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Teures VergnügenSpielzeug für reiche Freaks

27.01.2006 | 16:02 Uhr |

Zum Test lieferte Samsung einen wiederbeschreibbaren BD-RE-Rohling mit 25 GB Kapazität von TDK mit. TDK ist der einzige Medienhersteller, der bereits im Gründungsgremium der Blu-ray Disc Association (BDA) vertreten war. Am 26. Januar hat TDK in München erste Medien vorgestellt und den Preis für die einmalbeschreibbare BD-R mit 20 Euro angegeben (weitere Informationen finden Sie hier ). Mittlerweile hat auch Matsushita (Panasonic) erste Medien angekündigt und Preise für die USA genannt. Demnach wird eine einlagige Scheibe BD-R mit 25 GB satte 18 Dollar, ein zweilagiges Medium (50 GB) gar über 40 Dollar kosten. Mehrfach beschreibbare Rohlinge liegen im Preis noch höher (25 beziehungsweise 60 Dollar).

Die Preise für die Laufwerke bewegen sich ebenfalls in schwindelerregenden Höhen. Samsung konnte uns für Deutschland noch keinen Preis für die voraussichtlich im März ausgelieferten Seriengeräte nennen. In den USA wird von rund 500 Dollar gesprochen. Ein Vorgeschmack darauf, was die Laufwerke kosten könnten, gab es auf der CES (Consumer Electronics Show) Anfang Januar in Las Vegas: Pioneer kündigte dort einen internen Blu-ray-Brenner für satte 1000 Dollar an.

Doch nicht nur die hohen Preise für Laufwerke und Medien machen das HDTV-Vergnügen am PC teuer – abgesehen davon, dass es noch gar keine HD-Inhalte zu kaufen gibt. Wer HD-Filme am PC in bester Auflösung genießen will, braucht auch einen leistungsfähigen PC mit sehr schneller CPU und vor allem eine Hochleistungs-Grafikkarte wie ATIs X1900 XTX oder Nvidias Geforce 7800 GTX.

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