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USB-3.0-Sticks mit 32 Gigabyte im Test

03.02.2017 | 18:02 Uhr |

USB-Sticks sind der perfekte mobile Speicher für die Hand- oder Hosentasche. Dank hoher Kapazitäten passen auf die Sticks inzwischen sogar ganze Betriebssystem-Installationen. Wir haben ein Dutzend Modelle mit 32 Gigabyte getestet.

Mit einem USB-Sticks können Sie flexibel Daten zwischen PCs und Notebooks austauschen. Das Alter des Computers spielt dabei keine Rolle – USB ist immer mit an Bord. Aber auch bei vielen Geräten der Unterhaltungselektronik wie beispielsweise Fernseher, Spielekonsolen oder Festplattenrekorder können Sie per USB-Stick einfach und bequem Daten von A nach B transferieren. Spezialisierte OTG-Sticks (On the Go) mit zusätzlichem Micro-USB-Anschluss oder USB Type C erlauben sogar den Datenaustausch mit Smartphones und Tablets.

Was im Praxiseinsatz am meisten Gewicht hat, ist das Tempo eines USB-Sticks. Insbesondere beim Schreiben haben wir im Test gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen gemessen: Den Bestwert in der 32-GB-Klasse hält beim Lesen der Sandisk Extreme 3.0 32GB mit gut 250 MB/s, beim Schreiben liegt der Mach Xtreme MX-ES Ultra 32GB mit rund 220 MB/s ganz vorne. Am Ende des Testfeldes tummeln sich die Modelle von Intenso und Verbatim mit circa 80 MB/s beim Lesen sowie Emtec und Verbatim mit rund 20 MB/s beim Schreiben. Im Vergleich zu den Temposprintern im Testfeld erreichen die langsamsten USB-Sticks im Testfeld also nur circa ein Drittel der Lesegeschwindigkeit und lediglich ein Zehntel des Schreibtempos – ein gewaltiger Unterschied. 

Test: Die besten USB-3.0-Sticks mit 64 Gigabyte

Interessant für alle, die ihren USB-Stick auch als tragbares Betriebssystem nutzen wollen: die Transfergeschwindigkeit beim zufälligen (wahlfreien) Lesen und Schreiben. CrystalDiskMark  ermittelt dabei die Datenraten in vier Tests mit den Blöckgrößen von 512 Kilobyte ("512K") und 4 Kilobyte ("4K"). Zudem liefert das Ergebnis im 4K-Test mit 32 parallelen Anfragen ("4K QD32" ganz unten) wertvolle Hinweise, wie schnell Programme direkt vom USB-Sticks starten. Die CrystalDiskMark-Ergebnisse aller USB-3.0-Sticks im Test finden Sie in der folgenden Bildgalerie.     

Hersteller-Extras: Versenkbarer Anschluss, Software und Garantiezeit

Bei der Ausstattung raten wir, auf einen versenkbaren Anschluss zu achten. Das macht die Sticks gerade im mobilen Dauereinsatz robuster und schützt besser vor mechanischer Belastung. Schutzhüllen sind da nur die zweitbeste Wahl – sie gehen oft schnell verloren. Eine Aktivitäts-LED hat hingegen fast jeder Stick.Was den Lieferumfang betrifft beschränken sich die meisten Hersteller auf das Produkt selbst. Selten begleitet die Sticks ein Befestigungsband oder Software wie etwa das Verschlüsselungs-Tool von Sandisk oder das Datenmanagement-Programm von Transcend.

Die besten USB-3.0-Sticks mit 128 Gigabyte im Test

Noch wichtiger als Ausstattung und Lieferumfang ist die erweiterte Garantiezeit. Einige Hersteller wie Sandisk, Transcend und Verbatim bieten eine lebenslange Garantie an. Doch selbst mit den fünf Jahren, die Hersteller wie Corsair, Kingston, Mach Xtreme Technology und Patriot bieten, sollten Sie noch auf der sicheren Seite sein. Nur die 24 Monate von Emtec und Intenso sind für einen USB-Stick zu knauserig. 

Fazit: Achten Sie auf Tempo, Preis und Garantiezeit

Es gibt immer noch große Unterschiede bei den Datenübertragungsraten. Die schnellsten Sticks im Test erreichen sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben Transfergeschwindigkeiten von deutlich über 200 MB/s. Die Spreu vom Weizen trennt vor allem das Schreibtempo, langsame Modelle kommen nur mit viel Mühe über 20 MB/s hinaus. Dabei müssen Sie für schnelle Sticks nicht so tief in die Tasche greifen. Bereits für 75 Cent pro Gigabyte sind die flotten Modelle zu haben - das ist noch preisgünstig.

On the Go: OTG-USB-Sticks mit 64 GB im Test

Doppelsieg für den Sandisk Extreme USB 3.0 32GB
Vergrößern Doppelsieg für den Sandisk Extreme USB 3.0 32GB

Test-Sieger & Preis-Leistungs-Sieger: Sandisk Extreme USB 3.0 32GB

Das Sandisk-Modell überzeugt vor allem beim Lesetempo. Mit über 250 MB/s im Praxistest ist der Sandisk Cruzer Extreme der schnellste USB-Stick in der 32-GB-Klasse. Deutlich schwächer fällt hingegen die Schreibleistung aus, die durchschnittlich nur rund 110 MB/s erreicht. Das ist immer noch ein guter Wert, allerdings ist der Mach Xtreme MX-ES Ultra 32GB hier doppelt so schnell unterwegs.
Dafür kann das Sandisk-Modell bei der Ausstattung und dem Service punkten: Der 32-GB-Stick hat einen versenkbaren Anschluss und eine Aktivitäts-LED. Zudem spendiert Sandisk gratis 2 Gigabyte Cloud-Speicher und packt noch die Sicherheits-Software Secure Access auf den Stick, mit deren Hilfe Sie einen Passwort-geschützten Ordner auf dem USB-Stick anlegen und die Daten in einer 128-Bit-AES-Verschlüsselung sichern können.
Doch damit nicht genug, Sandisk gewährt auch eine lebenslanger Garantiezeit auf den Stick.

Der beste Preis: Sandisk Extreme USB 3.0 32GB

32 Gigabyte Speicherplatz für 9 Euro: Den Intenso Ultra Line 32GB zeichnen wir mit unserem Award "Attraktiver Preis" aus.
Vergrößern 32 Gigabyte Speicherplatz für 9 Euro: Den Intenso Ultra Line 32GB zeichnen wir mit unserem Award "Attraktiver Preis" aus.

Attraktiver Preis: Intenso Ultra Line 32GB

Der Intenso Ultra Line 32GB kostet nur 9 Euro - umgerechnet sind das attraktive 28 Cent pro Gigabyte. Das Intenso-Modell gehört allerdings nicht zu den schnellsten USB-Sticks im Test. Mehr als circa 70 respektive 30 MB/s sind beim sequenziellen Lesen- und Schreiben nicht drin. Die Zugriffszeit ist mit 1,9 Millisekunden ebenfalls nicht berauschend. Wer einen richtig billigen Stick für den gelegentlichen Datenaustausch sucht und aufs Tempo pfeift, kann bei dem Gegenwert eines Kinobesuchs aber nicht viel falsch machen.

Der beste Preis: Intenso Ultra Line 32GB

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