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Test: Die besten Tablets mit Windows

07.04.2017 | 07:22 Uhr |

Mit Windows 10 sind Windows-Tablets noch besser geworden. Wir testen: Welcher Hersteller macht das beste Windows-Tablet?

Das Creators Update für Windows 10 steht vor der Tür: Es bringt wie seine Vorgänger zahlreiche verbesserte Funktionen, die sich am besten oder ausschließlich auf Touchscreen-Geräten nutzen lassen. Microsoft will so den Trend unterstützen, von PC und Notebook auf ein Tablet oder ein 2in1-Gerät umzusteigen. Besonders für diese Geräteklasse gibt es viel Argumente - nicht zuletzt, dass die Hybride aus Tablet und Notebook nicht teurer sind als ein normales Notebook.

Das Lenovo Ideapad Miix 310 Pro zum Beispiel bringt für unter 400 Euro ein LTE-Modem sowie Windows 10 Pro mit. Beim Trekstor Surftab Duo W1 bekommen Sie 3G-Mobilfunk und Full-HD-Display sogar für unter 200 Euro. Das Asus Transformer Book T101HA für rund 340 Euro ist ebenfalls ein sehr günstiges Windows-Detachable, beim durch eine Ansteck-Tastatur das Tablet zum Notebook wird.

Ein ganz besonderes Windows-Tablet: Samsung Galaxy Tab Pro S mit AMOLED und Typ-C-Anschluss
Vergrößern Ein ganz besonderes Windows-Tablet: Samsung Galaxy Tab Pro S mit AMOLED und Typ-C-Anschluss
© Samsung

Highlight-Geräte mit Windows 10

Auch wenn Sie bei einem Mobilgerät elegantes Design, hohe Bildschirmqualität und konkurrenzfähige Rechenleistung schätzen, haben Sie unter den Windows-Tablets eine große Auswahl: Lange war dies das Alleinstellungsmerkmal der Surface-Pro-Modelle von Microsoft. Doch inzwischen bringen zahlreiche Hersteller bei den Windows-Tablets Highlights auf den Markt. Samsung zum Beispiel schickt das Galaxy Tab Pro S ins Rennen. Das 12-Zoll-Tablet ist ein leichtes und dünnes Schmuckstück, es bringt einen herausragenden AMOLED-Bildschirm mit und den einen Typ-C-Anschluss.

Windows-Tablets: Der Prozessor macht den Unterschied

Der wichtigste Unterschied zwischen den verschiedenen Windows-Tablets liegt in der Rechenleistung ihres Prozessors. Günstige Tablets arbeiten mit einer Atom-CPU von Intel: Sie arbeiten komplett lautlos, wie sie es von einem Tablet gewohnt sind, weil sie Flash-Speicher verwenden und sich der Prozessor lüterlos kühlen lässt. Die Atom-CPU ist allerdings sehr rechenschwach: Ein aktueller Atom x5-Z8350, wie ihn beispielsweise das Lenovo Miix 310 verwendet, arbeitet nicht einmal halb so schnell wie ein zwei Jahre alter Core i3. Allerdings statten viele Hersteller inzwischen Atom-Tablets mit 4 GB Arbeitsspeicher aus, sodass Alltagsaufgaben wie Office und Web-Surfen gefühlt etwas schneller von der Hand gehen. Für alle Anwendungen, die ordentliche Rechenleistung benötigen, wie Multimedia und natürlich Spiele, sind diese Tablets aber vollkommen ungeeignet. 

Viele neue Windows-Tablets setzen deshalb auf Modelle aus der Core-M oder Core-Y-Reihe von Intel. Diese Prozessoren verbinden ordentliche Rechenleistung mit einem sparsamen Betrieb. Ihr größter Vorteil: Tablets mit Core M lassen sich ohne Lüfter kühlen. Damit arbeiten die Core-M-Geräte so lautlos wie günstige Tablets mit dem Intel Atom. Sie sind aber deutlich leistungsfähiger und liegen nur bei CPU-intensiven Anwendungen hinter Tablets mit einem Core i5 oder Core i7 zurück.

Schließlich finden Sie in teureren Tablets auch einen Core i, wie er ihn Notebooks zu finden ist. Allerdings haben viele Tablets mit Core M oder Core i ein Problem, das bei Tablets mit Atom kaum auftritt: Sie können den Prozessor nicht immer ausreichend kühlen, weil ihre Gehäuse so klein und schmal sind  - selbst wenn sie wie das Surface Pro 4 einen Lüfter besitzen. Deshalb arbeitet die CPU unter Last nicht mit dem maximal möglichen Takt. Stattdessen pendelt sich der Prozessor auf eine Taktrate ein, bei der er nicht zu heiß wird. Im Alltag fällt das kaum ins Gewicht, weil Sie überlicherweise ein Tablet nicht für extrem CPU-intensive Aufgaben einsetzen. Trotzdem sollten Sie sich fragen, ob es unbedingt ein Tablet mit hochgetaktetem Core i7 sein muss, das die Leistung eventuell gar nicht abrugfen kann, wenn Sie sie wirklch benötigen.

Mit dem Surface Pro 4 will Microsoft einmal mehr das Notebook als bestes mobiles Arbeitsgerät ablösen und verbessert seine Tablet-Laptop-Kombi an einigen Stellen. Mit größerem Bildschirm, geringerem Gewicht, höherer Leistung und dem Surface Dock für mehr Anschlüsse soll das Surface Pro 4 arbeitstauglicher denn je sein. Wie gewohnt gibt's einen Eingabestift und eine Ansteck-Tastatur als Zubehör. Wie das Surface Pro 4 in unserem Test abschneidet, erfahren Sie in diesem Video.

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Das beste Windows-Tablet: Samsung Galaxy Tab Pro S

Das 12-Zoll-Tablet Galaxy Tab Pro S von Samsung ist eines der schönsten und schnellsten Windows-Tablets. Trotzdem arbeitet es dank Core-M-CPU und SSD absolut geräuschlos. Angesichts des großen Bildschirms ist es mit einem Gewicht von unter 700 Gramm und einer Bauhöhe von 6,5 Millimeter absolut leicht und schlank. Sein Highlight ist der AMOLED-Bildschirm, der mit knackigen Farben und einem riesigen Kontrast vor allem Fotos und Filme zu einem Vergnügen macht.

Samsung legt eine flache Tastatur mit Touchpad bei: Mit der können Sie durchaus ordentlich arbeiten, Komfortfunktionen wie Beleuchtung oder ein flexibler Einstellwinkel fehlen aber.

Samsung Galaxy Tab Pro S: Zum ausführlichen Test

Samsung Galaxy Tab Pro S: Der günstigste Preis

Das beste Windows-Tablet fürs Büro: Microsoft Surface Pro 4

Nicht nur die zusätzliche Tastatur macht das Microsoft Surface Pro 4 zum besten Windows-Tablet für die Arbeit: Seine Rechenleistungliegt dank einer Core-CPU aus der sechsten Generation (Skylake) auf Notebook-Niveau, das Display ist hochauflösend und hell. Außerdem können Sie über einen USB-3.0-Anschluss in Standardgröße sowie einen SD-Karten-Einschub bequem Peripheriegerät anschließen und den internen Speicher erweitern. Einzig die Akkulaufzeit könnte besser ausfallen und Profi-Nutzer werden sich daran stören, dass es kein Modell mit LTE gibt.

Microsoft Surface Pro 4: Zum ausführliche Test

Microsoft Surface Pro 4: Der beste Preis

Alternative: Dell Latitude 11 5175

Das Dell-Tablet mit 10,8-Zoll-Display ist kleiner und leichter als das Surface Pro 4. Außerdem bringt es im Gegensatz zum Microsoft-Tablet einen Typ-C-Anschluss mit: Über den lässt sich das Tablet nicht nur laden. Mit einer passenden Docking-Station lässt sich darüber die gesamte Schreibtisch-Peripherie wie Drucker, externe Festplatte, Netzwerkgeräte und Monitore ans Tablet anbinden. Besonders schön ist das Latitude 11 nicht, überzeugt aber mit einem sehr hellen Full-HD-Bildschirm und einer ordentlichen Akkulaufzeit als flexibles Büro-Tablet.

Dell Latitude 11 5175: Zum ausführlichen Test

Dell Latitude 11 5175: Der beste Preis

© Lenovo

Günstige Alternative fürs Büro: Lenovo Miix 310 Pro

Mit LTE und Windows 10 Pro macht das Detachable von Lenovo einem echten Business-Notebook Konkurrenz. Außerdem liefert es eine beeindruckende Akkulaufzeit von acht bis zehn Stunden. Die Ansteck-Tastatur verfügt über ein Touchpad sowie über zwei USB-2.0-Anschlüsse. Der Preis von rund 360 Euro macht aber auch einige Kompromisse nötig: Das Miix 310 arbeitet mit einem rechenschwachen Atom-Prozessor, die Displayauflösung ist niedrig, die Bildqualität mittelmäßig. Wenn Sie aber für den nur gelegentlichen Eiunsatz unterwegs ein mobiles Arbeitsgerät suchen, kommt das Miix 310 in Frage.

Lenovo Miix 310 Pro: Zum ausführlichen Test

Lenovo Miix 310 Pro: Der beste Preis

Das beste Tablet für Preisbewußte: Trekstor Surftab Duo W1

Das Trekstor Surftab Duo W1 ist ein Preis-Leistungs-Hit für den schmalen Geldbeutel: Bei Ausstattung und Leistung kann es sich schon als Tablet problemlos mit der Konkurrenz aus seiner Preisklasse messen - und Sie bekommen noch die Tastatur dazu, um es in ein Mini-Notebook zu verwandeln. Im Test zeigt es einige Schwächen im Detail, die es unbequem als Dauerlösung für Arbeit oder Studium machen.

Trekstor Surftab Duo W1: Zum ausführlichen Test

Trekstor Surftab Duo W1: Der beste Preis

Alternative für Schnäppchenjäger: Asus Transformer Book T101HA

Das 2in1-Gerät von Asus bietet eine ordentliche Akkulaufzeit und besitzt einen hervorragenden Bildschirm, allerdings mit geringer Auflösung. Während die Tablet-Eigenschaften also überzeugen, stören im Notebook-Modus die mäßige Tastatur und Verarbeitung sowie die maue Rechenleistung. Greifen Sie zu, wenn Sie in erster Linie ein gutes Windows-Tablet wollen, das Sie nur selten als mobiles Arbeitsgerät mit Tastatur einsetzen.

Asus Transformer Book T101HA: Zum ausführlichen Test

Asus Transformer Book T101HA: Der beste Preis

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