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Webkit als Basis für den Internetzugriff

04.02.2009 | 10:01 Uhr |

Die Kernapplikation ist ohne Frage der eingebaute Browser, der wie sein großer Bruder Chrome vom Open-Source-WekKit-Projekt abstammt Android befindet sich so in guter Gesellschaft, setzen doch auch Nokia und Apple auf Webkit. Die Qualität des WebKit-Browsers ist bereits hoch, lässt aber dennoch Raum für Verbesserungen. So ist sofort klar, dass Apple mit dem Multitouch-Display und der guten Integration in die Bedienung des Browser diesen Vergleich gewinnt. Das Anklicken von Links ist ohne die praktische Zoom-Funktion beim Multitouch des iPhones ein wenig komplizierter. Allerdings könnte das G1 unverhofft Schützenhilfe von Adobe erhalten. Denn der Konzern arbeitet nach eigenen Angaben bereits an einem passenden Flash-Client. Damit hätte das G1 einen klaren Vorteil gegenüber dem iPhone.

Surfen: Der Browser des G1 basiert wie beim iPhone auf Webkit.
Vergrößern Surfen: Der Browser des G1 basiert wie beim iPhone auf Webkit.
© 2014

Dennoch lässt sich die jeweilige Seite mit dem Finger auf dem Display leicht verschieben. Dabei erscheint im unteren Bereich eine Zoom-Option, die nach einigen Sekunden wieder ausgeblendet wird. Zudem fehlt noch ein passendes Plugin für Flash-Inhalte. Adobe arbeitet aber bereits an einer Lösung. Interessant ist die leichte Erweiterbarkeit des WebKit-Browsers. So kann man neue Funktionen mit dem Java-Derivat Dalvik erstellen, integrieren und dann direkt per JavaScript aufrufen. Hier sind eine Menge nützlicher Erweiterungen zu erwarten; Firefox und seine Plugins können als Vorbild gelten.

Surfen II: Der Browser im Querformat.
Vergrößern Surfen II: Der Browser im Querformat.
© 2014

Der Browser unterstützt derzeit allerdings noch nicht den eingebauten Bewegungssensor. Um die Orientierung zu ändern, muss man explizit die Tastatur freilegen oder den Slider wieder schließen. Mit AIM, Yahoo, Microsoft und natürlich Google Talk unterstützt die eingebaute IM-Anwendung diverse Messangerformate. Auch hier ist sicherlich noch eine offenere und vor allem bedienungsfreundlichere Alternative zu erwarten. Fans von Facebook, Twitter, MySpace und anderen Social Networks finden im Market eine passende Anwendung.

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