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Teufel Rockster Cross: Der ideale Outdoorlautsprecher

30.07.2019 | 14:29 Uhr |

Der Teufer Rockster Cross überzeugt mit seiner Bauart und der Soundqualität: Alles bereit für die Sommerparty.

Wie würde eigentlich das Lastenheft für einen Lautsprecher aussehen, den man im Sommer gerne mit nach draußen nimmt?

  • Spritzwassergeschützt, damit er am Pool oder See keine Angst vorm Wasser haben muss.

  • Robust, damit er nicht gleich kaputt geht, wenn man irgendwo hängen bleibt.

  • Mobil, damit er auch einige Stunden ohne Stromanschluss Party machen kann.

  • Tragbar, damit man ihn auch gerne überall mit hinnimmt.

  • Easy, komplizierte Bedienung macht keinen Spaß.

  • Party, damit er auch laut genug spielen kann, ohne zu verzerren, sonst kommt kein Spaß auf.

  • Stromspender, ein Anschluss für ein USB-Ladekabel um auch einem iPhone als Zusatzakku zu dienen.

Würde man sich mit diesem Lastenheft in einem Team zusammensetzen, würde es viele Möglichkeiten der Umsetzung geben. Bei Teufel in Berlin ist der Rockster Cross dabei herausgekommen.

Schon beim ersten Anblick beeindruckt die Gummischicht, in die der Rockster Cross eingehüllt ist. Und in der Tat fühlt sich das nicht nur robust an, es ist auch so. Da ist es schon selbstverständlich, dass auch die Stereo-Lautsprecher nicht mit Stoff, sondern mit einem Metallgitter abgedeckt sind. Strahlwasserschutz nach IPX5 runden das Kapitel Robustheit ab.

Das Kapitel Mobilität kann man unterschiedlich auslegen. Der Rockster Cross ist kein kleiner Minilautsprecher, den man in einen Rucksack stecken kann. Mit einer Breite von 38 cm traut man ihm auch einiges an der Poolparty zu und damit man ihn gut transportieren kann, legt Teufel einen Trageriemen bei. Mit Karabinerhaken befestigt, kann man sich den Rockster Cross auch beim Fahrradfahren umhängen. Der Akku soll für 16 Stunden reichen, was wir im Test bestätigen können. Über die Kapazität des Akkus macht Teufel keine Angaben. Damit der Akku länger hält, schaltet sich das Rockster Cross automatisch nach 10 min. ab

Damit der Rockster Cross auch auf dem Boden stehen ein tolles Klangbild zaubern kann, lässt sich das Gehäuse kippen.
Vergrößern Damit der Rockster Cross auch auf dem Boden stehen ein tolles Klangbild zaubern kann, lässt sich das Gehäuse kippen.
© Thomas Bergbold

Einfache Bedienung

Beim Kapitel Bedienbarkeit kann der Rockster Cross auch alle Aufgaben erfüllen. Auf der Oberseite sind die Tasten für Wiedergabe/Pause und Lautstärke. Zusätzlich noch für das eingebaute Mikrophon, um die Freisprechfunktion nutzen zu können. Auf der Rückseite sind dann die nicht so häufig verwendeten Tasten für das Koppeln und der Ein/Ausschalter zu finden. Damit man sie nicht versehentlich bedient, sind sie im Gehäuse leicht versenkt. Zwei zusätzliche Tasten versteht man erst nach dem Studium der deutschen Bedienungsanleitung. Eine Taste Outdoormodus, um den Klang auf die Gegebenheiten im Freien zu optimieren und eine Taste zum Koppeln mit einem anderen Audio-Gerät. Gerade letztere Funktion ist besonders praktisch, kann man doch so das Klangerlebnis um einen weiteren Rockster Cross oder dem kleineren Bruder Rockster Go erweitern.

Die Taster auf der Rückseite sind eingelassen, damit man sie nicht versehentlich drückt. Praktisch ist die LED Anzeige für den Akkustand.
Vergrößern Die Taster auf der Rückseite sind eingelassen, damit man sie nicht versehentlich drückt. Praktisch ist die LED Anzeige für den Akkustand.
© Thomas Bergbold

Ebenso sind vier LEDs für den Akkustand neben dem Ein/Ausschalter zu finden. Das ist auch gut so, da der Akkustand am iPhone nicht angezeigt wird. Für Party ist die Voraussetzung auch ideal. Das Zwei-Wege System wird von einem Subwoofer mit Passivmembrane unterstützt und der Abstrahlwinkel kann durch Ankippen optimiert werden. Das ist super, wenn der Rockster Cross auf dem Boden steht.

 

Der Soundcheck

Etwas ungewöhnlich für einen Outdoor-Partylautsprecher, starten wir unseren Soundcheck mit einem ruhigen Lied von Yello. Auf dem Album Touch ist ein wunderbarer Song mit der Sängerin Heidi Happy – Stay. Die sehr helle Stimme wird klar wiedergeben, mit einer sehr leichten Verzerrung, wie sie typisch für Bluetooth-Lautsprecher ist, aber auf einem sehr hohen Niveau. Die Unterstützung durch den Bass kommt wunderbar voll und direkt.

Zum Schutz sind die Anschlüsse mit Gummikappen verschlossen.
Vergrößern Zum Schutz sind die Anschlüsse mit Gummikappen verschlossen.
© Teufel

Den sehr gut abgestimmten Bass bekommt man auch bei unserem nächsten Stück von Yello, Dialectical Kid vom Album Toy zu spüren. Erstaunlich trocken für einen so kleinen Lautsprecher, spielt er auf einem sehr hohen Niveau ohne zu verzerren selbst bei höheren Lautstärken. Das ist schon partytauglich. Das dabei der Rockster Cross im Takt wippt, wenn er schräg gestellt ist, ist eine süße Begleiterscheinung.

Partytauglich beenden wir den Yello-Soundcheck mit The Race, im Takt wippt diesmal der Tester – Teufel ist hier ein sehr guter Wurf gelungen.

 

Empfehlung

Teufel hat sich beim Rockster Cross etwas gedacht. Endlich mal ein durchdachter Lautsprecher für den Outdoorbereich. Design ist bekanntlich Geschmackssache, der Formfaktor und das Gehäuse sind jedenfalls perfekt für seinen Einsatz.

Das man zwei iPhones gleichzeitig anschließen kann, um die Musik im Wechsel zu spielen ist ebenso eine der tollen Ideen, wie die teilweise schräge Bodenplatte, die einen optimalen Abstrahlwinkel beim Bodeneinsatz ermöglicht.

Auch klanglich kann er das Versprechen nach Poolparty einlösen. Da der Preis mit unter 300,- Euro für die Qualität voll in Ordnung geht, gibt es keinen Grund, die gegen den Rockster Cross sprechen.

 

Rockster Cross

Hersteller:

Teufel

Preis:

299,99 Euro

Vorteile:

kräftiger und sehr guter Klang, lange Spielzeit, tragbar und robust

Nachteile:

keine

 

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