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USB-3.0-Datentransferrate: Vier- bis fünfmal höher als USB 2.0

24.06.2011 | 11:13 Uhr | Michael Schmelzle

Kein USB-3.0-Stick im Test kam an die physikalisch maximal mögliche Übertragungsrate von rund 420 MB/s heran. Die höchste Datenrate erreichte der Super Talent Raiddrive 32 GB mit 298 MB/s beim sequenziellen Lesen. Spitzenreiter beim sequenziellen Schreiben war der Winkom USB 3.0 Pendrive 16GB SLC-DDR mit 148 MB/s. Ein Vergleich der beiden bisher schnellsten getesteten USB-Sticks mit 2.0- und 3.0-Technik zeigt jedoch, dass der Super-Speed-Standard derzeit durchschnittlich immerhin vier- bis fünfmal so hohe Datenraten im Praxiseinsatz erreicht. Auf der anderen Seite war der langsamste USB-3.0-Stick im Praxistest beim Lesen lediglich um rund 12 Prozent schneller als der USB-2.0-Tempokönig, bot dafür aber gut die doppelte Schreibgeschwindigkeit (siehe Tabelle).

Ratgeber USB 3.0

Aufschlussreich ist auch der Vergleich zwischen USB-Sticks und externen Festplatten mit USB-Anschluss: Die jeweils schnellsten Geräte mit USB-2.0-Technik lagen im Test in etwa auf dem gleichen Leistungsniveau. Bei USB 3.0 ziehen jetzt die Speicher-Sticks an den externen Festplatten vorbei. Denn die Platten stoßen durch ihre mechanische Arbeitsweise an ihre physikalischen Grenzen. Bei ihnen begrenzt nicht mehr der USB-Anschluss die Datenübertragungsrate, sondern die Drehgeschwindigkeit und die Datendichte auf den Magnetscheiben.

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