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Weitere Testergebnisse

01.10.2009 | 12:35 Uhr | Frank Ziemann

Finale Version von MSE
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Auch bei Adware und Spyware konnte MSE mit 90,95 Prozent der 14.222 Schädlinge ein vorzeigbares Resultat erzielen. Beim Scannen von 600.000 harmlosen Dateien aus Windows, Office und anderen Anwendungen gab es keine Fehlalarme. Da die Mehrzahl dieser Dateien wie MSE selbst von Microsoft stammt, wäre alles andere auch eine Enttäuschung gewesen.

Ein weiterer Prüfpunkt ist die so genannte dynamische Erkennung von Malware. Sie basiert auch Verhaltensanalyse und Cloud-Funktionen. Der Test wurde mit einigen exemplarischen Schädlingen durchgeführt, die noch mit traditionellen Erkennungsmethoden wie Signaturen oder Heuristik erkannt wurden. MSE zeigte hierbei keine Anzeichen, dass es über dynamische Methoden verfügt und fand keinen dieser Schädlinge. Auch manchen anderen Virenscannern fehlt diese Funktionalität - sie bleibt meist den umfangreicheren (und teureren) Internet Security Suites vorbehalten.

Die Erkennung und Beseitigung aktiver Malware stellte MSE nicht vor Probleme. Alle 25 Schädlinge wurden erkannt und ihre aktiven Komponenten entfernt. Zurück blieben allerdings oft noch Spuren der Infektion. Dazu zählen verwaiste Registry-Einträge, inaktive Malware-Dateien, eine deaktivierte Windows Firewall oder eine manipulierte (und nicht restaurierte) HOSTS-Datei.

Bei der Erkennung und Entfernung von aktiven Rootkits konnte Microsoft Security Essentials wieder glänzen. Alle 25 Rootkits im Test wurden erkannt und beseitigt. Die Scan-Geschwindigkeit von MSE liegt im Mittelfeld - es gibt schnellere, aber auch langsamere Virenscanner auf dem Markt.

Lesen Sie auch unsere Tipps und Tricks zu Microsoft Security Essentials .

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