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USB-3.0-Datenbremsen: Controller und PCI-Express-Anschluss

24.06.2011 | 11:13 Uhr | Michael Schmelzle

USB 3.0 lässt sich kostengünstig nachrüsten: im PC per PCI-Express-Steckkarte.
Vergrößern USB 3.0 lässt sich kostengünstig nachrüsten: im PC per PCI-Express-Steckkarte.

Wollen Sie beispielsweise Daten vom USB-Stick auf Ihren PC übertragen, ist die erste Verladestation der Controller des USB-Sticks. Dabei gibt es nicht nur unterschiedlich schnelle Controller, zudem sind sie mit einer unterschiedlichen Zahl von Datenkanälen ausgestattet. Derzeit besitzen langsame Sticks nur einen Kanal, während schnelle Geräte über zwei oder sogar vier Datenkanäle annähernd doppelt beziehungsweise viermal so viele Daten parallel auf die Reise schicken.

An dieser Stelle kommt nun bereits die zweite Verladestation ins Spiel: der USB-3.0-Host-Controller im PC. Über seinen Treiber weist er den Datenpaketen Adressen zu, die sie ans Ziel führen sollen. Da USB 3.0 eine noch junge Technik ist, stellen Host-Controller-Hersteller wie Renesas beispielsweise für den weit verbreiteten NEC D720200 alle zwei bis vier Wochen eine verbesserte Treiberversion zur Verfügung.

Ratgeber USB 3.0

Der Arbeitsschwerpunkt der Treiber-Entwickler liegt zwar momentan auf einem effizienteren Energiemanagement. Trotzdem feilt man ständig auch am Tempo. Es lohnt sich also, regelmäßig auf der Internetseite des Hauptplatinen- oder Controller-Kartenherstellers nach der aktuellen Version des USB-3.0-Host-Controller-Treibers Ausschau zu halten.

Kurze und schnelle Transportwege bieten Rechner, die bereits ab Werk USB-3.0-Anschlüsse haben. Müssen Sie die neue Technik nachrüsten, drohen auch auf dem Transportweg Tempofallen (mehr dazu auf der nächs-ten Seite).

2,5-Zoll-Festplatten mit USB 3.0 im Test

Am Ende steht das Ziel, meist eine herkömmliche Festplatte, die die Daten des USB-Sticks auch nur so schnell schreiben kann, wie es die Drehgeschwindigkeit und die Datendichte ihrer Magnetscheiben zulassen. Das gleiche Problem tritt natürlich auf, wenn die Festplatte als Datenlieferant fungiert und Dateien auslesen muss, die für den USB-Stick bestimmt sind. Hier schafft nur eine schnelle SSD Abhilfe.

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