stativ aber schwierig aus der Hand zu halten ist), während bei der Option "Landschaft" besonders kräftige Farben entstehen.
Möchten Sie also etwas mehr Einfluss auf die Belichtung Ihrer Bilder machen, trauen sich aber noch nicht an den manuellen Modus, sollten Sie eine Kamera mit vielen Motivprogrammen wählen.

Bildoptimierung: Die Kamera macht's für Sie
Die meisten aktuellen Kompaktkameras können Bildfehler selbst beseitigen - vor oder nach der Aufnahme. Passen Sie etwa den Weißabgleich an die jeweilige Lichtsituation an, können Sie einen Farbstich vermeiden. Besonders hilfreich ist hier auch der manuelle Weißabgleich, bei dem Sie nicht auf vordefinierte Einstellungen angewiesen sind.
Eine weitere nützliche Funktion ist die Rote-Augen-Retusche. Sie entfernt nachträglich das bekannte Phänomen der roten Augen. Und bei Bildern, die aus sehr hellen und/oder sehr dunklen Bildbereichen bestehen, hilft ein spezieller Belichtungsausgleich (etwa "D-Lighting" von Nikon oder "Schattenaufhellung" von Olympus), die Helligkeit etwas auszugleichen.

Nicht kaufentscheidend, aber nützlich: Gesichtserkennung, Panoramamodus & Co.
Neben Funktionen wie Halbautomatiken, Motivprogrammen und Optimierungsmaßnahmen besitzen viele Kameras zusätzliche Optionen, die zwar nicht kaufentscheidend, aber durchaus nützlich sind. Eine Gesichtserkennung sorgt dafür, dass Belichtung und Schärfe bei Porträtaufnahmen genau auf das anvisierte Gesicht abgestimmt sind - in manchen Fällen sogar bei angeschnittenen Gesichtern. Als Bonus bieten einige Hersteller den so genannten Smile Shot oder Smile Shutter, bei dem die Kamera erst auslöst, wenn das Gesicht lächelt.
Ein Panoramamodus hilft Ihnen beim Erstellen von Rundumbildern: Er zeigt den Rand des vorigen Bildes an, so dass Sie nahtlos daran anschließen können. Nicht zu unterschätzen ist auch die Videofunktion einer Digitalkamera. Immer mehr Hersteller setzen hier auf hochauflösenden Clips mit 720p-Auflösung und HDMI-Anschluss.

Wichtiges Zubehör: Akku, Speicher und Tasche
Nichts ist ärgerlicher als ein leerer Akku oder eine volle Speicherkarte. Achten Sie also beim Kauf darauf, dass Sie diese wichtigen Utensilien in doppelter Ausführung kaufen. Bei Akkus raten wir grundsätzlich zu Markenherstellern. Akkus von No-Name-Herstellern sind oft unzuverlässig, was die Ladezeiten und die Laufzeit angeht.
Speicherkarten sollten Sie in erster Linie nach Kapazität und weniger nach ihrer Geschwindigkeit kaufen - investieren Sie hier lieber in einen USB-2.0-Kartenleser. Möchten Sie SD-Karten über 4 GB nutzen, die so genannten SDHC-Karten, sollten Sie zuvor überprüfen, ob Ihre Kamera (und auch der Kartenleser) damit klarkommt.
Setzen Sie die Kamera hauptsächlich unterwegs ein, brauchen Sie zudem eine Tasche. Die muss nicht unbedingt vom Kamerahersteller kommen, auch wenn dessen Taschen optimal an die verschiedenen Kameramodelle angepasst sind. Lassen Sie hier einfach Ihren Geldbeutel entscheiden.

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