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Test: Trekstor Primebook P15

06.08.2019 | 14:50 Uhr |

Das Primebook P15 ist das erste 15-Zoll-Notebook von Trekstor. Es bietet trotz des günstigen Preises einige Besonderheiten.

Trekstor überzeugte bisher mit konkurrenzlos günstigen 11- und 13-Zoll-Geräten im ultra-mobilen Sektor. Mit dem Primebook P15 tritt der Hersteller nun mit einem 15-Zoll-Notebook an - in einem Umfeld, in dem die Nachfrage, aber auch die Konkurrenz größer ist.

TEST-FAZIT: Trekstor Primebook P15

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Trekstor Primebook P15

Testnote

Gut (2,34)

Preis-Leistung

preiswert

Geschwindigkeit (20 %)

3,36

Ausstattung (20 %)

2,84

Bildschirm (20 %)

2,35

Mobilität (20 %)

1,76

Tastatur (10 %)

1,67

Umwelt und Gesundheit (5 %)

1,00

Service (5 %)

1,28

Wer‘s lieber ruhig als schnell mag, greift zum Primebook P15. Denn von der Konkurrenz in der 500-Euro-Klasse setzt sich das Trekstor-Notebook vor allem durch Werte ab, die nicht in den technischen Daten stehen wie das geringe Gewicht, das schicke und flache Gehäuse und das lüfterlose System. Bei Ausstattung, Akkulaufzeit und Bildqualität erfüllt es die Erwartungen an diese Preisklasse, nur die Rechenleistung fällt ab.

Pro

+ ohne Lüfter

+ flaches Gehäuse

Contra

- mäßige Rechenleistung

Deshalb sticht das P15 auf den ersten Blick auch nicht heraus: Es bringt zwar einen Pentium-Prozessor, 8 GB RAM und eine 256-GB-SSD mit. Aber zu seinem Preis von rund 500 Euro gibt es zahlreiche besser ausgestattete und kaum schwerere Notebooks. Das HP 250 G6 zum Beispiel bekommen Sie mit Core i5 schon für rund 450 Euro ebenso das Asus Vivobook 15.

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Flaches Metallgehäuse ohne Lüfter

Das Primebook P15 setzt sein schickes und mit 14 Millimetern sehr schlankes Aluminium-Gehäuse dagegen. Und außerdem verzichtet das Trekstor-Notebook auf einen Lüfter, was eben nur mit dem sparsamen Pentium N4200 aus der Apollo-Lake-Familie möglich ist. Der Verzicht auf die aktive Kühlung geht übrigens nicht zu Lasten der Rechenleistung, denn der Pentium hält auch in längeren Lastphasen eine Burst-Taktrate von 2,2 GHz.

Mehr Kompromisse erfordert die geringe Bauhöhe: Aufgrund des schmalen Gehäuses wandern beim Primebook größere Buchsen wie USB und HDMI sowie der Kartenleser unpraktischerweise nach hinten, wo sie schlechter erreichbar sind. An der Seite sitzt nur ein Typ-C-Anschluss: Er dient zur Anbindung von USB-3.0-Peripherie, Videosignale leitet er nicht nach außen. Im Gegensatz zu vielen anderen Notebook dieser Preisklasse bringt das Primebook außerdem einen Fingersensor mit.

Zahlreiche Anschlüsse sitzen an der Rückseite des Metallgehäuses.
Vergrößern Zahlreiche Anschlüsse sitzen an der Rückseite des Metallgehäuses.
© Trekstor

Das Trekstor-Notebook sitzt in einem silbergrauen Metallgehäuse, dessen Deckel sehr stabil ausfällt, während die Handballenablage unter starkem Druck bedenklich knirscht. Auch die Tastenkappen sind in Silbergrau gehalten. Zum eleganten äußeren Eindruck trägt auch der seitliche schmale Panelrahmen bei. Der Display-Deckel lässt sich nicht weit über 90 Grad öffnen, außerdem bringt jede Veränderung des Displaywinkels das Notebook zum Wackeln.

Pentium deutlich schwächer als Core-CPU

Gegenüber einem Notebook mit Core-CPU müssen Sie mit dem Primebook bei der Rechenleistung deutliche Abstriche machen: Ein Core i3 aus der sechsten Generation ist knapp 50 Prozent schneller, ein aktueller Core i5 arbeitet bei Standard-Anwendungen zwei- bis dreimal so schnell wie der Pentium N4200, bei Programmen, die hohe CPU-Last verlangen, sogar bis zu viermal so schnell. Der Unterschied zu Geräten mit dem neueren Pentium N5000 fällt dagegen in der Praxis kaum auf, hier kommen dem Primebook die SSD sowie die 8 GB RAM zugute.

Die SATA-3-SSD stammt vom chinesischen Hersteller Biwin: Sie erweist sich in den Tempo-Tests als Entsprechung des Pentium-Prozessors: Sie ist einer NVMe-SSD hoffnungslos unterlegen, beim sequenziellen Lesen und Schreiben beispielsweise um den Faktor 5 langsamer. Andererseits überflügelt sie locker einen eMMC-Speicher und eine Festplatte.

Bildschirm mit Full-HD-Auflösung

Die Helligkeit des Full-HD-Bildschirms liegt bei knapp über 200 cd/qm - das genügt nur für Innenräume. Für Surf- und Office-Aufgaben qualifiziert sich das Display mit einer homogenen Ausleuchtung und einem guten Kontrast dank des niedrigen Schwarzwertes, Foto- und Films-Sessions machen aufgrund der mäßigen Farbraumabdeckung weniger Spaß. Insgesamt bewegt sich die Bildqualität aber im Rahmen dessen, was Sie bei einem 500-Euro-Notebook erwarten dürfen.

Ähnliches gilt auch für die Akkulaufzeit: Im WLAN-Test gibt das Primebook P15 nach rund fünf Stunden auf. Dieses mäßige Ergebnis ist aber für ein Schreibtisch-Notebook, was das P15 trotz des recht geringen Gewichts von 1,8 Kilogramm definitiv ist, nicht ungewöhnlich.

Auffallend am Primebook ist das sehr großes Touchpad-Feld: Damit können Sie zwar den Mauszeiger ausgiebig über den Desktop flitzen lassen und haben auch viel Platz für Mehrfinger-Gesten, die recht flott funktionieren. Doch in der Praxis macht die große Eingabefläche auch Probleme: Ein Mausklick ist nämlich nur in den Ecken ganz links und rechts problemlos möglich, doch der Finger verirrt sich auch gerne etwas weiter in der Mitte, wo ein Klick einen deutlich höheren Kraftaufwand erfordert. Außerdem kommt bei 10-Finger-Tippern der rechte Handballen immer auf dem Touchpad-Feld zu liegen und kann versehentlich Klicks oder Mausbewegungen auslösen. Die Tastatur gibt eine ordentliche Druck-Rückmeldung und ist auch bei schnellem Tippen sehr leise. So wird sie zwar nicht zu einer empfehlenswerten Tastatur für Vieltipper, für den Alltagseinsatz passt es aber.

GESCHWINDIGKEIT

Trekstor Primebook P15 (Note: 3,36)

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

41 Punkte von 80

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

23 Punkte von 75

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

32 Punkte von 40

Startzeit

15 Sekunden

BILDSCHIRM

Trekstor Primebook P15 (Note: 2,35)

Größe

39,6 Zentimeter / 15,6 Zoll

Auflösung

1920 x 1080 Bildpunkte

Punktedichte

141 dpi

Helligkeit

214 cd/m²

Helligkeitsverteilung

87 %

Kontrast

789:1

Entspiegelung

gering

MOBILITÄT

Trekstor Primebook P15 (Note: 1,76)

Akkulaufzeit: WLAN-Test

5:09 Stunden

Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil

1800 / 144 Gramm

Akkukapazität

37 Wh

UMWELT UND GESUNDHEIT

Trekstor Primebook P15 (Note: 1,00)

Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

0 / 0 Sone

Temperatur unter Last: Unterseite /Oberseite

45,0 / 36,0 Grad Celsius

ALLGEMEINE DATEN

Trekstor Primebook P15

Internetadresse von Trekstor

www.trekstor.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

499 Euro / 470 Euro

Technische Hotline

0621/87066153

Garantiedauer

24 Monate

DIE TECHNISCHEN DATEN

Trekstor Primebook P15

Prozessor (Taktrate)

Intel Pentium N4200 (1,10 GHz, Burst-Takt: 2,5 GHz, 4 Kerne)

verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

8024 MB (8192 MB), DDR3-1600

Grafikchip (Grafikspeicher)

Intel HD Graphics 505 (1024 MB )

Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

15.6 Zoll (39.6 Zentimeter), 1920 x 1080, spiegelnd

Festplatte

SSD Biwin (SATA-3): 237,4 GB (nutzbar)

optisches Laufwerk

- (-)

Betriebssystem

Windows 10 Home (64 Bit)

LAN

nicht vorhanden

WLAN

802.11ac (1x1)

Bluetooth

Bluetooth 4.2

Schnittstellen Peripherie

2x USB 3.0 (hinten), 1x Typ-C (links), 1x Kartenleser (hinten, Micro-SD), 1x Fingerprintsensor

Schnittstellen Video

1x HDMI (hinten), 1x Webcam

Schnittstellen Audio

1x kombinierter analoger Audioaus- und eingang (rechts)

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