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Spiele-Leistung der Höllenmaschine 5

10.10.2013 | 06:06 Uhr | Michael Schmelzle,

Drei Asus Geforce GTX Titan im SLI sorgen für die Grafik-Power.
Vergrößern Drei Asus Geforce GTX Titan im SLI sorgen für die Grafik-Power.

Bereits eine Nvidia Geforce GTX Titan gilt aktuell als schnellste Einkern-Grafikkarte der Welt – für die Höllenmaschine 5 ist das aber nicht genug, weshalb wir gleich drei Referenz-Modelle von Asus in einen 3-Way-SLI-Verbund schalten. Jeder Karte stehen üppige 6 GB GDDR5-Speicher zur Verfügung, aus diesem Grund stellen auch extreme Auflösungen wie 5760 x 1080 Pixel kein Problem dar.

Um auch keine Gedanken an die Temperaturen zu verschwenden, ist der Verbund komplett in die Wasserkühlung integriert. Doch nun Schluss mit unseren Behauptungen, wir lassen nun die Test-Ergebnisse sprechen.

Synthetische Benchmarks: Höllenmaschine 5 weltweit unter den Top-30

Beeindruckendes Ergebnis im 3D Mark!
Vergrößern Beeindruckendes Ergebnis im 3D Mark!

Mit dem 3DMark 11 und dem aktuelleren 3DMark von Futuremark haben wir zwei weit verbreitete und sehr beliebte synthetische Benchmarks für unsere Tests eingesetzt. Bei den Tests kommt es natürlich sehr auf eine performante Grafikkarte an, doch auch das restliche System spielt eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel ein flotter Arbeitsspeicher und eine taktstarke CPU. All diese Faktoren treffen bei der Höllenmaschine 5 glücklicherweise zu, weshalb sich die Ergebnisse nicht verstecken müssen. Im 3DMark 11 erreicht der Traumrechner eine Punktzahl von 12743 – damit befindet sich der PC unter den Top-30 der weltweiten Rangliste der Computer mit drei GPUs . Im aktuelleren 3DMark sind alle drei Ergebnisse durch die Bank extrem respektabel, einen Vergleich muss die Höllenmaschine 5 kaum scheuen.

In der Höllenmaschine 5 steckt nur die beste Hardware, die man für Geld kaufen kann. Sie ist damit ein Traum für jeden Gamer. Für das richtige Spielerlebnis packen wir auch noch die passende Peripherie oben drauf: Der Gewinner der Höllenmaschine 5 erhält unter anderem einen 55-Zoll-Smart-TV und ein 5.1-Surround-Soundsystem mit dazu. Wie gut man mit diesem Gesamtpaket zocken kann, zeigt Ihnen Hardware-Redakteur Friedrich Stiemer in diesem Video anhand von Crysis 3, der Multiplayer-Beta von Battlefield 4 und Metro: Last Light.

Dreistellige Bildraten in Spielen

Die ersten Testläufe führen wir in Full-HD durch. Denn die meisten Gamer daddeln ihre Spiele in 1920 x 1080 Pixel, ein Vergleich mit dem eigenen Rechner lässt sich also einfach anstellen. Zu den Gaming-Leckerbissen im Test zählen unter anderem Battlefield 3 oder Metro: Last Light. In allen Games haben wir für die Benchmarks darauf geachtet, dass sich die Grafik-Details auf dem Maximum befinden. Mit Hilfe des kostenlos erhältlichen Tools Fraps haben wir einen Zeitraum messen lassen und erhalten auf diese Weise die durchschnittlichen Bildraten. Auch die hübsche Lara Croft muss sich in unseren Tests die Ehre geben. Im neusten Tomb Raider beläuft sich die Bildrate auf unglaubliche 346 Bilder pro Sekunde!

Auch Lara Croft gibt sich die Ehre.
Vergrößern Auch Lara Croft gibt sich die Ehre.

Ebenfalls dreistellig ist das Ergebnis in Dirt 3 : Die Rennwagen liefern sich auf der verschneiten Strecke ein Rennen in 205 Bildern in der Sekunde. Einen kurzen Test der Multiplayer-Beta von Battlefield 4 haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Hierbei handelt es sich nicht um das definitive Spielerlebnis, dass Sie mit der Verkaufsversion erhalten, Bildraten-Einbrüche und große Latenzen (Lags) sind leider an der Tagesordnung. Unsere Bildraten bewegen sich hier zwischen 40 und 90 Bilder in der Sekunde.
In Battlefield 3 haben wir das größtmögliche Sichtfeld gewählt, die Grafik-Qualität steht auf „Ultra“. Das bedeutet unter anderem vierfache Multi-Sampling-Kantenglättung und aktivierte Umgebungsverdeckung HBAO (Horizon Based Ambient Occlusion), die sich um einen realistischen Schattenwurf in Spielen kümmert. Am Ende kommen wir trotz der fordernden Einstellungen auf eine flüssige Framerate von 83.

Battlefield 3 mit butterweichen 80+ Bildern/s
Vergrößern Battlefield 3 mit butterweichen 80+ Bildern/s

Im neueren Metro: Last Light nutzen wir den mitgelieferten, integrierten Benchmark. Natürlich haben wir hier auch an der Detail-Schraube gedreht und das Super-Sampling-Anti-Aliasing (SSAA) aktiviert und die Tesselation auf „Sehr hoch“ gestellt. Das Resultat spricht mit tadellosen 67 Bilder pro Sekunde für sich. Auf den maximalen Einstellungen muss sich auch Hexer Geralt aus The Witcher 2 - Assassins of Kings in den Kampf stürzen. Immerhin behindern ihn keine Bildrateneinbrüche, 54 Bilder pro Sekunde sind in jedem Fall absolut flüssig.

Knapp 70 Bilder/s in Metro: Last Light
Vergrößern Knapp 70 Bilder/s in Metro: Last Light

Die fast schon fotorealistische Grafik der Cry Enginge 3 macht das dritte Crysis zu einem der grafisch aufwändigsten Spiele, das sich aktuell auf dem Markt befindet. Bei der ressourcenfressenden Kantenglättung setzen wir auf zweifaches SMAA (Subpixel Morphological Anti Aliasing), bei den restlichen Einstellungen gehen wir natürlich auch keine Kompromisse ein. Trotz der hohen Anforderungen, die das Spiel stellt, messen wir im Schnitt 83 Bilder pro Sekunde.

Crysis 3 mit rund 80 Bildern/s
Vergrößern Crysis 3 mit rund 80 Bildern/s

Im Rollenspiel The Elder Scrolls V: Skyrim ist nicht nur die virtuelle Welt weitläufig, sondern auch die Systemvoraussetzungen sind recht hoch. Doch es braucht schon viel mehr als das, um eine echte Höllenmaschine in die Knie zu zwingen, denn das Ergebnis ist mit einer Bildrate von 184 beeindruckend gut. Selbstverständlich haben wir auch ein Strategiespiel getestet, Anno 2070 verfügt über einen hohen Wuselfaktor und ist dank komplexer Grafikeffekte auch schön anzuschauen. Und auf der Höllenmaschine 5 macht es mit 148 Bilder pro Sekunde gleich noch mehr Spaß!


 

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