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Test 3: Play:1 als Ergänzung zu Playbar und Sub & Fazit

05.11.2013 | 15:33 Uhr | Markus Pilzweger

Bereits seit längerem bietet Sonos mit der Playbar eine Soundbar für Fernseher. In Verbindung mit einem Sub ergibt dieses Setup ein 3.1-System, das den normalerweise eher unterirdisch klingenden internen Lautsprechern eines Flat-TV weit überlegen ist. Mit Hilfe zweier Play:1 lässt sich das System nun einfach zu einem 5.1-Setup erweitern. Wie bei der Kopplung als Stereo-Paar werden die Play:1 als Surround-Lautsprecher über die Sonos-App verknüpft.

Pfiffig dabei: Bei jedem Play:1 wird gespeichert, unter welchem Namen er vor der Kopplung in der Wohnung aufgestellt war. Wollen Sie also einen gemütlichen Kinoabend veranstalten und den Play:1 aus der Küche und den aus dem Badezimmer mit der Playbar und dem Sub zu einem 5.1-System verbinden, genügt es danach, die beiden Play:1 wieder zu entkoppeln und an den ursprünglichen Standorten aufzustellen, sie werden dann automatisch wieder als Play:1 Küche beziehungsweise Play:1 Badezimmer erkannt.

Die Soundqualität des Playbar-Sub- Play:1-Setups als 5.1-Anlage ist beeindruckend. Der Bass kommt sauber und druckvoll, der hintere Sound kristallklar und auch die Playbar mit Center und Seitenlautsprechern sorgen für Kino-Atmosphäre. Soundbar-typisch fehlt es der Playbar jedoch ein wenig an Räumlichkeit im vorderen Bereich, hier sind echte 5.1-Systeme mit Einzel-Lautsprechern im Vorteil.

Fazit:

Der Play:1 bietet viel Sound für einen überschaubaren Einstiegspreis von 199 Euro. Zieht man noch die Bridge ab, die es aktuell als Gratis-Dreingabe gibt, kostet ein Play:1 rein rechnerisch „nur“150 Euro. Dafür erhalten Neueinsteiger ein hochwertiges Produkt, das sowohl klang- als auch designtechnisch Eindruck hinterlässt. Besitzen Sie bereits ein oder mehrere Produkte von Sonos, bietet das Play:1 eine relativ günstige Möglichkeit, das System weiter auszubauen und auch Räume zu integrieren, die bislang außer Acht gelassen wurden.

Ein Play:1 eignet sich in erster Linie für kleinere Räume oder sonstige Orte, bei denen die Musikwiedergabe in Monoqualität ausreichend ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Soundqualität eines einzelnen Play:1 schlecht wäre – sie ist es nicht – sondern dass die Stärken des Systems erst als Stereopaar wirklich deutlich hervortreten. Bass-Fans sollten zudem den Kauf eines Sub in Erwägung ziehen.

Für Besitzer einer Playbar-Sub-Kombi ist der Play:1 ebenfalls einen Blick wert. Denn mit Hilfe von zwei Play:1 lässt sich das 3.1-System einfach und bequem zu einem 5.1-System aufrüsten. Und werden die beiden Play:1 gerade nicht im Heimkino benötigt, finden Sie als Streaming-Player in anderen Zimmern ein zusätzliches Einsatzgebiet.

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